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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Mittwoch, 23. August 2017

[Aktion & Lesegedanken] Leselaunen #4

Leider habe ich es mittwochs nie so richtig geschafft, bei dieser Aktion mitzumachen. Und nun sieht es erneut so aus, als würde sie nicht weiter stattfinden, weil Lara die Zeit für die Leselaunen leider nicht mehr hat. Ich bin ziemlich traurig darüber, weil ich die Aktion eigentlich sehr schön fand. 😢
Ein letztes Mal mache ich heute also bei dieser Aktion mit...

Leselaunen findet jeden Mittwoch statt und ist eine Art Zustandsbericht über das Leseverhalten und andere persönliche Dinge, die man gerne mitteilen möchte.
Hier kommt ihr zu den Postings von Novembertochter, die diese Aktion ursprünglich ins Leben rief.
Zu den Postings von Lara geht es hier.

Aktuelles Buch? 


Ich lese momentan »Der Name der Rose« von Umberto Eco und bin eigentlich ziemlich fasziniert von der Denkweise der damaligen Zeit, auch wenn ich sie nicht immer nachvollziehen kann. Bei einigen Dingen bin ich beeindruckt, dass es sie damals schon gegeben hat und bekannt waren, bei anderen wiederum bin ich erschrocken, was für ein Schwachsinn damals manchmal gedacht wurde, der ja heute widerlegt ist.
Leider verstehe ich nicht alles und ich denke, viele der philosophischen und religiösen Diskussionen werde ich wohl nie verstehen. Dazu bin ich zu wenig religiös und kann die jeweiligen Gedanken der unterschiedlichen Parteien einfach nicht nachvollziehen. Oft überfordern mich diese Dispute innerhalb der Geschichte tatsächlich.
Trotzdem fasziniert mich dieses Buch. Die Beschreibung der Bücher, der Bibliothek und wie Adson und William ermitteln. William hat mich im Übrigen sofort an Sherlock Holmes erinnert. Ein paar Gemeinsamkeiten sind zwischen diesen Figuren wirklich, oder?
Schade finde ich, dass nicht alle lateinischen Sätze übersetzt wurden und nicht alle Begrifflichkeiten erklärt sind. Das hätte man besser hinkriegen können, finde ich.
Wenn ich das Buch durchgelesen habe, schaue ich mir auf jeden Fall den Film an. Ich bin schon sehr gespannt. Vielleicht gibt der Film mir ja Aufschluss, über die Dinge, die ich im Buch nicht verstanden habe...

Momentane Lesestimmung?


Eigentlich ziemlich gut, aber ich schiebe schon wieder, obwohl ich Lust zu lesen habe. Irgendwie lass ich mich zu sehr durch andere Dinge ablenken .... Oh, guck mal, ein Fussel!

Zitat der Woche?


»Bücher sind nicht dazu da, daß man ihnen blind vertraut, sondern daß man sie einer Prüfung unterzieht. Wenn wir ein Buch zur Hand nehmen, dürfen wir uns nicht fragen, was es besagt, sonder was es besagen will (...)«
aus »Der Name der Rose« von Umberto Eco ; S. 420

Und sonst so?


Ich habe Urlaub und die Nacht irgendwie trotzdem nicht gut geschlafen. D:
Später habe ich noch Sport. Vielleicht fühle ich mich danach fitter.
Dann könnte ich hier auch mal loslegen. Muss noch einen Haufen Wäsche waschen von meiner letzten Reise.
Gestern habe ich aber endlich meinen MP3-Player wieder neu bespielt. Da ich im Bus nicht mehr lesen kann, ohne, dass mir schlecht wird und ich nicht jedes Mal Reisekaugummis kauen möchte, habe ich mir vorgenommen, wieder unterwegs Musik zu hören. So bin ich nicht mehr genervt von irgendwelchen brabbelnden Rentnern, lauten Telefontussen und schreienden Kindern. Vielleicht wird die Busfahrt dann für mich dann wieder angenehmer.
Ich bin übrigens beeindruckt: Das Teil ist über 10 Jahre alt und funktioniert noch immer einwandfrei. Wow! Und mein Trekstor hat damals nicht mal ’n Jahr oder so gehalten. Es war gut, mir einen MP3-Player von Philips zu kaufen. :D

Dienstag, 22. August 2017

[Aktion & Lesegedanken] Gemeinsam lesen #23

http://www.schlunzenbuecher.de/2017/08/gemeinsam-lesen-228.html
Wow, ich habe mit dem neuen Logo bei Gemeinsam Lesen ja noch gar nicht teilgenommen!
Da heute Dienstag ist, hole ich das hiermit nach. :D
Ja, neues Logo (sooo neu nun auch nicht mehr) und die Erlaubnis, es farblich ans eigene Design anzupassen. Also erstrahlt diese Aktion bei mir jetzt in neuer Farbkombination. 😊

Diese Aktion wird veranstaltet von Schlunzenbücher.
Weitere Infos → *klick*

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese, seit Anfang Juli leider schon, »Der Name der Rose« von Umberto Eco und bin aktuell auf Seite 484.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
»Eine Schlange!« regte ich an. (S. 484)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Es ist ein ziemlich kompliziertes Buch und leider verstehe ich nicht alles. Warum die Diskussion, ob Jesus arm oder reich war, solche Konflikte heraufbeschworen hat, wird mir wohl für immer schleierhaft bleiben. Diese Dispute und philosophischen Diskussionen überfordern mich dann doch oft und verwirren mich stellenweise sehr.
Schade finde ich, dass nicht alle lateinischen Textstellen übersetzt werden und viele der mir unbekannten Wörter nicht im Anhang erklärt werden.
Dennoch finde ich das Buch äußerst interessant und ich bereue es definitiv nicht, mich dazu entschlossen zu haben, das Buch zu lesen. Um mehr zu verstehen, werde ich es sicher noch ein paar Mal lesen müssen. Vielleicht verstehe ich ja aber auch schon mehr, wenn ich den Film gesehen habe.
Kleiner Tipp: Nicht nebenbei nach den historischen Gegebenheiten googeln. Es besteht die Gefahr, dass man sich sonst festliest und das Buch vergisst.

4. Gibt es ein Zitat aus einem Buch, das du dieses Jahr (oder generell) gelesen hast, und dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?  (von Diana)
Da gibt es tatsächlich so einige Zitate, die mir nicht mehr aus dem Sinn gehen. Viele Zitate von Cornelia Funke aus ihrem Buch »Tintenherz« kommen mir seit Jahren immer wieder in den Sinn:
»Nichts verscheuchte böse Träume schneller als das Rascheln von bedrucktem Papier.«

»Bücher müssen schwer sein, weil sie eine ganze Welt in sich tragen.«

»Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.«

»Bücher sind wie Fliegenpapier. An nichts haften Erinnerungen so gut wie an bedruckten Seiten.«

Dieses Jahr habe ich folgende Zitate gelesen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen:
»Es gab beinahe nichts Schlimmeres als blumige, süße Düfte, die in der Nase klebten und die krampfhaft versuchten, ein Gefühl von Sommer zu verbreiten, obwohl sie mehr in Richtung erhitztes Gummibärchen tendierten.«
(aus »Ritus« von Markus Heitz)

»Der Glaube mag etwas Gutes sein, wenn Gott die Betenden auch erhört und ihnen Hilfe gewährt. Sonst könnte man auch zu einem Baum beten. Der spendet immerhin Früchte, Schatten und Brennholz.«
(aus »Ritus« von Markus Heitz)

»Vernünftige Männer können ziemlich unvernünftig werden, wenn ihr Argwohn die Oberhand über ihren Verstand gewinnt.«
(aus »Die Meisterin« von Trudi Canavan)

»Jedes Geschöpf der Welt ist für uns gleichsam ein Buch und Gemälde und Spiegel.«
(aus »Der Name der Rose« von Umberto Eco)

»Denn nur die Mächtigen wissen immer genau, wer ihre wahren Feinde sind.«
(aus »Der Name der Rose« von Umberto Eco)





Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher stattfindet. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo! Die farbliche Anpassung auf euren Blog ist erlaubt, das Logo darf aber in seinen Bestandteilen nicht verändert werden.

Montag, 21. August 2017

[Aktion] Montagsfrage #5

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/08/montagsfrage-gibt-es-bucherreihen.html
Die Frage gefällt mir diesmal sehr, weswegen ich heute bei der Montagsfrage mitmachen möchte. Auch wenn ich kurz nachdenken musste, um auf die Antwort zu kommen. Aber dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. :D


Veranstaltet wird diese Aktion aktuell jeden Montag von Buchfresserchen.
Weitere Infos zur Montagsfrage findet ihr hier.
Klickt auf das Banner, um zu Buchfresserchens Antwort-Posting zu kommen.

Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?
Es gibt eine einzige Buchreihe, bei der ich wirklich lange überlegt habe, bis ich mich entschied, sie nicht zu lesen: »Das Lied von Eis und Feuer« von G.R.R. Martin.
Ich war anfangs wirklich hin- und hergerissen. Menschen, die mir sehr nahe standen, schwärmten entweder sehr von dieser Buchreihe oder kritisierten sie ohne Ende. Während der eine völlig begeistert war, lamentierte der andere, wie komplex die Story und die Verwebungen der Figuren ist, die am Anfang total fein ausgearbeitet werden, nur damit sie am Ende ohnehin krepieren.
Ich las sehr viele Rezensionen und konnte mich doch nicht entscheiden, da sich diese tatsächlich so dermaßen krass voneinander unterschieden, dass der eine Funke, der mich in die entscheidende Richtung schubsen könnte, einfach nicht auf mich übersprang.
Erst als ich dann die TV-Serie »Game of Thrones« sah, konnte ich irgendwann im Laufe der ersten Staffel, doch spätestens nach der letzten Folge dieser, mich dagegen entscheiden, diese Buchreihe zu lesen.
Nicht, weil mich die Geschichte nicht interessiert. Nicht, weil ich die Serie nicht mag. Nicht, weil ich nicht fasziniert bin.
Sondern aus dem einfachen Grund, dass viel zu viele Ungerechtigkeiten in dieser Serie stecken und man mir sagte, dass es im Buch noch viel schlimmer rüberkäme als in der TV-Serie.
Klar weiß ich, dass Bücher und TV-Serie sich sehr unterscheiden, aber ich weiß auch, dass Bücher mich meist eine Geschichte intensiver durchleben lassen - noch dazu soll die Story sich in den Büchern viel langsamer entwickeln, wodurch das Ganze dann noch mal intensiver für mich werden würde.
Da ich Ungerechtigkeiten hasse, ein ziemlich feuriges Temperament habe und Bücher schon wegen schwächerer Gründe (fast) durchs Zimmer flogen, will ich mir diese Buchreihe nicht antun.
Allein darum, weil ich nicht diejenige sein möchte, die am Ende doch das Buch vor Wut und Frust gegen die nächste Wand pfeffert oder quer durch den S-Bahn-Waggon schmeißt. Das arme Buch kann schließlich nichts für seinen Inhalt. Ich traue mir zu, dass das bei dieser Buchreihe passieren würde. Allein schon, wenn ich nur an Joffrey (← nur ein Beispiel von vielen) denke, brodelt in mir die Wut auf... Ծ_Ծ
Eigentlich ein ziemlich simpler Grund - aber ein für mich stark ausschlaggebender.
Es gibt noch einige andere Bücher, die ich nicht lesen möchte. Aber bei denen kann ich nicht ausschließen, dass ich nicht eines Tages doch versuche, mich mit ihnen anzufreunden.
Immerhin will ich »Momo« und »Jugend ohne Gott« doch noch eine Chance geben. Obwohl ich bei »Momo« beschloss, als ich den Film sah, dieses Buch nicht zu lesen und ich »Jugend ohne Gott« so grausig fand, als ich es in der Schule lesen musste, dass ich es nie wieder anrühren wollte und über die Jahre hinweg einfach mal so ziemlich den kompletten Plot vergessen habe.
Und dennoch gebe ich beiden Bücher eine (neue) Chance.
Gut, kann natürlich sein, dass ich »Das Lied von Eis und Feuer« doch eines Tages lesen werde. Ich weiß schließlich nicht, was die Zukunft bringt.
Aber da es bei »Momo« nun 15 Jahre und bei »Jugend ohne Gott« 10 Jahre gedauert hat, bis ich meinen Entschluss löste, glaube ich nicht, dass ich diese Buchreihe von G.R.R. Martin in nächster Zeit lesen werde. Mein Entschluss ist da gefühlt noch eiserner als der eiserne Thron bei den anderen genannten Büchern.
Tja, und dieser Entschluss hält schon ziemlich lange an. Seit ich die erste Staffel von »Game of Thrones« sah, sind schon einige Jahre ins Land gezogen. Es ist also keine neue Entscheidung meinerseits und man stolpert ja auch nicht "gerade" immer wieder über diese Buchreihe, sondern schon seit ein paar Jahren.

Montag, 7. August 2017

Flexilight - Die Leselampe für unterwegs

Nachdem ich in meinem Dänemark-Urlaub in der letzten Nacht die Krise bekommen habe, weil ich keine Leselampe mehr hatte und somit im Dunkeln lag und ewig brauchte, um einzuschlafen, fasste ich endlich den Entschluss mir das Flexilight zu kaufen.

Das Flexilight ist ein kleines, flexibles Leselicht, das man ans Cover oder Backcover eines Buches klemmen oder einfach zwischen die Seiten legen kann.
Eine LED mit 8 Lumen hilft an dunklen Orten beim Lesen. Die Lampe ist so flach, dass man sie auch als Lesezeichen nutzen könnte, wenn man wollte.
Zwei Knopfzellen, die im Lieferumfang mit enthalten sind und außerdem auch austauschbar sind, spenden der LED ihre Energie und sollen sehr langlebig sein.
Mit dieser kleinen Leselampe liebäugle ich eigentlich schon seit letztem Jahr. Bisher war ich nur nie in eine Situation gekommen, in der ich mir wirklich dringend ein solches Leselicht herbeigesehnt habe, um lesen zu können. Bis zu dem oben erwähnten Zeitpunkt vor ca. zwei Wochen, wo ich mein "Aaach, brauchste ja eh nicht"-Ich verflucht habe. Das Deckenlicht konnte ich übrigens nicht anknipsen, weil ich sonst meine Mutter geweckt hätte.

Da ich nun bald wieder verreise und mir eine längere Zugfahrt bevorsteht, habe ich nun letzte Woche mein Flexilight bestellt. Die Variante "Blue Words" gefiel mir am besten. Für unter 10€ landete die Lampe im Warenkorb meiner Lieblingsbuchhandlung und heute fischte ich sie endlich freudig aus dem Briefkasten.
Ich war echt gespannt, ob die Lampe für meine Zwecke ausreichen würde. Selber hatte ich nur Positives drüber gelesen aber auf Twitter bekam ich mit, dass man wohl auch schon viel Schlechtes drüber gelesen und gehört hatte.

Der Lampenkörper ist voll flexibel. Man kann ihn drehen, wringen und biegen. So ist eine optimale Position fürs Lesen möglich. Ich bin ein wenig fasziniert, wie biegsam die Lampe ist und konnte erst einmal eine Zeit lang nicht aufhören, die Lampe zu drehen und zu biegen... Ich bin ein Spielkind. *nuschel*
Kurz war ich ein wenig skeptisch, da beim Lesen mit dem Flexilight nicht alles gleich gut ausgeleuchtet wird. Je weiter unten man auf einer Seite liest, desto weniger Licht ist vorhanden - aber es reicht bei meinem aktuellen Buch trotzdem noch total, um lesen zu können.
Für meine Leser habe ich die Lampe natürlich sofort ausprobiert und das Ergebnis fotografiert und ich muss sagen: Ich bin begeistert.
Sogar einigermaßen fest sitzt die Lampe, wenn man sie am Cover festgeklemmt hat. Durch das Gewicht der Seiten wird die Lampe noch mal stabilisiert, sodass sie nicht verrutscht. Wenn man dann, so wie ich, das Buch entweder auf dem Tisch oder den Beinen liegen hat, kann die Lampe erst recht nicht verrutschen.
Nun zieht das Kindle-Argument, dass man ja mit dem auch im Dunkeln lesen kann, bei mir erst recht nicht mehr. :P
Auch für pBook-Fans gibt es eben Möglichkeiten, im Dunkeln lesen zu können und diese kleine, feine und praktische Lampe überzeugt mich total. 😍

Aber seht selbst:


Für das Foto habe ich mich in mein dunkles Hochbett gesetzt, die Gardinen zugezogen und das Licht ausgelassen. Nur mein Flexilight schaltete ich an.
Und was meint ihr? Das ist doch ein echt passables Ergebnis, oder?
Also, für mich reicht es völlig. Ich bin wirklich total zufrieden und werde wohl nie wieder eine solche Situation haben, wie oben beschrieben. Ich werde das Flexilight einfach immer in meiner Buchtasche lassen. 😊

Mittwoch, 5. Juli 2017

Neuzugänge Mai und Juni 2017

Irgendwie hatte ich nicht geschafft, über meine Neuzugänge im Mai und Juni zu berichten. Ich hab das komplett vergessen... D:
Das hole ich hiermit nach. Es sind auch gar nicht so viele Bücher.

Im Mai kamen meine vorbestellten Star-Wars-Bücher an:


Die Vorgeschichte zum Kinofilm »Rouge One« »Der Auslöser« von James Luceno und das Buch zum Film selbst »Rogue One« von Alexander Freed. Ich bin bei beiden Bücher sehr gespannt, wie sie mir gefallen werden. Letztes Jahr noch hatte ich sie mir vorbestellt.

Im Juni musste ich bei »Mondgeflüster in Fella« zugreifen:


Ich war gerade auf Amazon und da wurde mir das Buch auch schon vorgeschlagen. Da war es wohl gerade ganz frisch erschienen. Und weil ich »Windgeflüster in Fella« schon so toll fand, konnte ich wirklich nicht nein sagen und musste sofort zuschlagen. XD
Ich hab es mittlerweile auch schon gelesen. Meine Rezension findet ihr hier. ❤️

Sonntag, 2. Juli 2017

[Rezension] Lara Kessing: »Mondgeflüster in Fella«

Buchreihe: Band 2 der Reihe »Fella«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2017
Genre: Dystopie
ISBN: 978-1-521-38696-5
Preis: 9,99€
Seiten: 345
Verlag: Lara Kessing, c/o Papyrus Autoren-Club ; hergestellt von Amazon Fulfillment Poland Sp. z o.o., Wroclaw ; Independently published
Gelesen von: 19.06. - 02.07.2017

Bewertung:
Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?

Band 2 ist ein alternativer Einstieg in die Fella-Reihe und ist somit ohne Vorkenntnisse aus Band 1 lesbar. In diesem Band werden dem ersten Band keine Informationen vorweggenommen. Wer Band 1 bereits gelesen hat, kann sich in diesem Teil auf ein Wiedersehen mit Tonso und Kester freuen. Erfahrt mehr über den Enkel, den Morana an die Senk verloren hat, und über den Dieb, der Sorija mit seinem Geheimgang die Flucht ermöglichte. Außerdem gibt es Einblicke in das Leben der Antisenk.
Nach »Windgeflüster in Fella« musste ich natürlich auch »Mondgeflüster in Fella« lesen. Ich war sehr überrascht, da es ein ganz anderer zweiter Band ist, als ich erwartet habe.
Während man im ersten Band mit Sorija das zerstörerische Unwetter und die Übernahme Fellas durch die Senk erlebt hat, erlebt dies auch im zweiten Band, nur mit Andra und ihrer Familie und deren Freunde und Nachbarn.
»Mondgeflüster in Fella« ist ein Alternativeinstieg in die Fella-Reihe, der ein paar kleine, geniale Berührungspunkte zu Sorijas Seite des Geschehens hat, aber nichts darüber verrät.
Während dieser Band tatsächlich düsterer und ernster ist, als der erste Band, hält er schon auf den ersten Seiten ein paar Szenen bereit, die mich laut auflachen ließen.

"Wollt ihr etwas trinken? Ich habe Wasser ... Wasser ... und hier müsste ich noch", er ging in die Küche und kam mit einer Wasserflasche wieder, "Wasser haben."
(S. 27)

Andra war mir sofort sympathisch. Man kann sich gut in sie einfühlen und versteht ihre Beweggründe sofort. Sie ist anders als Sorija, weswegen sie eine weniger tiefgreifende Charakterentwicklung durchmacht als sie. Sie war von Anfang an kein Hasenfuß und hatte schon zu Beginn der Geschichte einen starken Charakter, wenngleich sie wesentlich mehr Fehler in der Vergangenheit gemacht hat als Sorija. Ihre weiße Weste ist also befleckter, als die von Sorija.
Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie die beiden Mädchen im dritten Band zusammenarbeiten werden. Das könnte interessant werden.
Die Story ist spannend, wie schon im ersten Band. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und vermutlich nur zwei Tage oder weniger gebraucht. Fängt man erst einmal zu lesen an, kann man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen.
Es gibt einige Überraschungen, die ich so nicht vermutet hätte, obwohl ich den ersten Band schon kannte und der Stil der Autorin mir dadurch nicht unbekannt ist. Dennoch war ich oft überrascht und ein paar Mal zwischendurch auch sehr geschockt, da Andra nicht nur mit der Zerstörung ihrer Welt, sondern auch mit dem Tod konfrontiert wird.
Ein bisschen schade finde ich, dass die Geschichte dann doch so kurz ist. Das Ende ist ziemlich abrupt und ich hätte gerne noch weitergelesen. Da war ich vorhin ein wenig traurig.

"Was kümmert es mich, was früher war? Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient."
(S. 80)

Wie schon in Band 1 ist der Text in einer serifenlosen Schrift gehalten. Ein etwas größerer Zeilenabstand als normal, begünstigt das schnelle Lesen, auch wenn man müde Augen hat.
Die Qualität des Buches steht der von Band 1 in nichts nach. Die Seiten haben die gleiche Stärke wie bei »Windgeflüster in Fella« und ein Hochglanzcover leuchtet einem erneut geheimnisvoll entgegen. Diesmal allerdings mit größerem Mond, der ganz schön real aussieht.
Das Buch ist im normalen Taschenbuchformat gehalten und dadurch handlicher als der Vorgängerband. Mir gefallen beide Formate sehr und ich kann gar nicht sagen, welches ich besser finde.
Auch hier lässt sich am Anfang der Seiten immer erkennen, welches Buch man gerade liest, was ich wirklich sehr mag.

"Ihr verwöhnter Magen zeigte ihr bereits stündlich einen Vogel, empört über die Tatsache, dass kein Nachschub kam."
(S. 98)

Laras Schreibstil zaubert wie gewohnt ein wunderbares Kopfkino ins Hirn und glänzt mal wieder durch kreative und humorvoll-ironische Formulierungen. Schachtelsätze und viel zu ausführliche Beschreibungen sucht man bei Lara Kessing vergeblich. Action und wörtliche Rede stehen im Vordergrund. Ihr Schreibstil ist einfach, locker und direkt. Für jeden, der von seitenlangen Beschreibungen über Flora und Fauna schnell gelangweilt und abgenervt ist, eine Wohltat. 😉
Wieder frage ich mich, wie die Autorin auf die Namen ihrer Charaktere kommt. Hübsche und ausgefallene Namen, die ich vorher gar nicht kannte. Genial.
Ein wenig vermisst habe ich diesmal eine Karte von Fella. Das hätte die Orientierung für mich einfacher gemacht und wäre echt ein tolles Extra gewesen.

Mein Fazit:
Gelungener, leider etwas kurz geratener, sehr spannender Alternativeinstieg in die Fella-Reihe mit einer überzeugenden Protagonistin und einigen Berührungspunkten zu Sorijas Geschichte. Pageturner!

Montag, 19. Juni 2017

[Rezension] Trudi Canavan: »Die Meisterin«

Buchreihe: Band 3 der Reihe »Die Gilde der schwarzen Magier«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: September 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-570-30330-6
Preis: 9,95€
Seiten: 700
Verlag: cbt
Gelesen von: 01.06. - 18.06.2017


Bewertung:
Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde; endlich wird sie als gleichrangig akzeptiert. Doch der Frieden ist trügerisch. Denn Akkarin, der Hohe Lord der Gilde und Soneas Mentor, verbirgt ein fürchterliches Geheimnis: Er praktiziert die verbotene schwarze Magie. Nach wie vor weiß Sonea nicht, was sie von Akkarin zu halten hat.

Als mehrere rituelle Morde in der Stadt Imardin geschehen, die auf die Anwendung von schwarzer Magie schließen lassen, zieht Akkarin Sonea ins Vertrauen: Die Ichani, eine kleine Gruppe überaus mächtiger Magier aus dem benachbarten Sachaka planen, Kyralia zu erobern und seine Bewohner zu versklaven. Sonea bietet Akkarin ihre Hilfe an - und wird vom Hohen Lord in die schwarze Magie eingeführt.

Doch dann entdeckt die Gilde Akkarins gefährliche Praktiken: Plötzlich finden sich der Hohe Lord und seine Novizin auf der Anklagebank wieder und Sonea steht vor einer schicksalhaften Entscheidung ...
Bis zu einem gewissen Grad hat mir dieser Band echt gut gefallen und ich hatte gedacht, er kommt an den vorigen Band, »Die Novizin«, locker ran.
Wie gewohnt werden alle Perspektiven und Sichtweisen beleuchtet. Alle Erzählstränge haben Spannung zu bieten und enden oftmals zwischendurch mit einem Cliffhanger, was tatsächlich manchmal sehr gemein ist, aber die Spannung natürlich noch weiter schürt.
Es gab Zeiten, da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil die Geschichte mich so gefesselt hat. Dass man Akkarin und seine Geschichte endlich näher kennenlernt, fesselte mich noch weiter ans Buch. Man lernt ihn endlich kennen und mir gefiel das, was ich kennenlernte. Ich begann, ihn wirklich zu mögen, bis er, neben Sonea, mein Lieblingscharakter wurde.
Ich mochte die Vertrautheit zwischen Sonea und Akkarin, die sich langsam bildete. Dieses Bündnis gegen die Ichani.
Doch als die Gilde plötzlich Akkarins Taten aufdeckt, geht alles nur noch den Bach runter. Auf beiden Seiten werden Fehler gemacht. Der größte Fehler war der der Gilde, Akkarin einfach zu verbannen, ohne vorher seiner Geschichte nachgegangen zu sein, um sie auf Echtheit zu prüfen.
Gut, es war von Anfang an klar, dass das eines Tages passieren würde. Aber die Art und Weise, wie das letztlich geschah, ging mir ganz heftig gegen den Strich.
Dennoch faszinierte es mich, wie sich Sonea und Akkarin näher kamen. Wie sie ihren neuen Alltag meisterten und Pläne schmiedeten, um Kyralia zu retten.
Doch am Ende war da so viel Unausgegorenes, was nicht aufgeklärt werden konnte; so viele Fragen, die sich mir stellten, dass ich regelrecht frustriert und wütend bin. Ich hätte mir wirklich ein anderes Ende gewünscht, zumal meine schlimmste Befürchtung auch noch wahr wurde.
Ein Ende, das nicht so viel Ungelöstes beinhaltet und den Leser nicht so unbefriedigt und traurig zurücklässt. Aber die Autorin wollte es nicht so...
Als ich das Buch gestern auslas, wollte ich mich einrollen und weinen, aber ich konnte nicht. Kurze Zeit später bin ich dann wirklich wütend geworden.
Es hätte ganz einfach eine andere Lösung genommen werden können, die ein anderes Ende herbeigeführt hätte und den Leser nicht so unzufrieden zurückgelassen hätte. Erwähnt wurde diese Lösung ja sogar, aber letztlich wurde sie dann doch nicht wahrgenommen. Sehr schade.
Eigentlich wollte ich ziemlich bald mit der zweiten Trilogie von Trudi Canavan anfangen, aber momentan hab ich einfach so gar keine Lust drauf.

Mein Fazit:
Tolle und fesselnde Fortsetzung mit Überraschungen aber auch vielen voraussehbaren Wendungen und einer faszinierenden Charakterentwicklung.
Leider frustriert das Ende der Geschichte sehr.

Donnerstag, 1. Juni 2017

[Rezension] Farida Khalaf und Andrea C. Hoffmann: »Das Mädchen, das den IS besiegte«

Buchreihe: -
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2016
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-431-03945-0
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 253
Verlag: Bastei Lübbe
Gelesen am: 01.06.2017

Bewertung:
»Ich habe überlebt, um zu zeigen, dass ich stärker bin als sie.«

Kocho, ein beschauliches Dorf im irakischen Sindschar-Gebirge: Farida hat gerade die vorletzte Klasse der Oberschule beendet und freut sich auf die Sommerferien. Doch dieses Jahr ist alles anders: Im August 2014 überfallen IS-Kämpfer den kleinen Ort. Die Anhänger des Terrorstaates treiben alle Dorfbewohner zusammen, töten die Männer und verschleppen die Frauen. Monatelang wird Farida als Sklavin gehalten - und erlebt dabei Unvorstellbares. Aber eines Tages wagt sie die Flucht, zusammen mit fünf anderen Mädchen, die sie anführt.

Ein einzigartiges Zeitdokument vom Schrecken des "Islamischen Staates". Und eine ergreifende Geschichte, die beweist: Freundschaft, Liebe und der Wille zum Leben sind mächtiger als jede Barbarei.
Wow, wow, einfach wow. Dieses Buch hat mich total beeindruckt.
Anfangs war ich echt skeptisch, ob es mich so berühren würde, als ich begann zu lesen, da Farida ihre Geschichte sehr nüchtern und emotionslos erzählt. Auch fand ich es ungewöhnlich, dass sie sich von Anfang an so gewehrt hat. Und dass die IS-Leute sie die meiste Zeit mit ihrer Freundin zusammenließen, kam mir auch unrealistisch vor. Aber mir ist schnell klar geworden, dass Farida Khalaf eine Heldin ist, wie es nur wenige gibt und der IS sie einfach unterschätzt hat. Ich weiß nicht, ob ich es schaffen würde so zu kämpfen wie sie. Aber ich denke, wäre sie komplett allein gewesen, hätte sie nicht so viel Mut aufbringen können. Freundschaft beflügelt und spendet Kraft und Hoffnung. Und dieses Buch zeigt dem Leser noch einmal wie sehr.
Als ich schließlich den Epilog las, standen mir Tränen in den Augen. Dieser hat mehr Emotionen in sich als der Rest der Geschichte und ich bin einfach total glücklich, dass Farida so viel Glück im Unglück hatte. Denn ja, Glück hatte sie wirklich. Es hätte auch alles viel schlimmer für sie ausgehen können.
Das Buch fesselt von Anfang an sehr. Farida erzählt zunächst, wie sie in ihrem Dorf mit ihrer Familie gelebt hat und diese Lebensumstände finde ich besonders interessant, da das Dinge sind, die ich so einfach noch nicht wusste. Ebenso, was für ein wichtiger Part die Religion in ihrem Leben ist. Sie erklärt sehr viel und das finde ich sehr gut, da man dadurch einen guten Einblick bekommt und sich in ihre Situation sehr gut hineinversetzen kann.
Vieles war mir im Ansatz bekannt. Aber nicht alles und ich fand es wichtig, einmal die andere Seite der Medaille betrachten zu können.
Ich hoffe, Farida geht es gut und sie kann eines Tages wieder glücklich werden und ihren Traum verwirklichen; ich wünsche ihr alles Liebe.

Mein Fazit:
Beeindruckende und fesselnde Geschichte einer jungen und sehr mutigen Frau, die erfolgreich mit ihren Freundinnen dem IS entfliehen konnte.

Mittwoch, 31. Mai 2017

[Rezension] Jojo Moyes: »Ein ganz neues Leben«

Buchreihe: Band 2 der Reihe um Louisa Clark
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2015
Genre: Liebesroman
ISBN: 978-3-8052-5094-8
Preis: 19,95€
Seiten: 523
Verlag: Rowohlt
Gelesen von: 26.05. - 31.05.2017

Bewertung:
»Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.«

Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen - Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht.
Bis es eines Tages an der Tür klingelt -
und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.
Endlich erfährt man, wie es mit Lou weitergeht. Wie sie Wills Tod überstanden hat. Was für ein Leben sie lebt.
Ich war so gespannt, wie es ihr mittlerweile geht, sodass die ersten Zeilen, die ich las, mich schockiert haben. Ich habe ja einiges erwartet - aber nicht DAS.
Louisas Trauer und ihre dazugehörige Wut treffen einen schon auf den ersten Seiten wie ein Schlag ins Gesicht. Die Autorin hat diese Trauer so realistisch und authentisch dargestellt, dass ich am liebsten geheult hätte, denn das hatte Will so bestimmt nicht für Lou gewollt.
Aber ich konnte nicht, denn, wie auch schon im ersten Band, ist auch dieser hier voll von urkomischen Dialogen, bei denen ich dann doch wieder laut lachen musste. Ich liebe diesen humorvollen Schreibstil von Jojo Moyes, der den Leser laut loslachen lässt, aber ihn auch genausogut schockieren lässt. Jojo Moyes nimmt kein Blatt vor den Mund. Trotz des Humors ihrer Texte, werden auch ernste Themen angesprochen und nicht geschönt.
Man leidet mit den Protagonisten auch hier wieder mit oder freut sich, wenn sie ein Erfolgserlebnis hatten. Manchmal war ich auch so wütend, dass ich gewissen Personen eine reinhauen wollte. Manchmal atemlos vor Schreck.
Die volle Packung an Emotionen. Jojo Moyes hat es auch hier wieder gekonnt hingekriegt.
Überraschende Wendungen sind nicht rar gesät. Es passiert in dem Buch einiges, dass ich so nie erwartet hätte.
Das Cover ist wunderschön und man weiß natürlich sofort, warum hier Vergissmeinnicht gewählt wurden. Allerdings nervt mich auch hier wieder, dass das Cover nur auf einem Umschlag existiert, da ich das Hardcover besitze. Vom ersten Band besitze ich die Taschenbuchausgabe aus dem Rowohlt-Verlag. Leider gibt es die vom zweiten Band noch nicht.
Das Vorsatzpapier und das Lesebändchen sind im leuchtenden azurblau gehalten. Wunderschön. Passend zu den Vergissmeinnicht.
Eine wunderschöne Fortsetzung, die Lou ihren Weg finden und gehen lässt.
Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Das gewisse Etwas, das mich nach »Ein ganzes halbes Jahr« vollkommen baff zurückließ und meine Sicht auf gewisse Dinge bis heute veränderte.
Das fehlt hier im zweiten Band leider komplett.
So ist »Ein ganz neues Leben« eine wunderschöne Fortsetzung und sein Leseerlebnis sicher wert - mehr aber auch leider nicht.

Mein Fazit:
Wunderschöne und liebevolle Fortsetzung von Louisas Geschichte, der aber der Kick aus dem ersten Band leider fehlt.

Samstag, 27. Mai 2017

[Rezension] Diana Gabaldon: »Feuer und Stein«

Buchreihe: Band 1 der »Highland-Saga«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2004
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-4442-36105-2
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 798
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 02.05. - 26.05.2017

Bewertung:
Man schreibt das Jahr 1946. Claire Beauchamp Randall, die während des Krieges als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in Schottland. Schon bald zieht ein alter magischer Steinkreis in der Nähe ihrer Pension Claire in seinen Bann - eigentlich ganz untypisch für die patente und sehr rational eingestellte junge Frau. Als sie eines Tages nichtsahnend einen der Steine berührt, verliert sie das Bewusstsein - und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr des Herrn 1743. Zu dieser Zeit ist das Leben in den Highlands geprägt von Rebellion und Verrat, von beginnender Aufklärung und finsterem Aberglauben. Und dank ihres seltsamen Auftretens sowie ihrer beeindruckenden Kenntnisse gerät die unfreiwillige Gesandte aus dem 20. Jahrhundert bald in den Ruf, eine leibhaftige  Hexe zu sein. Glücklicherweise findet sich ein Beschützer für Claire: Jamie Fraser, der aufständische Clanführer, ein prächtiger Bursche mit breiten Schultern, feuerrotem Haar und einer Leidenschaft, vor der Claire nur zu gern kapituliert. Bis sie sich entscheiden muss - zwischen der Zukunft, in die sie gehört, und der Vergangenheit, in der sie lebt ...
Wenn ein Buch den Leser von der ersten Zeile bis zur letzten fesselt, ist es ein gutes Buch und der Autor hat definitiv etwas richtig gemacht.
Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich bin immer noch ein wenig benommen, nachdem ich es letzte Nacht auslas. Es ist definitiv ein gutes Buch. Und das, obwohl die Idee dieser Geschichte nicht mal etwas Besonderes ist. Zeitreise-Geschichten gibt es en masse. Aber die Art und Weise, wie Diana Gabaldon hier Historie mit einem Hauch Fantasy geschafft hat zu verknüpfen, ist etwas Besonderes und hat mich schlicht umgehauen.
Gestört hat mich eigentlich nur (mal wieder) die alte Rechtschreibung, in der das Buch gehalten ist. Da hat man die 21. Auflage von 2004 vorliegen und es ist in alter deutscher Rechtschreibung geschrieben und das nur, weil jemand zu faul war, den erstmals 1995 erschienenen Text zu überarbeiten und in die neue Rechtschreibung zu setzen. Ich werde so etwas nie verstehen und es wird immer meinen Lesefluss stören.
Die Qualität des Buches ist auch nicht unbedingt die beste. Die Bindung ist ein wenig zu eng. Schlägt man das Buch auf, knackt der Buchleim und das Cover ist nach dem ersten Durchlesen schon ein wenig arg in Mitleidenschaft gezogen worden, wie man auf dem Bild oben unschwer erkennen kann. Da, wo meine Finger während des Lesen saßen, haben sich die goldenen Lettern auf dem Buchcover leider abgenutzt und die Ecken der Buchdeckel spalten sich leicht und sind mittlerweile abgerundet und nicht mehr eckig. Wirklich sehr schade. Ich hoffe, die neuen, ungekürzten Ausgaben sind etwas stabiler.
Das Äußere des Buches tut dem Inneren aber keinen Abbruch. Ein paar wenige Stellen wirken etwas abgehackt. Ich nehme an, das sind die Stellen, wo die Übersetzer sich damals entschlossen hatten, den Text einfach zu kürzen. Dafür kann die Autorin jedoch nichts und die eigentliche Geschichte ist dadurch auch nicht wirklich behindert.
Der Schreibstil ist detailliert und enthält Andeutungen, die nicht unbedingt erklären, warum eine Figur etwas tut. Der Leser muss es aus dem Kontext ableiten. (vgl. hierzu Seite 431: »Ich stopfte mir ein Stück Stoff in den Mund.«) Dadurch hält der Text einige Lacher parat. Auf Seite 431 musste ich minutenlang lachen und dachte, ich kriege mich gar nicht mehr ein.
Lacher hält die Geschichte aber auch durch trockene oder freche Kommentare und durch aberwitzige Situationen parat. Claire selbst, aus deren Sicht die Geschichte mit Hilfe eines Ich-Erzählers erzählt wird, hat ein ziemlich loses Mundwerk.
Es ist aber nicht nur alles lustig. Es gibt auch viele Schockmomente und der krasse Unterschied zwischen Jamies und Claires Welt wurde hier ziemlich gut dargestellt. Sowohl die Schönheiten als auch die Grausamkeiten.
Man leidet mit Jamie und Claire immer mit. Manchmal will man nicht aufhören zu lesen und manchmal will man einfach das Buch in eine Ecke knallen und sich die Bettdecke über den Kopf ziehen - aber man kann es nicht.

Mein Fazit:
Ein wahnsinnig fesselndes Buch, das sich nur schwer aus der Hand legen lässt, trotz vieler schockierender Momente. Übrigens besser als die TV-Serie.

Montag, 8. Mai 2017

[Neuzugang] Mein Buchgewinn @Lovelybooks

Immer wieder mal, wenn ein Buch dabei ist, das mich interessiert, nehme ich mal bei Buchverlosungen auf Lovelybooks teil. Einfach so und eigentlich gar nicht mit der Erwartung wirklich mal was zu gewinnen. Schon seit ein paar Jahren.
Diesmal nahm ich an der Buchverlosung zu »Elfenmacht« von Bernhard Hennen teil. Ich bin via Nachricht drauf aufmerksam gemacht worden, wie so oft bei Buchverlosungen oder Leserunden, die in eines meiner Genres passen.
Als ich gestern das Thema zur Verlosung checkte, weil mir einfiel, dass ich dran teilnahm, traute ich meinen Augen nicht. Ich hatte tatsächlich gewonnen! 😱
Erst beim zweiten Blick hatte ich es wirklich begriffen, dass ich gewonnen hatte. Eines von 10 Exemplaren von »Elfenmacht« aus der Reihe, die ich so liebe und von einem meiner liebsten Autoren!
Und dann dämmerte mir auch, was die seltsame DHL-Sendung zu bedeuten hatte, die am Samstag bei meinem Nachbarn abgegeben wurde... 😅
Heute habe ich das Päckchen dann abgeholt und das Buch mit einem Lesezeichen war drin:


Ich freue mich immer noch total darüber. Dieser Gewinn bedeutet mir echt viel. Der erste Buchgewinn in meinem Leben, der mich auch wirklich interessiert und mir viel bedeutet - und der erste Buchgewinn von Lovelybooks.

Vielen, vielen Dank dafür! Ich bin echt immer noch total platt. XD

Und an alle, die immer mal wieder versuchen, etwas zu gewinnen und traurig sind, wenn sie leer ausgehen: Gebt nicht auf. Irgendwann gewinnt ihr sicher auch was. Bleibt einfach dran und habt nicht zu hohe Erwartungen. :3

Dienstag, 2. Mai 2017

[Rezension] Markus Heitz: »Sanctum«

Buchreihe: Band 2 der Dilogie um die Bestie vom Gévaudan
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-426-63131-7
Preis: 12,95€
Seiten: 606
Verlag: Knaur
Gelesen von: 15.04. - 01.05.2017

Bewertung:
»Gott braucht einen Dämon,
um den Teufel aufzuspüren.«

Rom, die Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse.
Hierhin führen die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger.
Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann wunder wirken - oder den Tod bringen ...
Der Nachfolgeband zu »Ritus« ist nicht weniger spannend. Stellenweise hat mich dieser Band sprachlos gemacht. Es sind Dinge passiert, die ich im Ansatz geahnt hatte aber dann auch wieder Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Während mich der erste Band dieser Dilogie voller Fragen zurückließ wurden im zweiten Band alle wichtigen Fragen beantwortet. Ziemlich beeindruckend, dass Markus Heitz das hinbekam. Ich hab mich am Ende vom ersten Band noch gefragt: "Wie soll denn das alles funktionieren auf nur etwas mehr als 600 Seiten? Wie sollen alle Fragen beantwortet werden?"
Aber es geht. Herr Heitz hat beide Erzählstränge meisterhaft miteinander verknüpft und Rätsel gelüftet. Ich bin ziemlich beeindruckt und muss das Ganze nun erst einmal sacken lassen, aber eines Tages lese ich die beiden Bücher ganz sicher noch einmal.
Der Titel des Buches bekommt sehr schnell eine Bedeutung. Man weiß diesmal schon ziemlich am Anfang des Buches, warum das Buch so heißt, wie es heißt.
Auch wechseln sich die Kapitel mit den Erzählsträngen wieder ab und die Anfänge sind wieder hellgrau verziert mit dem Muster vom Cover.
Kapitel X hat mich allerdings sehr irritiert, was die Länge angeht. Ich lag im Bett und wollte nur noch dieses eine Kapitel beenden und stellte fest, dass es ewig lang ist. Ganz anders als die vorangegangenen Kapitel. Es passierte aber auch einfach viel in dem Kapitel. Nur konnte ich es nicht zu Ende lesen. Ich musste da vorzeitig abbrechen, weil mir die Augen zufielen.
Gerade in der ersten Hälfte des Buches rückt der Erzählstrang, der in der Vergangenheit spielt, sehr in den Vordergrund und der andere in den Hintergrund. Es passiert bei Gregoria und Jean einfach viel mehr als bei Eric. Ich hatte manchmal zwischendrin Schwierigkeiten umzuswitchen, wenn es dann wieder bei Eric in der Gegenwart weiterging. Da wurde mir noch mal bewusst, warum ich immer nur ein Buch zur Zeit lese und nicht mehrere. ;-)
Auch hier wurde wieder Fiktion mit Historie verknüpft und wenn man anfängt zu recherchieren, liest man sich schnell fest, da viele Dinge tatsächlich existierten.
Am Ende ließen mich Geschichte und Protagonisten nicht so richtig los. Auch jetzt grüble ich noch, was mit einzelnen Figuren wohl passiert ist oder wie sie ihr weiteres Leben gelebt haben.

Mein Fazit:
Total spannender Abschluss der Dilogie, der überrascht. Stimmt nachdenklich und macht Lust auf mehr. Pageturner!

 

Montag, 1. Mai 2017

Bilanz des #lblm und Neuzugänge März & April

Ich setze mich nun endlich mal auf den Arsch und poste hier mal wieder was. Wollte ich schon wieder so lange machen, aber aufgrund von Zeitmangel hatte ich keine Motivation dazu.

Bilanz des #lblm

Hier jetzt erst einmal die Bilanz des Lesemarathons von Lovelybooks zu Ostern:

TagDatumSeiten
Freitag14.04.2017108
Samstag15.04.2017106
Sonntag16.04.2017108
Montag17.04.201797
Gesamt419

Mit dieser Bilanz bin ich sehr zufrieden. Ich glaube, das ist bisher der erfolgreichste Lesemarathon für mich. :3

Neuzugänge März

Ja, das wollte ich auch schon lange gepostet haben. XD


Der März war bei mir geprägt von Markus Heitz. Am 28.03. war ich bei der Lesung von ihm und habe mir gleich sein neuestes Buch, »Des Teufels Gebetbuch«, gekauft und prompt signieren lassen. Mein erstes Buch von Markus Heitz und auch noch mein erstes signiertes Buch überhaupt. *_*
Als ich das dann auf der Arbeit erzählte und schwärmte - ich finde Herrn Heitz ultrasympathisch und witzig - erzählte mir meine Kollegin sofort von »Ritus« und »Sanctum«. Ich war zunächst skeptisch, weil ich so gar kein Werwolf-Fan bin. Die haarigen Biester hatten es mir noch nie besonders angetan... Ich steh ja eher auf Vampire... Aber ein Nein akzeptierte sie nicht und am nächsten Tag hatte sie mir die Bücher mitgebracht. Ich sollte sie unbedingt lesen. XD Wie sich herausstellte, eine gute Empfehlung. Ich hab »Ritus« verschlungen und auch »Sanctum« habe ich bald durch.

Neuzugänge April

Im April hatte ich Geburtstag und habe deswegen einige Bücher geschenkt bekommen, aber nicht jedes Buch war ein Geburtstagsgeschenk. ;-)

Den ersten Teil der Luna-Chroniken »Wie Monde so silbern« lieh mir eine Freundin aus, weil ich selbst der Reihe gegenüber skeptisch bin und unsicher bin, ob sie mir gefällt.
»Die Ewigen« ist mein erstes Rezensionsexemplar - vielen Dank an Chriz Wagner und dem acabus-Verlag. :D Nach wie vor total toll, dass sich Chriz nach so langer Zeit an mich erinnerte und mir nun die Printausgabe seines Buches anbot. :3
»Sphären der Macht« ist der dritte Band der Licht-Saga von Brent Weeks und ich bekam das Buch von meinem Nii-san geschenkt. Eigentlich wollte er mir einen Tenebrae schenken, aber den bekam er nicht... Aww, so lieb. Aber über das Buch freue ich mich auch wirklich total, da ich die Reihe echt total spannend finde. ❤️
»Flawed« hatte ich mir von Kolleginnen zum Geburtstag gewünscht, nachdem ich über die Reihe von Cecelia Ahern so viel Positives las und mir eine Freundin die Reihe auch ans Herz legte. Ich habe bisher nur »Ich schreib dir morgen wieder« von der Autorin gelesen, was ich in der Mitte zwar langatmig fand aber mich sehr nachdenklich zurückließ. Ich bin gespannt, wie ich »Flawed« finden werde.


Von anderen Kolleginnen bekam ich einen Büchergutschein geschenkt. Auch den hatte ich mir gewünscht, weil ich so selten Büchergutscheine geschenkt bekomme. Ja, in 30 Jahren war das erst mein zweiter Büchergutschein. Ein paar Tage zuvor hatte ich mit meiner Kollegin über die Silber-Trilogie von Kerstin Gier gesprochen und dass ich die ja noch immer nicht gelesen hatte. Sie flüsterte mir zu: "Kannst dir ja »Silber« davon kaufen."
"Habe ich auch vor", raunte ich zurück. Und eigentlich hatte ich vor, mir nur den ersten Band zu kaufen, weil ich mit viel mehr eigentlich gar nicht gerechnet hatte. Aber es kam so viel zusammen, dass ich mir den kompletten Schuber kaufen konnte. Boah, war ich happy. 😍
Den siebten Band der Reihe »Das Rad der Zeit« bekam ich dann von meinem Bruder. Auch darüber habe ich mich sehr gefreut. Der letzte Band war ja so spannend, dass ich am Ende ja nicht mehr atmen konnte. XD Also muss ich auf jeden Fall weiterlesen und nun habe ich insgesamt zwei Bände in petto. Ich kann da also wieder richtig loslegen.
Aber nach »Sanctum« werde ich wohl erst einmal mit meiner SuB-Abbau-Liste weitermachen. Die brüllt mich gerade an und meint: "Du liest als nächstes »Feuer und Stein« von Diana Gabaldon!"
Aye, aye, Boss! 😅

Montag, 17. April 2017

[#lblm] Nächster Buchkauf und Fazit

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
Ich bin tatsächlich das ganze Wochenende fleißig am Lesen gewesen und komme gut voran. Der Lesemarathon ist nun leider schon wieder fast vorbei, deswegen mache ich mich nun dran, die nächsten Fragen zu beantworten.

Euer nächster geplanter Buchkauf?
So schön Feiertage sind, um sich gemütlich zwei, drei oder mehreren Büchern zu widmen, so traurig sind sie doch auch, weil uns die Möglichkeit genommen wird, Bücher zu kaufen ;)
Nachdem ihr in den letzten Tagen nun von so vielen tollen Büchern gehört habt, die andere User gelesen haben, ist eure Wunschliste sicherlich auch angewachsen (ich muss hier schon ganz schuldig meine Hand heben ...).

Habt ihr schon ein Buch im Kopf, welches ihr euch direkt am Dienstag kaufen müsst? Beziehungsweise, falls es nicht so dringend sein sollte, welches Buch möchtet ihr euch als nächstes kaufen und warum?
Nein, jetzt gleich am Dienstag werde ich mir kein neues Buch kaufen. Bei mir eilt das eigentlich nicht. Ich werde erst einmal mein Konto checken, weil ich wirklich absolut nicht weiß, wie viel da noch drauf ist und dann wäge ich ab, ob ich mir wieder Bücher kaufe...
Geplant sind definitiv »Ritus« und »Sanctum« von Markus Heitz. Die Investition möchte ich auf jeden Fall machen, damit ich die Bücher hier zu Hause habe und jeder Zeit wieder anfangen kann, sie zu lesen. Das kann ich ja momentan nicht, weil ich mir die Bücher ausgeliehen habe. Aber eines Tages werde ich sie sicher wieder lesen... Und ich habe sie schon auf meinen Wunschzettel bei meiner Lieblingsbuchhandlung gesetzt. ;-)


Euer Fazit zum Lesemarathon?
Unser Lesemarathon zu Ostern neigt sich seinem Ende zu. Noch bleiben uns aber 4 Stunden, um uns den Büchern zu widmen.

Wie fällt euer abschließendes Fazit aus? Wie viele Bücher habt ihr während den vergangenen 4 Tagen gelesen? Habt ihr neue Bücher entdeckt? Und bleibt ihr direkt beim Lesen dran?

Ich möchte mich an dieser Stelle auch für eure großartige Beteiligung bedanken! Es hat wie immer wahnsinnig viel Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu lesen! Wenn man weiß, dass gerade mehrere LovelyBooks-User auch gerade lesen, jeder ein ganz anderes Buch verschlingt und man das trotzdem miteinander teilt, ist das immer etwas Besonderes!

Viel Spaß noch beim Weiterlesen und bis zum nächsten Lesemarathon!
Ach, menno, wieso ist der Lesemarathon schon wieder fast zu Ende? :(
Es gib viel zu wenige im Jahr! *jammer*
Ich muss sagen, dass ist wohl der ergiebigste Lesemarathon, an dem ich je teilnahm. Ich habe wirklich jeden Tag viel (mehr als 100 Seiten) gelesen und konnte »Ritus« sogar abschließen und bin mittlerweile ziemlich weit bei »Sanctum«. Es hat mir wieder unglaublich Spaß gemacht. :3
Gestöbert habe ich nicht so viel, aber »Ellbogen« von Fatma Aydemir ist ziemlich schnell auf meinem Wunschzettel gelandet.
Da ich gleich noch im Bettchen weiterlesen werde, kann ich abschließend gar nicht sagen, wie viel ich nun wirklich gelesen habe. Das werde ich dann wohl morgen oder in den nächsten Tagen nachholen. ;-)
Abschließend möchte ich mich bei dir, Marina, sehr bedanken. Ich find das großartig, dass du immer wieder einen Lesemarathon veranstaltest und dich da so reinhängst und trotzdem selber noch Zeit zum Lesen findest. Und du hast Recht: Es ist ein ganz besonderes Gefühl, zu wissen: da lesen gerade noch mehr Leute mit dir zur selben Zeit... ❤️

Sonntag, 16. April 2017

[#lblm] Buch-Osterhase und Frühlingsliebling

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
Happy Easter to you all! \o/
Oh, heute sind dann gleich mal zwei Fragen gestellt worden. Nach einem ausgedehnten Frühstück mit Buch und Kaffee, werde ich mich jetzt ransetzen und die Fragen einmal beantworten.

War der Buch-Osterhase schon da?
Das LovelyBooks-Team wünscht euch ein wunderschönes Osterfest!

Na, habt ihr euch schon auf Ostereier-Suche begeben? Hat der Osterhase vielleicht sogar ein Buch ins Nest gelegt? Und wenn ja, welches?
Oder gab es doch ganz viel Schokolade, die ihr als Wegzehrung für die verbleibenden zwei Tage des Lesemarathons nutzen könnt?
Ja, ich hab mich tatsächlich gestern schon auf Ostereier-Suche begeben. Meine Oma hatte gestern angekündigt, sie hätte mir was gekauft, als ich mich verabschieden wollte. "Such mal auf der Treppe", sagte sie. Am Ende suchten wir beide, weil sie vergessen hatte, wo sie meine Ostertüte versteckt hat. *lach* Letztendlich fanden wir die Tüte mit Schmunzelhase und Ostereiern in der Küche in einer Schublade. Hatte der Osterhase da heimlich das Versteck aktualisiert? ;D
Ein Buch war nicht dabei. Allerdings gab's für mich gestern dennoch neue Bücher: mein Schuber von »Silber - Die Trilogie der Träume« war endlich am Postamt angekommen und ich konnte ihn gestern glücklich entgegennehmen. Das kann man aber nicht als Ostergeschenk zählen, da es ein Geburtstagsgeschenk von meinen Kollegen für mich war. Ich hatte einen Büchergutschein zum Geburtstag geschenkt bekommen und hab den für den Schuber auf den Kopf gehauen, nachdem meine Kollegin mir flüsterte: "Kauf dir doch die Silber-Trilogie von dem Büchergutschein!" Sie hatte mir vorher von der tollen Buchreihe vorgeschwärmt. :D
Und ich hab mir dann gleich den wunderschönen Schuber bestellt.... *_*


Welches Buch ist euer Frühlingsliebling?
Die ersten Monate des Jahres sind wieder im Sauseschritt an uns vorbeigezogen und ich bin mir sicher, dass unter euren gelesenen Büchern
das ein oder andere Highlight dabei war.
Welches Buch ist bisher euer Lieblingsbuch 2017? Und warum hat es euch so begeistert?
Oh, ich hab da nicht nur eines... Sondern drei: »Windgeflüster in Fella«, »Girl on the Train« und »Ritus«, weil mich diese drei Bücher vollends gefesselt und gebannt haben und mich nicht mehr loslassen. ❤️
Detaillierte Begründungen, warum mir die Bücher so gefallen haben, findet ihr in meinen verlinkten Rezensionen. :D

Samstag, 15. April 2017

[Rezension] Markus Heitz: »Ritus«

Buchreihe: Band 1 der Dilogie um die Bestie vom Gévaudan
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-426-63130-0
Preis: 12,95€
Seiten: 528
Verlag: Knaur
Gelesen von: 03.04. - 15.04.2017

Bewertung:
Zwei Männer, die nur ein Ziel kennen.
Ein Fluch, der die Jahrhunderte überdauert.

Frankreich im Jahre 1764.
Die Menschen leben in Angst und Schrecken - dann ihre Kinder werden gehetzt und getötet.
Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann?
Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel.
Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis - und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird ...
Ich bin begeistert. Ein wahrlich spannendes Buch und ich freue mich bereits auf den zweiten Band. Er liegt hier schon bereit und wartet darauf, gelesen zu werden. ;D
Ein Roman, in dem Fiktion und wahre Begebenheit miteinander verschmelzen. Markus Heitz ist dies meisterhaft gelungen. Und das, obwohl ich Werwölfe nie wirklich interessant fand... Ich interessiere mich meist eher für Vampire. Die haarigen Biester waren nie so mein Ding. Aber dank Herrn Heitz mit seinem humorvollem, detaillierten und direktem Schreibstil und seiner spannenden Geschichte über die Bestie vom Gévaudan bin ich schon nach den ersten 10 Seiten im Buch versunken. Ich hatte immer wieder Mühe, mich von dem Buch loszureißen.
Bis fast zum Schluss wechseln sich die Orte des Geschehens und die Zeiten kapitelweise miteinander ab. Die Geschichte beginnt 1764 in Frankreich und wechselt sich dann mit dem Erzählstrang im Jahre 2004 ab. Anfangs fiel mir das schwer, aber ich gewöhnte mich schnell an die wechselnden Erzählstränge. Es machte das Ganze umso spannender. Noch spannender wurde es dann für mich, als ich begann zu googeln.
Ich rate euch, macht dies nicht, wenn ihr eigentlich das Buch lesen wollt. Mir ist es den einen Abend passiert, dass ich mich in Rechercheergebnissen festlas.
Es beeindruckte mich einfach sofort, wie viel in diesem Buch der Wahrheit entspricht.
Von Beginn an, will man wissen, wie genau die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammenhängt und wer eigentlich dieser Eric von Kastell ist, der anscheinend übermenschliche Fähigkeiten besitzt, die denen seiner Beute nicht unähnlich sind. Stück für Stück kann man einige der Zusammenhänge erahnen aber trotzdem bleiben eine Menge Fragen offen. Fragen, die hoffentlich im zweiten Band beantwortet werden.
Die Kapitelanfänge sind dezent mit dem Muster auf dem Cover des Buches verziert. In grau, sodass der Lesefluss nicht gestört wird. Anhand der Orts- und Zeitangaben, weiß man immer, wo und wann man sich gerade befindet.
Die Charaktere sind plausibel und ihr Handeln ist gut nachvollziehbar. Lediglich Antoine ging mir zwischenzeitlich auf den Keks.
Gegen Ende des Buches wird auch der Titel immer klarer und der Leser begreift, warum das Buch »Ritus« heißt. Zum Schluss wechseln sich die Erzählstränge weniger ab und es wird häufiger aus der vergangenen Zeit erzählt, weil sich die Lage dort zuspitzt.
Wer die Bestie letztlich ist, hat mich sehr überrascht und schockiert. Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet.

Mein Fazit:
Fesselnde Geschichte über die Bestie des Gévaudan und deren Auswirkungen in der Gegenwart. Hier verschmelzen Fiktion und Historie faszinierend miteinander. Klare Leseempfehlung. Vorsicht, Pageturner! Kann man definitiv öfter lesen.

[#lblm] An welchem Buch-Ort befindet ihr euch gerade?

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
Wir starten frisch und fröhlich in Tag 2 unseres Lesemarathons zu Ostern und nachdem die ersten Seiten, Kapitel oder sogar Bücher schon hinter uns liegen, würde uns folgendes interessieren:

An welchem Ort befindet ihr euch in eurer aktuellen Lektüre? Seid ihr gerade in einer Großstadt, auf einem kaum zu bezwingenden Berg oder auf einem fremden Planeten?
Und – könnte man dort gut Ostereier verstecken? ;)
Ich befinde mich gerade am 19. Juni 1767 in der Pfarrei Nozeyrolles im Ténazeyre-Wald in Südfrankreich.
Sicher kann man dort auch gut Ostereier verstecken. Ich würde es aber lieber lassen, da in dem Gebiet ein Werwolf sein Unwesen treibt und das böse enden könnte.

Freitag, 14. April 2017

[#lblm] Auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch am meisten?

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
Bevor wir am Sonntag fröhlich Ostereier suchen, suchen wir jetzt nach Neuerscheinungen, die in den nächsten Wochen unser Herz erfreuen.
Wartet ihr schon sehnsüchtig auf Bücher, die in nächster Zeit erscheinen? Und wenn ja, welche Titel sind das?

Zur Inspiration und Merkhilfe könnt ihr hier auch durch unsere Monatslisten für April und Mai stöbern. Aber Vorsicht – eure Wunschliste wird dadurch garantiert wachsen! ;)

Buchneuerscheinung Hardcover April 2017
https://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Beste-Buchneuerscheinung-Hardcover-April-2017-1437341130/

Buchneuerscheinung Taschenbuch April 2017
https://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Beste-Buchneuerscheinung-Taschenbuch-April-2017-1436927589/

Bucherscheinungen Hardcover im Mai 2017
https://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Beste-Bucherscheinungen-Hardcover-im-Mai-2017-1444921633/

Bucherscheinungen Taschenbuch im Mai 2017
https://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Beste-Bucherscheinungen-Taschenbuch-im-Mai-2017-1444921634/
Das ist jetzt die erste Frage während des Lesemarathons, die ich beantworte... Die Bildergalerie habe ich diesmal ausgelassen. Ich habe keine Deko und es sieht sowieso immer gleich hier aus. :P

Mir sagen die meisten Bücher aus den Listen tatsächlich nix. Einige wenige klingen für mich interessant, mehr aber auch nicht.
Ich freu mich eigentlich nur auf zwei ganz bestimme Star-Wars-Bücher: »Der Auslöser« von James Luceno und »Rogue One« von Alexander Freed.
Beide Bücher habe ich bereits letztes Jahr vorbestellt, nachdem ich mir »Rogue One« im Kino angeschaut hatte. Eines der Bücher erscheint diesen Monat, das andere einen Monat später. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe, dass sie so gut sind, wie ich denke und sie mich begeistern werden. :3