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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Montag, 19. Juni 2017

[Rezension] Trudi Canavan: »Die Meisterin«

Buchreihe: Band 3 der Reihe »Die Gilde der schwarzen Magier«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: September 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-570-30330-6
Preis: 9,95€
Seiten: 700
Verlag: cbt
Gelesen von: 01.06. - 18.06.2017


Bewertung:
Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde; endlich wird sie als gleichrangig akzeptiert. Doch der Frieden ist trügerisch. Denn Akkarin, der Hohe Lord der Gilde und Soneas Mentor, verbirgt ein fürchterliches Geheimnis: Er praktiziert die verbotene schwarze Magie. Nach wie vor weiß Sonea nicht, was sie von Akkarin zu halten hat.

Als mehrere rituelle Morde in der Stadt Imardin geschehen, die auf die Anwendung von schwarzer Magie schließen lassen, zieht Akkarin Sonea ins Vertrauen: Die Ichani, eine kleine Gruppe überaus mächtiger Magier aus dem benachbarten Sachaka planen, Kyralia zu erobern und seine Bewohner zu versklaven. Sonea bietet Akkarin ihre Hilfe an - und wird vom Hohen Lord in die schwarze Magie eingeführt.

Doch dann entdeckt die Gilde Akkarins gefährliche Praktiken: Plötzlich finden sich der Hohe Lord und seine Novizin auf der Anklagebank wieder und Sonea steht vor einer schicksalhaften Entscheidung ...
Bis zu einem gewissen Grad hat mir dieser Band echt gut gefallen und ich hatte gedacht, er kommt an den vorigen Band, »Die Novizin«, locker ran.
Wie gewohnt werden alle Perspektiven und Sichtweisen beleuchtet. Alle Erzählstränge haben Spannung zu bieten und enden oftmals zwischendurch mit einem Cliffhanger, was tatsächlich manchmal sehr gemein ist, aber die Spannung natürlich noch weiter schürt.
Es gab Zeiten, da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil die Geschichte mich so gefesselt hat. Dass man Akkarin und seine Geschichte endlich näher kennenlernt, fesselte mich noch weiter ans Buch. Man lernt ihn endlich kennen und mir gefiel das, was ich kennenlernte. Ich begann, ihn wirklich zu mögen, bis er, neben Sonea, mein Lieblingscharakter wurde.
Ich mochte die Vertrautheit zwischen Sonea und Akkarin, die sich langsam bildete. Dieses Bündnis gegen die Ichani.
Doch als die Gilde plötzlich Akkarins Taten aufdeckt, geht alles nur noch den Bach runter. Auf beiden Seiten werden Fehler gemacht. Der größte Fehler war der der Gilde, Akkarin einfach zu verbannen, ohne vorher seiner Geschichte nachgegangen zu sein, um sie auf Echtheit zu prüfen.
Gut, es war von Anfang an klar, dass das eines Tages passieren würde. Aber die Art und Weise, wie das letztlich geschah, ging mir ganz heftig gegen den Strich.
Dennoch faszinierte es mich, wie sich Sonea und Akkarin näher kamen. Wie sie ihren neuen Alltag meisterten und Pläne schmiedeten, um Kyralia zu retten.
Doch am Ende war da so viel Unausgegorenes, was nicht aufgeklärt werden konnte; so viele Fragen, die sich mir stellten, dass ich regelrecht frustriert und wütend bin. Ich hätte mir wirklich ein anderes Ende gewünscht, zumal meine schlimmste Befürchtung auch noch wahr wurde.
Ein Ende, das nicht so viel Ungelöstes beinhaltet und den Leser nicht so unbefriedigt und traurig zurücklässt. Aber die Autorin wollte es nicht so...
Als ich das Buch gestern auslas, wollte ich mich einrollen und weinen, aber ich konnte nicht. Kurze Zeit später bin ich dann wirklich wütend geworden.
Es hätte ganz einfach eine andere Lösung genommen werden können, die ein anderes Ende herbeigeführt hätte und den Leser nicht so unzufrieden zurückgelassen hätte. Erwähnt wurde diese Lösung ja sogar, aber letztlich wurde sie dann doch nicht wahrgenommen. Sehr schade.
Eigentlich wollte ich ziemlich bald mit der zweiten Trilogie von Trudi Canavan anfangen, aber momentan hab ich einfach so gar keine Lust drauf.

Mein Fazit:
Tolle und fesselnde Fortsetzung mit Überraschungen aber auch vielen voraussehbaren Wendungen und einer faszinierenden Charakterentwicklung.
Leider frustriert das Ende der Geschichte sehr.

Donnerstag, 1. Juni 2017

[Rezension] Farida Khalaf und Andrea C. Hoffmann: »Das Mädchen, das den IS besiegte«

Buchreihe: -
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2016
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-431-03945-0
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 253
Verlag: Bastei Lübbe
Gelesen am: 01.06.2017

Bewertung:
»Ich habe überlebt, um zu zeigen, dass ich stärker bin als sie.«

Kocho, ein beschauliches Dorf im irakischen Sindschar-Gebirge: Farida hat gerade die vorletzte Klasse der Oberschule beendet und freut sich auf die Sommerferien. Doch dieses Jahr ist alles anders: Im August 2014 überfallen IS-Kämpfer den kleinen Ort. Die Anhänger des Terrorstaates treiben alle Dorfbewohner zusammen, töten die Männer und verschleppen die Frauen. Monatelang wird Farida als Sklavin gehalten - und erlebt dabei Unvorstellbares. Aber eines Tages wagt sie die Flucht, zusammen mit fünf anderen Mädchen, die sie anführt.

Ein einzigartiges Zeitdokument vom Schrecken des "Islamischen Staates". Und eine ergreifende Geschichte, die beweist: Freundschaft, Liebe und der Wille zum Leben sind mächtiger als jede Barbarei.
Wow, wow, einfach wow. Dieses Buch hat mich total beeindruckt.
Anfangs war ich echt skeptisch, ob es mich so berühren würde, als ich begann zu lesen, da Farida ihre Geschichte sehr nüchtern und emotionslos erzählt. Auch fand ich es ungewöhnlich, dass sie sich von Anfang an so gewehrt hat. Und dass die IS-Leute sie die meiste Zeit mit ihrer Freundin zusammenließen, kam mir auch unrealistisch vor. Aber mir ist schnell klar geworden, dass Farida Khalaf eine Heldin ist, wie es nur wenige gibt und der IS sie einfach unterschätzt hat. Ich weiß nicht, ob ich es schaffen würde so zu kämpfen wie sie. Aber ich denke, wäre sie komplett allein gewesen, hätte sie nicht so viel Mut aufbringen können. Freundschaft beflügelt und spendet Kraft und Hoffnung. Und dieses Buch zeigt dem Leser noch einmal wie sehr.
Als ich schließlich den Epilog las, standen mir Tränen in den Augen. Dieser hat mehr Emotionen in sich als der Rest der Geschichte und ich bin einfach total glücklich, dass Farida so viel Glück im Unglück hatte. Denn ja, Glück hatte sie wirklich. Es hätte auch alles viel schlimmer für sie ausgehen können.
Das Buch fesselt von Anfang an sehr. Farida erzählt zunächst, wie sie in ihrem Dorf mit ihrer Familie gelebt hat und diese Lebensumstände finde ich besonders interessant, da das Dinge sind, die ich so einfach noch nicht wusste. Ebenso, was für ein wichtiger Part die Religion in ihrem Leben ist. Sie erklärt sehr viel und das finde ich sehr gut, da man dadurch einen guten Einblick bekommt und sich in ihre Situation sehr gut hineinversetzen kann.
Vieles war mir im Ansatz bekannt. Aber nicht alles und ich fand es wichtig, einmal die andere Seite der Medaille betrachten zu können.
Ich hoffe, Farida geht es gut und sie kann eines Tages wieder glücklich werden und ihren Traum verwirklichen; ich wünsche ihr alles Liebe.

Mein Fazit:
Beeindruckende und fesselnde Geschichte einer jungen und sehr mutigen Frau, die erfolgreich mit ihren Freundinnen dem IS entfliehen konnte.

Mittwoch, 31. Mai 2017

[Rezension] Jojo Moyes: »Ein ganz neues Leben«

Buchreihe: Band 2 der Reihe um Louisa Clark
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2015
Genre: Liebesroman
ISBN: 978-3-8052-5094-8
Preis: 19,95€
Seiten: 523
Verlag: Rowohlt
Gelesen von: 26.05. - 31.05.2017

Bewertung:
»Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.«

Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen - Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht.
Bis es eines Tages an der Tür klingelt -
und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.
Endlich erfährt man, wie es mit Lou weitergeht. Wie sie Wills Tod überstanden hat. Was für ein Leben sie lebt.
Ich war so gespannt, wie es ihr mittlerweile geht, sodass die ersten Zeilen, die ich las, mich schockiert haben. Ich habe ja einiges erwartet - aber nicht DAS.
Louisas Trauer und ihre dazugehörige Wut treffen einen schon auf den ersten Seiten wie ein Schlag ins Gesicht. Die Autorin hat diese Trauer so realistisch und authentisch dargestellt, dass ich am liebsten geheult hätte, denn das hatte Will so bestimmt nicht für Lou gewollt.
Aber ich konnte nicht, denn, wie auch schon im ersten Band, ist auch dieser hier voll von urkomischen Dialogen, bei denen ich dann doch wieder laut lachen musste. Ich liebe diesen humorvollen Schreibstil von Jojo Moyes, der den Leser laut loslachen lässt, aber ihn auch genausogut schockieren lässt. Jojo Moyes nimmt kein Blatt vor den Mund. Trotz des Humors ihrer Texte, werden auch ernste Themen angesprochen und nicht geschönt.
Man leidet mit den Protagonisten auch hier wieder mit oder freut sich, wenn sie ein Erfolgserlebnis hatten. Manchmal war ich auch so wütend, dass ich gewissen Personen eine reinhauen wollte. Manchmal atemlos vor Schreck.
Die volle Packung an Emotionen. Jojo Moyes hat es auch hier wieder gekonnt hingekriegt.
Überraschende Wendungen sind nicht rar gesät. Es passiert in dem Buch einiges, dass ich so nie erwartet hätte.
Das Cover ist wunderschön und man weiß natürlich sofort, warum hier Vergissmeinnicht gewählt wurden. Allerdings nervt mich auch hier wieder, dass das Cover nur auf einem Umschlag existiert, da ich das Hardcover besitze. Vom ersten Band besitze ich die Taschenbuchausgabe aus dem Rowohlt-Verlag. Leider gibt es die vom zweiten Band noch nicht.
Das Vorsatzpapier und das Lesebändchen sind im leuchtenden azurblau gehalten. Wunderschön. Passend zu den Vergissmeinnicht.
Eine wunderschöne Fortsetzung, die Lou ihren Weg finden und gehen lässt.
Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Das gewisse Etwas, das mich nach »Ein ganzes halbes Jahr« vollkommen baff zurückließ und meine Sicht auf gewisse Dinge bis heute veränderte.
Das fehlt hier im zweiten Band leider komplett.
So ist »Ein ganz neues Leben« eine wunderschöne Fortsetzung und sein Leseerlebnis sicher wert - mehr aber auch leider nicht.

Mein Fazit:
Wunderschöne und liebevolle Fortsetzung von Louisas Geschichte, der aber der Kick aus dem ersten Band leider fehlt.

Samstag, 27. Mai 2017

[Rezension] Diana Gabaldon: »Feuer und Stein«

Buchreihe: Band 1 der »Highland-Saga«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2004
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-4442-36105-2
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 798
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 02.05. - 26.05.2017

Bewertung:
Man schreibt das Jahr 1946. Claire Beauchamp Randall, die während des Krieges als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in Schottland. Schon bald zieht ein alter magischer Steinkreis in der Nähe ihrer Pension Claire in seinen Bann - eigentlich ganz untypisch für die patente und sehr rational eingestellte junge Frau. Als sie eines Tages nichtsahnend einen der Steine berührt, verliert sie das Bewusstsein - und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr des Herrn 1743. Zu dieser Zeit ist das Leben in den Highlands geprägt von Rebellion und Verrat, von beginnender Aufklärung und finsterem Aberglauben. Und dank ihres seltsamen Auftretens sowie ihrer beeindruckenden Kenntnisse gerät die unfreiwillige Gesandte aus dem 20. Jahrhundert bald in den Ruf, eine leibhaftige  Hexe zu sein. Glücklicherweise findet sich ein Beschützer für Claire: Jamie Fraser, der aufständische Clanführer, ein prächtiger Bursche mit breiten Schultern, feuerrotem Haar und einer Leidenschaft, vor der Claire nur zu gern kapituliert. Bis sie sich entscheiden muss - zwischen der Zukunft, in die sie gehört, und der Vergangenheit, in der sie lebt ...
Wenn ein Buch den Leser von der ersten Zeile bis zur letzten fesselt, ist es ein gutes Buch und der Autor hat definitiv etwas richtig gemacht.
Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich bin immer noch ein wenig benommen, nachdem ich es letzte Nacht auslas. Es ist definitiv ein gutes Buch. Und das, obwohl die Idee dieser Geschichte nicht mal etwas Besonderes ist. Zeitreise-Geschichten gibt es en masse. Aber die Art und Weise, wie Diana Gabaldon hier Historie mit einem Hauch Fantasy geschafft hat zu verknüpfen, ist etwas Besonderes und hat mich schlicht umgehauen.
Gestört hat mich eigentlich nur (mal wieder) die alte Rechtschreibung, in der das Buch gehalten ist. Da hat man die 21. Auflage von 2004 vorliegen und es ist in alter deutscher Rechtschreibung geschrieben und das nur, weil jemand zu faul war, den erstmals 1995 erschienenen Text zu überarbeiten und in die neue Rechtschreibung zu setzen. Ich werde so etwas nie verstehen und es wird immer meinen Lesefluss stören.
Die Qualität des Buches ist auch nicht unbedingt die beste. Die Bindung ist ein wenig zu eng. Schlägt man das Buch auf, knackt der Buchleim und das Cover ist nach dem ersten Durchlesen schon ein wenig arg in Mitleidenschaft gezogen worden, wie man auf dem Bild oben unschwer erkennen kann. Da, wo meine Finger während des Lesen saßen, haben sich die goldenen Lettern auf dem Buchcover leider abgenutzt und die Ecken der Buchdeckel spalten sich leicht und sind mittlerweile abgerundet und nicht mehr eckig. Wirklich sehr schade. Ich hoffe, die neuen, ungekürzten Ausgaben sind etwas stabiler.
Das Äußere des Buches tut dem Inneren aber keinen Abbruch. Ein paar wenige Stellen wirken etwas abgehackt. Ich nehme an, das sind die Stellen, wo die Übersetzer sich damals entschlossen hatten, den Text einfach zu kürzen. Dafür kann die Autorin jedoch nichts und die eigentliche Geschichte ist dadurch auch nicht wirklich behindert.
Der Schreibstil ist detailliert und enthält Andeutungen, die nicht unbedingt erklären, warum eine Figur etwas tut. Der Leser muss es aus dem Kontext ableiten. (vgl. hierzu Seite 431: »Ich stopfte mir ein Stück Stoff in den Mund.«) Dadurch hält der Text einige Lacher parat. Auf Seite 431 musste ich minutenlang lachen und dachte, ich kriege mich gar nicht mehr ein.
Lacher hält die Geschichte aber auch durch trockene oder freche Kommentare und durch aberwitzige Situationen parat. Claire selbst, aus deren Sicht die Geschichte mit Hilfe eines Ich-Erzählers erzählt wird, hat ein ziemlich loses Mundwerk.
Es ist aber nicht nur alles lustig. Es gibt auch viele Schockmomente und der krasse Unterschied zwischen Jamies und Claires Welt wurde hier ziemlich gut dargestellt. Sowohl die Schönheiten als auch die Grausamkeiten.
Man leidet mit Jamie und Claire immer mit. Manchmal will man nicht aufhören zu lesen und manchmal will man einfach das Buch in eine Ecke knallen und sich die Bettdecke über den Kopf ziehen - aber man kann es nicht.

Mein Fazit:
Ein wahnsinnig fesselndes Buch, das sich nur schwer aus der Hand legen lässt, trotz vieler schockierender Momente. Übrigens besser als die TV-Serie.

Montag, 8. Mai 2017

[Neuzugang] Mein Buchgewinn @Lovelybooks

Immer wieder mal, wenn ein Buch dabei ist, das mich interessiert, nehme ich mal bei Buchverlosungen auf Lovelybooks teil. Einfach so und eigentlich gar nicht mit der Erwartung wirklich mal was zu gewinnen. Schon seit ein paar Jahren.
Diesmal nahm ich an der Buchverlosung zu »Elfenmacht« von Bernhard Hennen teil. Ich bin via Nachricht drauf aufmerksam gemacht worden, wie so oft bei Buchverlosungen oder Leserunden, die in eines meiner Genres passen.
Als ich gestern das Thema zur Verlosung checkte, weil mir einfiel, dass ich dran teilnahm, traute ich meinen Augen nicht. Ich hatte tatsächlich gewonnen! 😱
Erst beim zweiten Blick hatte ich es wirklich begriffen, dass ich gewonnen hatte. Eines von 10 Exemplaren von »Elfenmacht« aus der Reihe, die ich so liebe und von einem meiner liebsten Autoren!
Und dann dämmerte mir auch, was die seltsame DHL-Sendung zu bedeuten hatte, die am Samstag bei meinem Nachbarn abgegeben wurde... 😅
Heute habe ich das Päckchen dann abgeholt und das Buch mit einem Lesezeichen war drin:


Ich freue mich immer noch total darüber. Dieser Gewinn bedeutet mir echt viel. Der erste Buchgewinn in meinem Leben, der mich auch wirklich interessiert und mir viel bedeutet - und der erste Buchgewinn von Lovelybooks.

Vielen, vielen Dank dafür! Ich bin echt immer noch total platt. XD

Und an alle, die immer mal wieder versuchen, etwas zu gewinnen und traurig sind, wenn sie leer ausgehen: Gebt nicht auf. Irgendwann gewinnt ihr sicher auch was. Bleibt einfach dran und habt nicht zu hohe Erwartungen. :3

Dienstag, 2. Mai 2017

[Rezension] Markus Heitz: »Sanctum«

Buchreihe: Band 2 der Dilogie um die Bestie vom Gévaudan
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-426-63131-7
Preis: 12,95€
Seiten: 606
Verlag: Knaur
Gelesen von: 15.04. - 01.05.2017

Bewertung:
»Gott braucht einen Dämon,
um den Teufel aufzuspüren.«

Rom, die Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse.
Hierhin führen die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger.
Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann wunder wirken - oder den Tod bringen ...
Der Nachfolgeband zu »Ritus« ist nicht weniger spannend. Stellenweise hat mich dieser Band sprachlos gemacht. Es sind Dinge passiert, die ich im Ansatz geahnt hatte aber dann auch wieder Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Während mich der erste Band dieser Dilogie voller Fragen zurückließ wurden im zweiten Band alle wichtigen Fragen beantwortet. Ziemlich beeindruckend, dass Markus Heitz das hinbekam. Ich hab mich am Ende vom ersten Band noch gefragt: "Wie soll denn das alles funktionieren auf nur etwas mehr als 600 Seiten? Wie sollen alle Fragen beantwortet werden?"
Aber es geht. Herr Heitz hat beide Erzählstränge meisterhaft miteinander verknüpft und Rätsel gelüftet. Ich bin ziemlich beeindruckt und muss das Ganze nun erst einmal sacken lassen, aber eines Tages lese ich die beiden Bücher ganz sicher noch einmal.
Der Titel des Buches bekommt sehr schnell eine Bedeutung. Man weiß diesmal schon ziemlich am Anfang des Buches, warum das Buch so heißt, wie es heißt.
Auch wechseln sich die Kapitel mit den Erzählsträngen wieder ab und die Anfänge sind wieder hellgrau verziert mit dem Muster vom Cover.
Kapitel X hat mich allerdings sehr irritiert, was die Länge angeht. Ich lag im Bett und wollte nur noch dieses eine Kapitel beenden und stellte fest, dass es ewig lang ist. Ganz anders als die vorangegangenen Kapitel. Es passierte aber auch einfach viel in dem Kapitel. Nur konnte ich es nicht zu Ende lesen. Ich musste da vorzeitig abbrechen, weil mir die Augen zufielen.
Gerade in der ersten Hälfte des Buches rückt der Erzählstrang, der in der Vergangenheit spielt, sehr in den Vordergrund und der andere in den Hintergrund. Es passiert bei Gregoria und Jean einfach viel mehr als bei Eric. Ich hatte manchmal zwischendrin Schwierigkeiten umzuswitchen, wenn es dann wieder bei Eric in der Gegenwart weiterging. Da wurde mir noch mal bewusst, warum ich immer nur ein Buch zur Zeit lese und nicht mehrere. ;-)
Auch hier wurde wieder Fiktion mit Historie verknüpft und wenn man anfängt zu recherchieren, liest man sich schnell fest, da viele Dinge tatsächlich existierten.
Am Ende ließen mich Geschichte und Protagonisten nicht so richtig los. Auch jetzt grüble ich noch, was mit einzelnen Figuren wohl passiert ist oder wie sie ihr weiteres Leben gelebt haben.

Mein Fazit:
Total spannender Abschluss der Dilogie, der überrascht. Stimmt nachdenklich und macht Lust auf mehr. Pageturner!

 

Montag, 1. Mai 2017

Bilanz des #lblm und Neuzugänge März & April

Ich setze mich nun endlich mal auf den Arsch und poste hier mal wieder was. Wollte ich schon wieder so lange machen, aber aufgrund von Zeitmangel hatte ich keine Motivation dazu.

Bilanz des #lblm

Hier jetzt erst einmal die Bilanz des Lesemarathons von Lovelybooks zu Ostern:

TagDatumSeiten
Freitag14.04.2017108
Samstag15.04.2017106
Sonntag16.04.2017108
Montag17.04.201797
Gesamt419

Mit dieser Bilanz bin ich sehr zufrieden. Ich glaube, das ist bisher der erfolgreichste Lesemarathon für mich. :3

Neuzugänge März

Ja, das wollte ich auch schon lange gepostet haben. XD


Der März war bei mir geprägt von Markus Heitz. Am 28.03. war ich bei der Lesung von ihm und habe mir gleich sein neuestes Buch, »Des Teufels Gebetbuch«, gekauft und prompt signieren lassen. Mein erstes Buch von Markus Heitz und auch noch mein erstes signiertes Buch überhaupt. *_*
Als ich das dann auf der Arbeit erzählte und schwärmte - ich finde Herrn Heitz ultrasympathisch und witzig - erzählte mir meine Kollegin sofort von »Ritus« und »Sanctum«. Ich war zunächst skeptisch, weil ich so gar kein Werwolf-Fan bin. Die haarigen Biester hatten es mir noch nie besonders angetan... Ich steh ja eher auf Vampire... Aber ein Nein akzeptierte sie nicht und am nächsten Tag hatte sie mir die Bücher mitgebracht. Ich sollte sie unbedingt lesen. XD Wie sich herausstellte, eine gute Empfehlung. Ich hab »Ritus« verschlungen und auch »Sanctum« habe ich bald durch.

Neuzugänge April

Im April hatte ich Geburtstag und habe deswegen einige Bücher geschenkt bekommen, aber nicht jedes Buch war ein Geburtstagsgeschenk. ;-)

Den ersten Teil der Luna-Chroniken »Wie Monde so silbern« lieh mir eine Freundin aus, weil ich selbst der Reihe gegenüber skeptisch bin und unsicher bin, ob sie mir gefällt.
»Die Ewigen« ist mein erstes Rezensionsexemplar - vielen Dank an Chriz Wagner und dem acabus-Verlag. :D Nach wie vor total toll, dass sich Chriz nach so langer Zeit an mich erinnerte und mir nun die Printausgabe seines Buches anbot. :3
»Sphären der Macht« ist der dritte Band der Licht-Saga von Brent Weeks und ich bekam das Buch von meinem Nii-san geschenkt. Eigentlich wollte er mir einen Tenebrae schenken, aber den bekam er nicht... Aww, so lieb. Aber über das Buch freue ich mich auch wirklich total, da ich die Reihe echt total spannend finde. ❤️
»Flawed« hatte ich mir von Kolleginnen zum Geburtstag gewünscht, nachdem ich über die Reihe von Cecelia Ahern so viel Positives las und mir eine Freundin die Reihe auch ans Herz legte. Ich habe bisher nur »Ich schreib dir morgen wieder« von der Autorin gelesen, was ich in der Mitte zwar langatmig fand aber mich sehr nachdenklich zurückließ. Ich bin gespannt, wie ich »Flawed« finden werde.


Von anderen Kolleginnen bekam ich einen Büchergutschein geschenkt. Auch den hatte ich mir gewünscht, weil ich so selten Büchergutscheine geschenkt bekomme. Ja, in 30 Jahren war das erst mein zweiter Büchergutschein. Ein paar Tage zuvor hatte ich mit meiner Kollegin über die Silber-Trilogie von Kerstin Gier gesprochen und dass ich die ja noch immer nicht gelesen hatte. Sie flüsterte mir zu: "Kannst dir ja »Silber« davon kaufen."
"Habe ich auch vor", raunte ich zurück. Und eigentlich hatte ich vor, mir nur den ersten Band zu kaufen, weil ich mit viel mehr eigentlich gar nicht gerechnet hatte. Aber es kam so viel zusammen, dass ich mir den kompletten Schuber kaufen konnte. Boah, war ich happy. 😍
Den siebten Band der Reihe »Das Rad der Zeit« bekam ich dann von meinem Bruder. Auch darüber habe ich mich sehr gefreut. Der letzte Band war ja so spannend, dass ich am Ende ja nicht mehr atmen konnte. XD Also muss ich auf jeden Fall weiterlesen und nun habe ich insgesamt zwei Bände in petto. Ich kann da also wieder richtig loslegen.
Aber nach »Sanctum« werde ich wohl erst einmal mit meiner SuB-Abbau-Liste weitermachen. Die brüllt mich gerade an und meint: "Du liest als nächstes »Feuer und Stein« von Diana Gabaldon!"
Aye, aye, Boss! 😅

Montag, 17. April 2017

[#lblm] Nächster Buchkauf und Fazit

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
Ich bin tatsächlich das ganze Wochenende fleißig am Lesen gewesen und komme gut voran. Der Lesemarathon ist nun leider schon wieder fast vorbei, deswegen mache ich mich nun dran, die nächsten Fragen zu beantworten.

Euer nächster geplanter Buchkauf?
So schön Feiertage sind, um sich gemütlich zwei, drei oder mehreren Büchern zu widmen, so traurig sind sie doch auch, weil uns die Möglichkeit genommen wird, Bücher zu kaufen ;)
Nachdem ihr in den letzten Tagen nun von so vielen tollen Büchern gehört habt, die andere User gelesen haben, ist eure Wunschliste sicherlich auch angewachsen (ich muss hier schon ganz schuldig meine Hand heben ...).

Habt ihr schon ein Buch im Kopf, welches ihr euch direkt am Dienstag kaufen müsst? Beziehungsweise, falls es nicht so dringend sein sollte, welches Buch möchtet ihr euch als nächstes kaufen und warum?
Nein, jetzt gleich am Dienstag werde ich mir kein neues Buch kaufen. Bei mir eilt das eigentlich nicht. Ich werde erst einmal mein Konto checken, weil ich wirklich absolut nicht weiß, wie viel da noch drauf ist und dann wäge ich ab, ob ich mir wieder Bücher kaufe...
Geplant sind definitiv »Ritus« und »Sanctum« von Markus Heitz. Die Investition möchte ich auf jeden Fall machen, damit ich die Bücher hier zu Hause habe und jeder Zeit wieder anfangen kann, sie zu lesen. Das kann ich ja momentan nicht, weil ich mir die Bücher ausgeliehen habe. Aber eines Tages werde ich sie sicher wieder lesen... Und ich habe sie schon auf meinen Wunschzettel bei meiner Lieblingsbuchhandlung gesetzt. ;-)


Euer Fazit zum Lesemarathon?
Unser Lesemarathon zu Ostern neigt sich seinem Ende zu. Noch bleiben uns aber 4 Stunden, um uns den Büchern zu widmen.

Wie fällt euer abschließendes Fazit aus? Wie viele Bücher habt ihr während den vergangenen 4 Tagen gelesen? Habt ihr neue Bücher entdeckt? Und bleibt ihr direkt beim Lesen dran?

Ich möchte mich an dieser Stelle auch für eure großartige Beteiligung bedanken! Es hat wie immer wahnsinnig viel Spaß gemacht, gemeinsam mit euch zu lesen! Wenn man weiß, dass gerade mehrere LovelyBooks-User auch gerade lesen, jeder ein ganz anderes Buch verschlingt und man das trotzdem miteinander teilt, ist das immer etwas Besonderes!

Viel Spaß noch beim Weiterlesen und bis zum nächsten Lesemarathon!
Ach, menno, wieso ist der Lesemarathon schon wieder fast zu Ende? :(
Es gib viel zu wenige im Jahr! *jammer*
Ich muss sagen, dass ist wohl der ergiebigste Lesemarathon, an dem ich je teilnahm. Ich habe wirklich jeden Tag viel (mehr als 100 Seiten) gelesen und konnte »Ritus« sogar abschließen und bin mittlerweile ziemlich weit bei »Sanctum«. Es hat mir wieder unglaublich Spaß gemacht. :3
Gestöbert habe ich nicht so viel, aber »Ellbogen« von Fatma Aydemir ist ziemlich schnell auf meinem Wunschzettel gelandet.
Da ich gleich noch im Bettchen weiterlesen werde, kann ich abschließend gar nicht sagen, wie viel ich nun wirklich gelesen habe. Das werde ich dann wohl morgen oder in den nächsten Tagen nachholen. ;-)
Abschließend möchte ich mich bei dir, Marina, sehr bedanken. Ich find das großartig, dass du immer wieder einen Lesemarathon veranstaltest und dich da so reinhängst und trotzdem selber noch Zeit zum Lesen findest. Und du hast Recht: Es ist ein ganz besonderes Gefühl, zu wissen: da lesen gerade noch mehr Leute mit dir zur selben Zeit... ❤️

Sonntag, 16. April 2017

[#lblm] Buch-Osterhase und Frühlingsliebling

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
Happy Easter to you all! \o/
Oh, heute sind dann gleich mal zwei Fragen gestellt worden. Nach einem ausgedehnten Frühstück mit Buch und Kaffee, werde ich mich jetzt ransetzen und die Fragen einmal beantworten.

War der Buch-Osterhase schon da?
Das LovelyBooks-Team wünscht euch ein wunderschönes Osterfest!

Na, habt ihr euch schon auf Ostereier-Suche begeben? Hat der Osterhase vielleicht sogar ein Buch ins Nest gelegt? Und wenn ja, welches?
Oder gab es doch ganz viel Schokolade, die ihr als Wegzehrung für die verbleibenden zwei Tage des Lesemarathons nutzen könnt?
Ja, ich hab mich tatsächlich gestern schon auf Ostereier-Suche begeben. Meine Oma hatte gestern angekündigt, sie hätte mir was gekauft, als ich mich verabschieden wollte. "Such mal auf der Treppe", sagte sie. Am Ende suchten wir beide, weil sie vergessen hatte, wo sie meine Ostertüte versteckt hat. *lach* Letztendlich fanden wir die Tüte mit Schmunzelhase und Ostereiern in der Küche in einer Schublade. Hatte der Osterhase da heimlich das Versteck aktualisiert? ;D
Ein Buch war nicht dabei. Allerdings gab's für mich gestern dennoch neue Bücher: mein Schuber von »Silber - Die Trilogie der Träume« war endlich am Postamt angekommen und ich konnte ihn gestern glücklich entgegennehmen. Das kann man aber nicht als Ostergeschenk zählen, da es ein Geburtstagsgeschenk von meinen Kollegen für mich war. Ich hatte einen Büchergutschein zum Geburtstag geschenkt bekommen und hab den für den Schuber auf den Kopf gehauen, nachdem meine Kollegin mir flüsterte: "Kauf dir doch die Silber-Trilogie von dem Büchergutschein!" Sie hatte mir vorher von der tollen Buchreihe vorgeschwärmt. :D
Und ich hab mir dann gleich den wunderschönen Schuber bestellt.... *_*


Welches Buch ist euer Frühlingsliebling?
Die ersten Monate des Jahres sind wieder im Sauseschritt an uns vorbeigezogen und ich bin mir sicher, dass unter euren gelesenen Büchern
das ein oder andere Highlight dabei war.
Welches Buch ist bisher euer Lieblingsbuch 2017? Und warum hat es euch so begeistert?
Oh, ich hab da nicht nur eines... Sondern drei: »Windgeflüster in Fella«, »Girl on the Train« und »Ritus«, weil mich diese drei Bücher vollends gefesselt und gebannt haben und mich nicht mehr loslassen. ❤️
Detaillierte Begründungen, warum mir die Bücher so gefallen haben, findet ihr in meinen verlinkten Rezensionen. :D

Samstag, 15. April 2017

[Rezension] Markus Heitz: »Ritus«

Buchreihe: Band 1 der Dilogie um die Bestie vom Gévaudan
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-426-63130-0
Preis: 12,95€
Seiten: 528
Verlag: Knaur
Gelesen von: 03.04. - 15.04.2017

Bewertung:
Zwei Männer, die nur ein Ziel kennen.
Ein Fluch, der die Jahrhunderte überdauert.

Frankreich im Jahre 1764.
Die Menschen leben in Angst und Schrecken - dann ihre Kinder werden gehetzt und getötet.
Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann?
Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel.
Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis - und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird ...
Ich bin begeistert. Ein wahrlich spannendes Buch und ich freue mich bereits auf den zweiten Band. Er liegt hier schon bereit und wartet darauf, gelesen zu werden. ;D
Ein Roman, in dem Fiktion und wahre Begebenheit miteinander verschmelzen. Markus Heitz ist dies meisterhaft gelungen. Und das, obwohl ich Werwölfe nie wirklich interessant fand... Ich interessiere mich meist eher für Vampire. Die haarigen Biester waren nie so mein Ding. Aber dank Herrn Heitz mit seinem humorvollem, detaillierten und direktem Schreibstil und seiner spannenden Geschichte über die Bestie vom Gévaudan bin ich schon nach den ersten 10 Seiten im Buch versunken. Ich hatte immer wieder Mühe, mich von dem Buch loszureißen.
Bis fast zum Schluss wechseln sich die Orte des Geschehens und die Zeiten kapitelweise miteinander ab. Die Geschichte beginnt 1764 in Frankreich und wechselt sich dann mit dem Erzählstrang im Jahre 2004 ab. Anfangs fiel mir das schwer, aber ich gewöhnte mich schnell an die wechselnden Erzählstränge. Es machte das Ganze umso spannender. Noch spannender wurde es dann für mich, als ich begann zu googeln.
Ich rate euch, macht dies nicht, wenn ihr eigentlich das Buch lesen wollt. Mir ist es den einen Abend passiert, dass ich mich in Rechercheergebnissen festlas.
Es beeindruckte mich einfach sofort, wie viel in diesem Buch der Wahrheit entspricht.
Von Beginn an, will man wissen, wie genau die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammenhängt und wer eigentlich dieser Eric von Kastell ist, der anscheinend übermenschliche Fähigkeiten besitzt, die denen seiner Beute nicht unähnlich sind. Stück für Stück kann man einige der Zusammenhänge erahnen aber trotzdem bleiben eine Menge Fragen offen. Fragen, die hoffentlich im zweiten Band beantwortet werden.
Die Kapitelanfänge sind dezent mit dem Muster auf dem Cover des Buches verziert. In grau, sodass der Lesefluss nicht gestört wird. Anhand der Orts- und Zeitangaben, weiß man immer, wo und wann man sich gerade befindet.
Die Charaktere sind plausibel und ihr Handeln ist gut nachvollziehbar. Lediglich Antoine ging mir zwischenzeitlich auf den Keks.
Gegen Ende des Buches wird auch der Titel immer klarer und der Leser begreift, warum das Buch »Ritus« heißt. Zum Schluss wechseln sich die Erzählstränge weniger ab und es wird häufiger aus der vergangenen Zeit erzählt, weil sich die Lage dort zuspitzt.
Wer die Bestie letztlich ist, hat mich sehr überrascht und schockiert. Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet.

Mein Fazit:
Fesselnde Geschichte über die Bestie des Gévaudan und deren Auswirkungen in der Gegenwart. Hier verschmelzen Fiktion und Historie faszinierend miteinander. Klare Leseempfehlung. Vorsicht, Pageturner! Kann man definitiv öfter lesen.

[#lblm] An welchem Buch-Ort befindet ihr euch gerade?

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
Wir starten frisch und fröhlich in Tag 2 unseres Lesemarathons zu Ostern und nachdem die ersten Seiten, Kapitel oder sogar Bücher schon hinter uns liegen, würde uns folgendes interessieren:

An welchem Ort befindet ihr euch in eurer aktuellen Lektüre? Seid ihr gerade in einer Großstadt, auf einem kaum zu bezwingenden Berg oder auf einem fremden Planeten?
Und – könnte man dort gut Ostereier verstecken? ;)
Ich befinde mich gerade am 19. Juni 1767 in der Pfarrei Nozeyrolles im Ténazeyre-Wald in Südfrankreich.
Sicher kann man dort auch gut Ostereier verstecken. Ich würde es aber lieber lassen, da in dem Gebiet ein Werwolf sein Unwesen treibt und das böse enden könnte.

Freitag, 14. April 2017

[#lblm] Auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch am meisten?

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
Bevor wir am Sonntag fröhlich Ostereier suchen, suchen wir jetzt nach Neuerscheinungen, die in den nächsten Wochen unser Herz erfreuen.
Wartet ihr schon sehnsüchtig auf Bücher, die in nächster Zeit erscheinen? Und wenn ja, welche Titel sind das?

Zur Inspiration und Merkhilfe könnt ihr hier auch durch unsere Monatslisten für April und Mai stöbern. Aber Vorsicht – eure Wunschliste wird dadurch garantiert wachsen! ;)

Buchneuerscheinung Hardcover April 2017
https://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Beste-Buchneuerscheinung-Hardcover-April-2017-1437341130/

Buchneuerscheinung Taschenbuch April 2017
https://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Beste-Buchneuerscheinung-Taschenbuch-April-2017-1436927589/

Bucherscheinungen Hardcover im Mai 2017
https://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Beste-Bucherscheinungen-Hardcover-im-Mai-2017-1444921633/

Bucherscheinungen Taschenbuch im Mai 2017
https://www.lovelybooks.de/buecher/romane/Beste-Bucherscheinungen-Taschenbuch-im-Mai-2017-1444921634/
Das ist jetzt die erste Frage während des Lesemarathons, die ich beantworte... Die Bildergalerie habe ich diesmal ausgelassen. Ich habe keine Deko und es sieht sowieso immer gleich hier aus. :P

Mir sagen die meisten Bücher aus den Listen tatsächlich nix. Einige wenige klingen für mich interessant, mehr aber auch nicht.
Ich freu mich eigentlich nur auf zwei ganz bestimme Star-Wars-Bücher: »Der Auslöser« von James Luceno und »Rogue One« von Alexander Freed.
Beide Bücher habe ich bereits letztes Jahr vorbestellt, nachdem ich mir »Rogue One« im Kino angeschaut hatte. Eines der Bücher erscheint diesen Monat, das andere einen Monat später. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe, dass sie so gut sind, wie ich denke und sie mich begeistern werden. :3

Mittwoch, 12. April 2017

[Aktion] Lektüre im Osterei - #lblm zu Ostern

https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1445650837/
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Es ist mal wieder soweit: Lovelybooks veranstaltet zu Ostern auch dieses Jahr wieder einen Lesemarathon. Von Karfreitag bis Ostermontag wird fleißig gelesen - und ich bin natürlich mit dabei.
Jeder kann dann einsteigen wann er will und aufhören, wann er möchte. Es geht darum, so viel, wie es einem möglich ist zu lesen. Ohne Druck und Stress, sondern ganz entspannt.
Über die Tage verteilt werden kleine Fragen oder Aufgaben gestellt werden, die man beantworten kann.
Wer während des Lesemarathons Bücher durchliest, eine Kurzmeinung verfasst und diese verlinkt, fällt in den Lostopf für eines von 5 Lovelybooks-Buchpaketen!
Unter dem Hashtag #lblm kann fleißig in den Social Media gepostet werden. Ich bin nebenbei dann wieder auf Twitter aktiv.

Ich wünsche uns allen viel Spaß beim Lesemarathon! :)

Die Fragen




Donnerstag, 6. April 2017

[Aktion] KopfKino #4

Mit einem Tag Verspätung, weil ich gestern Abend dann doch zu müde zum Bloggen war, nehme ich am gestrigen KopfKino von KiraNear teil.

http://auroramisa.blogspot.de/search/label/KopfKino

KopfKino ist KiraNears ganz eigene Mitmachaktion, die jeden Mittwoch stattfindet.
Es werden zwei Fragen gestellt, eine zum Thema Bücher/Lesen und die andere zum Thema Serien/Filme, von denen man mindestens eine beantworten kann. Optimal ist es, wenn man beide beantwortet, aber das ist kein Muss. Es reicht, wenn man nur eine der beiden Fragen beantworten kann.
Weitere Infos zu dieser Aktion findet ihr hier.

Die Fragen


Bücher: Hast du schon einmal ein Buch gewonnen?
Serien: Gibt es für dich eine Serie, bei der das Remake besser ist als das Original?

Meine Antworten


Hast du schon einmal ein Buch gewonnen?
Ja, das habe ich tatsächlich schon mal. Das war noch zu Zeiten, in denen es die Buchhandlung Weiland noch gab. Ich hab auf der Website der Buchhandlung an einem Quiz teilgenommen. Ich weiß heute gar nicht mehr, worum es ging und ich hatte auch einfach so teilgenommen und nicht damit gerechnet, tatsächlich etwas zu gewinnen.
Aber ein paar Tage später bekam ich Post mit dem Hinweis, dass ich gewonnen hätte und dem Buch »Da muss man durch von Hans Rath.
Ich gestehe, ich hab das Buch bis heute nicht gelesen. Die Thematik hat mich nie sonderlich interessiert und gekauft hätte ich mir das Buch nie und nimmer. Aber eines Tages werde ich es lesen...

Gibt es für dich eine Serie, bei der das Remake besser ist als das Original?
Ich glaube, ich habe bisher kein einziges Remake einer Serie geguckt. Mir fällt da zumindest keine ein. Allerdings habe ich vor, »Sailor Moon Crystal« zu schauen. Aber ich weiß noch nicht, wann ich das mache. Und war da nicht auch noch »Dragon Ball Z Kai«? Das wollte ich mir auch noch anschauen... Ah, ich glaube, dass hatte ich bisher nicht getan, weil es mich abschreckte, dass es noch nicht synchronisiert gewesen war. Ich weiß gar nicht, wie der aktuelle Stand da ist. :,D
Mit anderen Worten: Ich kann die Frage leider nicht beantworten.

Mittwoch, 5. April 2017

[Aktion & Lesegedanken] Leselaunen #3

Dumdidum~. Gerade festgestellt: Es ist ja Mittwoch und ich habe Lust bei einer Aktion mitzumachen. Was bietet sich da an?
Richtig. Die Leselaunen von Lara!
Leselaunen findet jeden Mittwoch statt und ist eine Art Zustandsbericht über das Leseverhalten und andere persönliche Dinge, die man gerne mitteilen möchte.
Hier kommt ihr zu den Postings von Novembertochter, die diese Aktion ursprünglich ins Leben rief.
Zu den Postings von Lara geht es hier.

Aktuelles Buch?


Ich lese momentan »Ritus« von Markus Heitz. Ich war letzte Woche auf der Lesung von Markus Heitz. Dort hat er sein neues Buch »Des Teufels Gebetbuch« vorgestellt und ich war so begeistert, dass ich's mir sofort gekauft hab und es auch signieren lassen hab. (Mein erstes signiertes Buch! Mein erstes Buch von Markus Heitz!)
Als ich das meiner Kollegin erzählte, erzählte sie mir von »Ritus« und dem Nachfolger »Sanctum«. Sie hat mir so begeistert davon erzählt und meinte, dass sie die beiden Bücher tatsächlich immer wieder liest: "Die sind sooooo toll, die MUSST du auch lesen. Ich bringe sie dir sofort morgen mit!"
Ja, das hat sie dann auch getan und nun bin ich auch schon beim ersten Band. XD Ich hab die beiden Bücher nun extra zwischen geschoben, weil ich so neugierig war und ich natürlich auch möchte, dass sie die Bücher schnell wieder zurückbekommt. Immerhin will sie sicher auch bald wieder lesen. :D
Die Bücher sind wirklich ziemlich zerlesen. Und schon 10 Jahre alt. Wow. Und sie ist immer noch so begeistert.
Und ich muss sagen: Auch bei mir bahnt sich da Begeisterung an. Es ist nun das erste Buch von Herrn Heitz, das ich lese. Ich dachte ja, ich fang mit »Des Teufels Gebetbuch« an... Aber meine Kollegin machte mir einen Strich durch die Rechnung. XD Aber ich bin schon ziemlich fasziniert.
Der Schreibstil ist direkt, nimmt kein Blatt vor den Mund, ist detailliert und zaubert ein großartiges Kopfkino ins Hirn. Herrlich. Spannend. Von Langatmigkeit keine Spur.
Es gibt zwei Erzählstränge, die im Wechsel der Kapitel erzählt werden. Einmal um 1764 und einmal in der Gegenwart im Jahre 2004. Es gibt gewisse Parallelen und ich bin schon gespannt, wie stark die beiden Erzählstränge noch miteinander verknüpft sind. Ich stelle schon wilde Vermutungen an. XD

Momentane Lesestimmung?


Ich würde am liebsten den lieben langen Tag nur lesen~. Meine Lesestimmung ist momentan echt auf einem Hoch. :D

Zitat der Woche?


Es gab beinahe nichts Schlimmeres als blumige, süße Düfte, die in der Nase klebten und die krampfhaft versuchten, ein Gefühl von Sommer zu verbreiten, obwohl sie mehr in Richtung erhitztes Gummibärchen tendierten.
aus »Ritus« von Markus Heitz ; S. 65/66

Und sonst so?


Ich habe Urlaub und komme irgendwie nicht zu dem, was ich mir vorgenommen habe.... Verdammt. Leider gerate ich auch schon wieder leicht in Panik. Ich werde nicht das schaffen, was ich wollte. Ich hab mehr Zeit gebraucht, um mich zu erholen. Das hab ich diesmal echt unterschätzt. Mist.
Naja, ich hab ja noch ein paar Tage. :)


Montag, 3. April 2017

[Rezension] Paula Hawkins: »Girl on the Train«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2015
Genre: Krimi und Thriller
ISBN: 978-3-7645-0522-6
Preis: 12,99€
Seiten: 448
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 27.03. - 03.04.2017

Bewertung:
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an.
Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen - wie es scheint - ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages sieht sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau - daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in ein Netz aus Lügen und Betrug ...
Rachel fährt täglich mit dem Acht-Uhr-Vierer von Ashbury nach London. Sie ist arbeitslos und alkoholabhängig und so hat sie jeden Tag eine Menge Zeit totzuschlagen, denn sie möchte nicht, dass ihre Mitbewohnerin von ihrer Situation Wind bekommt.
Der Zug hält täglich vor dem gleichen Signal und so kommt es, dass Rachel mit der Zeit die Bewohner der Häuser unten an der Bahnstrecke beobachtet und sich ausmalt, was für ein perfektes Leben sie führen. Insbesondere des Hauses Nummer 15, in dem ein junges Paar wohnt. »Jess« und »Jason« nennt sie die beiden.
Eines Tages beobachtet sie etwas, das sie aus der Bahn wirft und schockiert. Kurz darauf liest sie in der Zeitung, dass »Jess« vermisst wird.
Im Zuge der Ermittlungen wird Rachel von der Polizei befragt und sie erzählt von ihren Beobachtungen. Natürlich nicht, ohne die Wahrheit ein wenig zu verändern, um nichts von ihrer Situation zu verraten oder für verrückt gehalten zu werden.
So verstrickt sich Rachel in Lügen und nimmt sogar selber die Ermittlungen auf. Nach und nach kommt die schockierende Wahrheit ans Licht und endet in einem unerwarteten Showdown.

Dieses Buch hat mich wahrlich umgehauen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und legte nur wenige Pausen ein. Allerdings finde ich, dass der Klappentext dem Inhalt nicht so ganz gerecht wird. Genau wie das Cover. Hätte ich nicht Empfehlungen von Freunden bekommen und ich nicht mehrere Rezensionen über das Buch gelesen, hätte ich das Buch nie gekauft. Weil es mich so allein von Cover und Klappentext nicht überzeugt.
Der Schreibstil ist einfach, unkompliziert und sorgt dafür, dass man schnell in die Story hineingesogen wird und sie so schnell nicht mehr loslassen kann.
Die zwei ersten Seiten beinhalten zwei Ausschnitte der Geschichte, die man anfangs so überhaupt nicht versteht, die aber dazu führen, dass man unbedingt wissen will, was in diesem Buch passiert und so blättert man um und beginnt zu lesen und um mich war es dann schnell geschehen.
Das Geschehen wird aus der Sicht von verschiedenen Personen geschildert und überschneidet sich dann auch. Man bekommt manchmal das Geschehen erst aus der Sicht von einer Person mit und dann von einer anderen und wird mit ihren Gefühlen und Gedanken zu dieser Situation konfrontiert. Verschiedene Personen mit verschiedenen Blickpunkten und nur einem Teil des Puzzles in Händen während der Leser das große Ganze sieht.
Es fällt einem leicht, sich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen, auch wenn man sie vielleicht nicht leiden kann. Ich hatte meine Schwierigkeiten mit Anna bzw. ich kann sie nicht ausstehen, trotzdem ich ihre Beweggründe durchaus verstehen kann. Aber mir ging sie mit ihrer ganzen Denkweise und ihrem Handeln auf den Keks.
Rachel hingegen ist mir trotz ihrer vielen Probleme und ihrer Alkoholabhängigkeit sehr sympathisch. Außerdem habe ich Mitgefühl für sie empfunden. Genau das, was Anna so gar nicht für sie empfindet. Und das ist etwas, was ich nicht verstehe: wie kann man so völlig gefühllos sein? Erst recht dann, wenn man bedankt, dass sie weiß, warum Rachel so abgestürzt ist.
Man hätte Rachel schon früh helfen können, dann wäre das Ganze nicht so eskaliert.
In diesem Buch neigt man dazu, jeden zu verdächtigen, weil dem Gefühl nach jeder irgendwie Dreck am Stecken hat oder haben könnte. Das ist so realistisch und das macht das Ganze so extrem spannend.
Ich hab das Buch letzte Nacht durchgelesen und wenn ich euch einen Rat geben darf: Macht das nicht so kurz vorm Schlafengehen. Ich hab hinterher so dermaßen unruhig geschlafen und bin immer wieder hochgeschreckt, dass ich mich morgens wie gerädert fühlte. :,D

Mein Fazit:
Megaspannender Thriller, der etwas anderen Art, den man besser nicht kurz vorm Schlafengehen lesen sollte.
Vorsicht, Pageturner! 😉

Dienstag, 28. März 2017

[Rezension] Brent Weeks: »Die blendende Klinge«

Buchreihe: Band 2 der Licht-Saga
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2013
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-442-26833-7
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 956
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 05.02. - 27.03.2017

Bewertung:
Die Schlacht von Garriston ist verloren. Mit zehntausenden Flüchtlingen in seinem Gefolge tritt Gavin Guile, der Lord Prisma, den Rückzug an. Doch das ist nicht Gavins einziges Problem: Sein dunkles Geheimnis ist nicht mehr sicher und hat ihn bereits das Vertrauen und die Liebe von Karris gekostet. Zudem verschlechtert sich das Verhältnis zu seinem Bastardsohn Kip zusehends. Der finstere Eid, den Kip geleistet hat, könnte ihrer beider Leben fordern. Denn Kip ist im Besitz der blendenden Klinge, einer Waffe, der kein Wandler etwas entgegenzusetzen hat. Allzu bald wird jedoch klar, dass die Sieben Satrapien von einer viel größeren Gefahr als politischen Ränken, familiären Intrigen und alten Geheimnissen bedroht werden: Die Chromaturgie, die mächtige Magie der Farben, gerät außer Kontrolle, und Gavin, der im Kampf einen Teil seiner Kräfte verloren hat, kann nichts dagegen ausrichten. Muss er am Ende sogar seinen vernichtet geglaubten Bruder um Hilfe bitten, dessen Macht und Namen er vor Jahren an sich gerissen hat?
Ich weiß nicht, ob es an mir lag oder es wirklich so ist aber ich empfand es so, dass dieser Band  seine Längen zwischendurch hatte - anders als der erste Band »Schwarzes Prisma«. Es kann auch wirklich daran liegen, dass ich Probleme hatte, mich zurechtzufinden, da ich sehr viel des Geschehens vergessen hatte und mit den vielen Begriffen kämpfte, die umhergeschmissen wurden, aber nicht erklärt wurden. Ein "Was bisher geschah" und ein Glossar, wie es das in der Originalausgabe gibt, hätte hier wirklich weitergeholfen. Vieles ergibt sich ja irgendwie aus dem Kontext mit der Zeit. Aber ich rätsle immer noch darüber, was für eine Waffe denn ein Ataghan letztlich ist. Teilweise zog ich mir dann die Originalausgabe meines großen Bruders hinzu, um einige Dinge zu verstehen. Aber das hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Ich weiß nicht, was sich die Zuständigen dabei denken. Ich kann es nicht leiden, wenn so ein Glossar fehlt. In jeder Fantasy-Reihe, die etwas komplexer ist, sollte so ein Glossar nicht fehlen! Wenn es dann doch fehlt, steht der Leser dann oft wie ein Ochs' vorm Berg da - vor allem dann, wenn man googelt und selbst dann nix findet. Und es gibt Punktabzug beim Buch, weil man sich so schwertut. Punktabzug, für den der Autor nicht einmal was kann, weil er es vernünftig vorgab.
Ja, dadurch war mein Lesefluss anfangs sehr gestört. Auch rätselte ich darüber, warum Liv die Seiten gewechselt hatte... So nach und nach wurde das, ein Glück, erklärt, aber ein Rückblick auf den ersten Band hätte mir diese Verwirrung wirklich erspart.
Nach einiger Zeit kam ich dann aber wieder in die Geschichte rein und es dauerte auch nicht lang, dass ich wieder versinken konnte. Zwar gab es immer wieder Passagen mit denen ich mich schwertat, aber gut, es ist auch äußerst selten, dass ein  Buch durchgängig spannend ist. Trotz dieser Passagen und der Längen ist das Buch doch ziemlich fesselnd und ich hatte Momente, wo ich nur schwer aufhören konnte zu lesen.
Der Schreibstil des Autors ist, wie schon im ersten Band, ein wenig derb. Es kommen Flüche und Schimpfwörter vor, wodurch sich einige Lacher im Text verstecken. Ich mag das sehr und es passt gut zur Geschichte.
Weniger passend waren die seltsamen Passagen über Kanonier und Schimmermantel. Die waren so anders und teilweise so nichtssagend, dass ich nach diesen Passagen wirklich verwirrt war. Aber am Ende ergeben auch diese einen Sinn.
Die Seiten des Buches sind dünner als in Band 1, was dazu führt, dass Band 2 einfach mehr Seiten hat.
Gegen Ende des Bandes spitzt sich die Geschichte immer weiter zu, sodass ich wieder einmal Probleme hatte, zu atmen und sogar bei einer Stelle laut "Nein!" schrie, aber letztlich ist das Ende nicht so schlimm, wie ich es mir ausgemalt habe. Ich habe ja nun wochenlang vor mir hergeschoben, das Buch zu Ende zu lesen, weil ich Angst vor dem Ende hatte. Nicht ganz unbegründet, wie sich herausstellte, aber zumindest war es letztlich nicht so arg schlimm, wie zunächst angenommen. Puh! Trotzdem war ich hinterher erst einmal mit den Nerven runter. XD

Mein Fazit:
Spannende Fortsetzung mit einigen Längen. Auf jeden Fall lesenswert, obwohl er nicht so spannend ist wie der erste Band, dennoch nervenaufreibend. Wenn es schon länger her ist, dass man den ersten Band las, sollte man den vorher vielleicht noch mal lesen, da es keinen Rückblick gibt.

Freitag, 24. März 2017

[Aktion] #Leseparty zur #LBM17

http://www.dieliebezudenbuechern.de/2017/03/leseparty-zur-lbm17-teilt-mit-uns-vier.html

Ich steig nun auch mal mit ein bei der Leseparty. Ich habe irgendwie den Anfang verpasst. Hatte zu viel um die Ohren und werde wohl auch das ganze Wochenende dauernd was um die Ohren haben, aber immer dann, wenn ich Luft habe, werde ich lesen und auf Twitter aktiv sein.
Ich habe jetzt leider keine Übersicht der Fragen gefunden... Beim letzten Mal gab es irgendwie eine...?

Veranstaltet wird die Leseparty diesmal von Petzi (Die Liebe zu den Büchern), Evi (Literat(o)ur) und Alexandra (Bücherkaffee). 
Unter dem Hashtag #leseparty findet ein reger Austausch in den Social Networks statt und die Veranstalter stellen dort auch Fragen, die man dort dann online beantworten kann.
Ich selbst werde auf Twitter über @yuri_books aktiv sein.

Ein frohes Lesen mit einem regen Austausch wünsche ich uns! 🙂

Mittwoch, 1. März 2017

Neuzugänge Februar 2017

Wider Erwarten habe ich im Februar ein paar neue Bücher bekommen... Grausig. Momentan ist die Buchkaufphase schlimm bei mir.

  • »Geschmiedet im Feuer« von Trish McCallan
  • »Geschmiedet in Asche« von Trish McCallan

Zu diesen beiden Bänden hat mich meine Mutter überredet. Wir saßen den einen Samstagabend zusammen und fingen an, über das zu reden, was wir gerade lesen und über unsere Leseschätze, die wir überraschend gefunden haben.
Alles fing damit an, dass ich ihr von »Windgeflüster in Fella« erzählte vorschwärmte. Und als sie mir von den oben abgebildeten Romanen erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme.
Allerdings passen die Cover so gar nicht zu dem, was sie mir erzählt hat. Als ich ihr die zeigte, war sie auch ganz entsetzt.
Sie hat die Bücher als eBook auf ihrem Kindle gelesen und da ich ja bekanntlich keine eBooks lese, hab ich sie mir in gedruckter Form gekauft. Anscheinend sind die Cover beim Kindle nicht vorhanden. Wir sind uns beide einige: Mit den Covern hätten wir die Bücher nicht angerührt. :,D Also bin ich froh, dass sie sie auf dem Kindle las und mir weiterempfahl. ❤️


Letztes Jahr habe ich diese Manga-Box vorbestellt, als ich sah, dass sie erscheint. Ich wollte schon vor gefühlten Ewigkeiten den Manga zu meinem Lieblingsspiel »Tales of Symphonia« kaufen und lesen, kam aber nicht dazu. Bei der Box musste ich dann aber zuschlagen. Und es war eine gute Entscheidung. Ich liebe sie! ❤️
Die Box hat eine eigene ISBN. Die einzelnen Bände auch noch mal. Deswegen habe ich beides bei LB hinzugefügt. So könnt ihr immer sehen, bei welchem Band ich gerade bin. XD
Ich weiß noch nicht, ob ich eine Rezension schreiben werde. Bei Mangas mache ich das ja normalerweise nicht. Aber mal schauen. :3


Ein paar Lesezeichen mussten dann auch mal her. Mir fiel nämlich auf, als ich den Manga zu »Tales of Symphonia« begann, dass ich viel zu wenige Lesezeichen habe. Mal brauch ich eines für Notizbücher, mal eines für 'n Manga oder mal eines für einen Kalender.
Ja, ich weiß, einige von euch sammeln diese Dinger. Ich hatte bisher aber nur eines und ein paar, die ich geschenkt bekam, die aber auch alle in Verwendung sind. Zu den Lesezeichen-Sammlern gehörte ich bisher definitiv nicht. Jetzt hab ich ein paar hübsche auf Amazon gefunden und möchte sie mit euch teilen. ❤️


Sind sie nicht total hübsch? 😍

Am 20. Februar  kaufte ich mir dann Karten für die Lesung von Markus Heitz und konnte natürlich nicht aus dem Thalia verschwinden, ohne ein Buch zu kaufen... 🙄
An dem Tag wanderte

  • »1984« von George Orwell 
auf meinen SuB.
Als ich dann feststellte, dass ich es eh schon auf meinem Wunschzettel hatte, war mein schlechtes Gewissen nicht mehr ganz so groß. 😅
Ich konnte einfach nicht widerstehen. Es ist so klein und handlich und die Gestaltung der Ausgabe spricht mich einfach total an. Es ist nicht nur das Cover, was sofort ins Auge fällt, sondern auch die angeschwärzten Seiten, die mir sagten: "Los, schnapp' es dir! Und dann schnell bezahlen und raus hier, bevor du noch mehr kaufst." 😅

  • »Ahsoka« von E. K. Johnston
Als ich im Star Wars-Magazin letztes Jahr über den Roman »Ahsoka« las, musste ich das Buch sofort haben. Ich bestellte es mir vor und zum Erscheinungstag kam es bei mir an.
Ahsoka Tano ist mittlerweile eine meiner Lieblingsfiguren im Star Wars-Universum. Ich wollte schon immer erfahren, was aus ihr geworden ist und was sie vom Sturz der Republik hält; wie sie zu der ernsten Frau wurde, die wir in Star Wars Rebels kennenlernten. Ich denke, dieses Buch wird sehr aufschlussreich sein. Sehr schön, dass jemand endlich über sie einen Roman verfasst, der genau die Zeit behandelt, die mich interessiert. ❤️