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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Sonntag, 26. Juni 2016

[Neuzugang] »Magie« von Trudi Canavan

Weil ich mit der lieben Lia so viel über diese Buchreihe von Trudi Canavan sprach, zeigte sie mir, welche Bücher und Ausgaben sie hat und ich stolperte über die schöne Weltbild-Ausgabe, die sie von »Magie« hat. Kurzer Hand beschloss sie, es mir zu schenken. Ich lese lieber auf Deutsch und sie hatte nun einen Grund, sich das Buch noch einmal auf Englisch zu kaufen, weil sie lieber die Originalausgaben liest. XD
Ich bin ihr unglaublich dankbar dafür. Ich wusste nämlich noch gar nicht, wann ich mir das Buch zulegen will. Und nun hab ich es. Dank ihr. ♥
Es macht aber unglaublich viel Spaß mit ihr zu quatschen und ich freue mich riesig, jemanden wie sie gefunden zu haben; jemanden, mit dem ich über die Buchreihe quatschen kann. :3
Ich freue mich schon darauf, mit ihr weiter zu quatschen, wenn ich weiterlese~.

Dienstag, 14. Juni 2016

[Rezension] Jeff Lindsay: »Des Todes dunkler Bruder«

Buchreihe: Band 1 der Reihe "Dexter Morgan"
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2005
Genre: Krimi und Thriller
ISBN: 978-3-426-62807-2
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 349
Verlag: Knaur
Gelesen von: 31.05. - 14.06.2016


Bewertung:
Dexter Morgan arbeitet als Spezialist für Blutanalysen bei der Polizei von Miami - und mordet gerne.
Aber seine Morde dienen einem höheren Zweck: Jedesmal, wenn er zuschlägt, erwischt es einen ganz gewöhnlichen, brutalen Killer. Einer weniger!
Doch als plötzlich ein zweiter Serienkiller auftaucht, der es ebenfalls nur auf die schlimmsten Täter abgesehen hat, gerät Dexters wohlgeordnetes Leben völlig aus den Fugen. Offensichtlich legt der Andere es darauf an, ihn herauszufordern ...
Dexter Morgan, Blutanalysespezialist bei der Polizei von Miami, spürt regelmäßig und schon seit seiner Kindheit, den unnatürlichen Drang zu morden.
Sein Adoptivvater Harry, der nicht wollte, dass man Dexter einsperrt, brachte ihm bei, seinen Drang zu kanalisieren; er lehrte seinem Sohn einen Kodex, der verhinderte, dass Dexter unschuldige Menschen wahllos ermordet und jemals gefasst würde - vorausgesetzt, Dexter hielt sich an diesen Kodex.
Verschiedene Ereignisse führen jedoch dazu, dass Dexter Fehler macht und als auch noch ein anderer, ihm scheinbar sehr ähnlicher, Serienkiller in Miami beginnt, sein Unwesen zu treiben, beginnt Dexters Leben aus den Fugen zu geraten.

Eine ungewöhnliche Geschichte, die den einen oder anderen Leser eventuell verstört dasitzen lässt.
Ich weiß noch, wie verstört ich war, als ich damals das erste Mal die Serie »Dexter« anschaute. Ich kam nur schwer in die Serie rein; wollte Dexter eigentlich gar nicht verstehen. Doch dann, irgendwann, ließ die Serie mich nicht mehr los und als ich erfuhr, dass es sich um eine Buchverfilmung handelte, nahm ich mir vor, auch die Bücher zu lesen.
Nun kam ich erst jetzt dazu. Es ist Jahre her, dass die letzte Folge der Serie erschien. Aber trotzdem spielten sich wieder die ersten Folgen der Serie in meinem Kopf ab, als ich anfing, das Buch zu lesen. Obwohl so viel Zeit seitdem vergangen ist. Ein wenig ärgerte es mich, da mein Kopf sich der Serie bediente und nicht meiner Fantasie. Aber es war doch erstaunlich zu erfahren, woran ich mich alles erinnerte. Trotzdem das Buch und die Serie sich nicht komplett decken, was den Verlauf der Geschichte angeht.

Auf den ersten Seiten weiß man eigentlich gar nichts. Nicht, um wen es geht und nicht, was vor sich geht. (Es sei denn, man kennt die TV-Serie...) Es geht irgendetwas vor sich und der Leser wird mitten ins Geschehen katapultiert. Kurze, prägnante, aneinandergereihte Sätze steigern die Spannung noch zusätzlich.
Nur nach und nach lernt man den Protagonisten, Dexter Morgan, kennen und erfährt, wie er zu dem wurde, was er ist und warum er mordet.

Das Ende ist ein wenig verwirrend. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt oder ob der Autor das so gewollt hat. Aber ich saß vorhin da und fragte mich: "Eh, was zum Teufel ist da gerade passiert?"
Leider wird das Rätsel um das Ende nicht wirklich gelöst - auch nicht im Epilog, der übrigens genial gestaltet wurde. Der Autor hat in dem Epilog eine kleine, freche Täuschung eingebaut, die einen entsetzt die Luft anhalten lässt. Zumindest ging es mir so. Am Ende atmete ich erleichtert aus ... Trotzdem es kein rosiges Ende ist.
Das Buch ist in 27 Kapitel unterteilt. Den einzigen Zweck in dieser Aufteilung fand ich dadrin, dass man Lesepausen einfacher einlegen konnte. Ansonsten hatte diese Aufteilung nicht gerade viel Sinn. Die Geschichte ist aus Dexters Sicht geschrieben. Jedes Kapitel fängt da an, wo das letzte aufgehört hat. Und da der Autor auch noch einen Ich-Erzähler wählte, werden keine anderen Charaktere beleuchtet. Die Einteilung in Kapitel bei diesem Buch ist also ziemlich sinnfrei.
Besonders gefallen hat mir die Veränderung, die in Dexter so nach und nach vorgeht. Und auch die Bindung, die er zu Deborah hat. Deborah ist unheimlich gut dargestellt. Ihr Charakter hat mir schon in der Serie gefallen und im Buch gefällt sie mir genauso gut.
Dexters Gedankengänge und Vergleiche sind sehr interessant zu lesen und manchmal voll trockenem Humor. Ein paar Mal musste ich laut auflachen, aufgrund der besonderen Ausdrucksweise. Alles zusammen führt dazu, dass mich das Buch bis zum Schluss fesselte.
Das verwirrende Ende und der unverständliche Vergleich mit der Astralprojektion auf Seite 239, führen leider dazu, dass ich dem Buch eine Feder abziehen muss. Schade, sonst wäre es sicher ein 5-Federn-Buch geworden. Potential dazu hatte es allemal.

Mein Fazit:
Spannender, ungewöhnlicher Thriller aus der Sicht eines Mörders mit leider verwirrendem Ende.

Samstag, 11. Juni 2016

Neuzugänge Juni 2016

Weil ich mit der lieben Lia gaaaanz viel über Sonea, Trudi Canavan und die beiden Trilogien getwittert habe, konnte ich es nicht lassen und habe erneut zugeschlagen:
Aus der Reihe Die Gilde der Schwarzen Magier: »Die Meisterin« 
Aus der Reihe Sonea: »Die Hüterin«, »Die Heilerin«, »Die Königin«

Nun habe ich die beiden Trilogien von Trudi Canavan vollständig: Den letzten Band der ersten Trilogie und die komplette zweite Trilogie, die 20 Jahre nach der ersten spielt. Ich bin schon ganz gespannt.
Das heißt, wenn ich das nächste Mal diese Reihe lese, werde ich alles in einem Rutsch durchlesen. Höhöhö~.
Hätte wirklich nie gedacht, dass mir die Reihe so dermaßen gut gefallen würde.

Und weil eine Kollegin ihre Bücher ausgemistet hat, habe ich mir diesen Krimi unter den Nagel gerissen:
Ich hatte eine größere Auswahl von Büchern und hab dann einfach nach Flagge entschieden: Das einzige Buch mit skandinavischer Flagge. XD
Und das Cover gefällt mir außerdem. :3
Bin schon gespannt, wie ich das Buch finden werde. Habe ja schon wieder länger keinen Krimi gelesen.

Aber das war's jetzt auch mal wieder mit Neuzugängen. Jetzt wird wieder "gefastet". ò_ó9