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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Samstag, 25. Juli 2015

Neuzugänge seit April 2015

  1. »Die Novizin« von Trudi Canavan (April 2015; von Kolleginnen geschenkt bekommen)
  2. »Black Dagger. Mondschwur« von J.R. Ward (23.07.2015; Schnäppchen für 3,50€)
  3. »Wörterbuch des Buches« von Hiller/Füssel (24.07.2015)
»Mondschwur« war aufgrund von Mängel auf 3,50€ runtergesetzt. Auch wenn ich noch längst nicht so weit bin in der Buchreihe, konnte ich hier nicht widerstehen.
Das »Wörterbuch des Buches« wandert im Übrgen nicht auf meinen SuB, da es ja nur ein Nachschlagewerk ist. ;-) Ein sehr gutes, wohlgemerkt.
Ich fand es wichtig, mir davon die Neuauflage zu kaufen. Meine Ausgabe war von 1967 und dadurch sehr veraltet.
Man sieht, von den drei Büchern, habe ich zwar zwei selbst gekauft, aber nur eines der beiden wandert auf meinen SuB - »Die Novizin« bekam ich zum Geburtstag geschenkt.
Ich achte nach wie vor darauf, mir kaum Bücher zu kaufen. Am Donnerstag tappte ich jedoch beim Bummeln in die Falle der Büchertische mit den Mängelexemplaren... XD
Aber praktisch. So brauchte ich für den Band nicht so viel ausgeben. Jetzt brauch ich nur noch die Bände davor, die ich noch nicht las. ;D

Montag, 20. Juli 2015

[Rezension] Lisa J. Smith: »Im Zwielicht«

Buchreihe: Band 1 der Reihe "Tagebuch eines Vampirs"
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2008
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-570-30497-6
Preis: 7,95€
Seiten: 252
Verlag: cbt
Gelesen von: 13.07. - 19.07.2015

Bewertung:
Über 600 Jahre ist es her, dass die Florentiner Brüder Stefano und Damon aus Liebe zu der schönen Catarina zu erbitterte
n Feinden wurden - und durch Catarinas Fluch zu Vampiren! Doch der Kampf der Rivalen ist noch immer nicht entschieden...

Als Stefano in der amerikanischen Kleinstadt Fell's Church seinem jahrhundertelangen Schattendasein zu entfliehen sucht, begegnet er der faszinierenden Elena - und das Drama von einst scheint sich zu wiederholen. Denn wie Stefano verliebt sich Damon in die Highschool-Schönheit. Doch während sich Stefano verzweifelt  gegen sein Verlangen nach ihrem Blut wehrt, hat Damon es genau darauf abgesehen. Skrupellos versucht er, Elenas und Stefanos Liebe zu zerstören und selbst von ihrem Blut zu trinken...

Uff, ich weiß nicht so genau, wo ich anfangen soll.
Fans meinen, die Serie wäre "vertwilightet" worden. Nein verdammt, finde ich nun überhaupt nicht. Sie nimmt "Twilight" mMn sogar auf die Schippe.
Fans, die das behaupten, haben scheinbar das Buch hier nicht richtig gelesen. Es ist so ... total wie Twilight. Und damit hab ich nun nicht gerechnet, weil die Diskussionen sich immer darum drehen, die Serie sei eben auf Zwang wie Twilight gemacht worden.
Dieses Buch ist jedoch so nervtötend wie Twilight, dass es selbst MIR als Twilight-Fan auf die Eier ging. Und ja, mir ist sehr wohl bewusst, dass die Buchreihe zuerst da war. Ich beziehe mich hier aber auf die Diskussionen zur Serie, die sehr empört waren, weil das Buch ja eben gar nicht so sei; nicht wie Twilight.
Ich frage mich ernsthaft, ob die, die so einen Mist vom Stapel geben, wirklich beide Buchreihen gelesen haben...

"Im Zwielicht" hat mich auf ganzer Linie enttäuscht - und das, obwohl ich mit sehr niedrigen Erwartungen da ran gegangen bin, da ich ja wusste, wie anders das Buch im Gegensatz zur Serie ist.
Die Handlung ist extrem vorhersehbar. Elena nervtötend langweilig, naiv und ... überdramatisiert. Sie ist keine Highschoolqueen, sondern eine Dramaqueen. Ich weiß nicht, ob sich das im Verlauf der Reihe ändert... Ich weiß nur, dass es in diesem Buch extrem auffiel und mich störte. Und ihr "Mimimimi, Stefano hat mich abgewiesen"-Katastrophengehabe ist so ... WUÄRGS!
Gut, ich versteh's ja, dass sie es nicht gewohnt ist, mal für jemanden nicht im Mittelpunkt zu stehen... Aber DAS?! Es wird dargestellt wie ... eine Katastrophe. Als wäre tatsächlich etwas total Schlimmes passiert! Das ist so extrem unglaubwürdig... Uff.
Und dann ... rettet Stefano sie plötzlich. Und das erste, was sie tun, als er sie mit in seine Pension nimmt, ist ... knutschen. O_o Ja, klar doch. Knutschen wir einfach mal mit dem Typen rum, den wir überhaupt nicht kennen, ne?
In der Serie hatte Stefan ja noch Charakter. Hier... hat er irgendwie null Eier. Ist schwach bis unendlich und am Jammern... Kann sich nicht mal beherrschen...
Boah, da lob ich mir Edward. Der kann sich wenigstens zusammenreißen und da ist sein Kampf, Bella nicht anzufallen, zumindest realistisch. =___=
Das ist auch das, was mir nicht gefällt. Das zwischen Elena und Stefano entwickelt sich viel zu schnell. Das ist unlogisch. Das war nicht mal bei Edward und Bella so! Gerade für einen Vampir, der auf Abstand gehen sollte, eben weil er Schwierigkeiten hat, sich zu beherrschen. Der knutscht nicht sofort rum. Der rennt erst mal weg oder versucht sich vorsichtig, ihr zu nähern! Aber nicht Stefano Salvatore. Neeeeein. Steht ihr gegenüber und knutscht sie erst mal leidenschaftlich durch. Ja, nee. Is' klar.
Die Handlung ist ... seltsam... Das Wenige, das passiert, lässt sich leicht erahnen.
Ich hab das Buch ausgelesen und frage mich immer noch: "Worum zur Hölle geht es da nun eigentlich?"
Aber gut, es ist der erste Band von über 10.
Allgemein gesehen erschien mir alles jedoch sehr... oberflächlich. Ich hab den ersten Band gelesen und hab das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.
Den Schreibstil fand ich recht holprig. Und sehr ... kindlich(?). Ja, nicht mal der gefiel mir wirklich.
Trotzdem bin ich neugierig geworden auf mehr. Trotzdem hat mich irgendwie diese Geschichte gefesselt.
Und es gab ja auch doch einiges, was mir gefiel. Damon zum Beispiel. Seine Auftritte. Die erinnerten sehr stark an den Damon aus der Serie am Anfang. Auch wenn er hier als sehr viel böser dargestellt wird. Und, hach, ich liebe das.
Ich hoffe, Damon und Stefano kommen irgendwann wieder so zusammen auf einen Zweig, dass sie Freunde sein können... Aber ich wage es zu bezweifeln.
Stefanos Flashbacks haben mir gefallen. Die waren wirklich interessant zu lesen und haben mich sehr gefesselt.
Ansonsten war alles so ... klischeehaft.
Ich bevorzuge hier tatsächlich die Serie, die so viel tiefgründiger und erwachsener ist.

Mein Fazit:
Fans der Serie oder von Twilight werden hier enttäuscht.
An dieses Buch sollte man mit ganz, ganz niedrigen Erwartungen ran gehen. Nur dann unterhält es evtl. gut.


Sonntag, 19. Juli 2015

[Rezension] Jojo Moyes: »Ein ganzes halbes Jahr«

Buchreihe: Band 1 der Reihe um Louisa Clark
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2013
Genre: Liebesroman
ISBN: 978-3-499-26703-1
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 512
Verlag: Rowohlt
Gelesen von: 01.07. - 13.07.2015

Bewertung:
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird - und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Dieses Buch riss mich mit und fesselte mich, bewegte mich so sehr, dass ich nachts davon träumte und berührte mich zutiefst. Brachte mich zum Lachen und fast zum Weinen...
Es ist so ganz anders als das, was ich bisher las. So traurig aber auch so wunderschön. Und es ist ein ganz wichtiges Buch, da es meinen Blick auf alle behinderten Menschen, die im Rollstuhl sitzen müssen, verändert hat. Dabei dachte ich immer, dass er so offen ist wie nur irgend möglich.
Ich muss zugeben, dass mir viele Dinge bereits klar waren. Aber viele andere auch nicht. Ich bin dankbar für dieses Buch; dankbar dafür, dass die Autorin meinen Horizont erweitert hat.
Hatte ich früher die hinterwäldlerische Sicht meiner Oma belächelt, so werde ich heute richtig böse, wenn sie sich abfällig über Rollstuhlfahrer äußert und mach sofort den Mund auf, um ihr die Meinung zu sagen. Und dass das ein Buch so mit mir machen kann, finde ich toll und wünsche mir mehr davon. ♥
Ich hab mir viele Rezensionen und Eindrücke zu diesem Buch angehört und durchgelesen und konnte nicht verstehen, wie man eine ohnehin schon sehr offene und verständnisvolle Sicht, wie ich sie eh schon immer hatte, noch verändern kann. Nun weiß ich es. Jeder der ähnlich denkt: Zugreifen, Buch lesen - überraschen lassen.

Die Diskussionsfragen, die hinten im Buch sind, halfen mir im Nachhinein sehr, mit meinen Gedanken fertig zu werden. Ich finde sie so treffend und gedankenanregend, dass ich sie bestimmt irgendwann noch mal hier thematisieren werde.

Es ist schlimm, was einige Menschen durchleiden müssen... Aber ich bewundere jeden einzelnen, der sein Leben akzeptieren kann und weiter macht... Das habe ich ohnehin schon immer gedacht, nur jetzt umso mehr.
Dieses Buch sollte jeder gelesen haben. Es ist so verdammt wichtig...

Mein Fazit:
Ein absoluter Leseschatz. Ein definitives Must Read.
Aber Achtung: Ohne Happy End.


Montag, 6. Juli 2015

[Rezension] Dan Brown: »Sakrileg - The Da Vinci Code«

Buchreihe: Band 2 der Reihe um Robert Langdon
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2006
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-404-15485-2
Preis: 9,95€
Seiten: 617
Verlag: Bastei Lübbe
Gelesen von: 14.04. - 01.07.2015

Bewertung:
Robert Langdon, Symbologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden.
Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte, Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ...
Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen.
Die Thematik des Buches fasziniert mich einfach. Eine bekannte Legende/Geschichte, hinter der viel mehr ist, als man sonst so kennt. Ich liebe das.
Schade nur, dass ich noch so viel aus dem damaligen Film wusste. Dadurch war nicht alles für mich überraschend. Aber einiges dann doch!
Die Charaktere kommen sehr überzeugend rüber und sind gut dargestellt. Besonders Sophie hat es mir angetan. Eine toughe, wenngleich ahnungslose, junge Frau, die keine Scheu hat, sich zur Wehr zu setzen...
Einige Charaktere haben eindeutig Dreck am Stecken, bei einigen ist man nicht sicher, was man von ihnen halten soll und bei anderen tappt man völlig im Dunkeln - hält sie gar möglich für den Feind, obwohl sie das gar nicht sind oder aber auch umgekehrt. Ja, ich tappte - trotz des Films, den ich damals zweimal sah - ziemlich arg im Dunkeln bei einigen meiner Vermutungen. Das hat das Buch erst recht spannend gemacht, wie ich finde.
»Sakrileg« ist der zweite Band der Reihe um Robert Langdon, den Symbologen. Wenn man mit dem ersten Band, dessen Story hier nur nebenbei einmal kurz angesprochen wurde und sonst nichts zur Sache tut, beginnen möchte, sollte man zu »Illuminati« greifen. Man muss es jedoch nicht. Die Bücher bauen nicht aufeinander auf und man kann sie getrost getrennt voneinander lesen.
Der Autor schaffte es, mich vom ersten Satz an zu fesseln. Bis zum Schluss hielt sich die Spannung - was nicht jedes Buch bei mir schafft. Und das Ende macht Lust auf mehr.
Ich möchte nicht allzu viel verraten, aber ein kleines Happy End für Sophie gibt es dann doch. Ich hatte dies völlig vergessen und konnte mich somit mit ihr mitfreuen.
Das, was sich am Ende des Buches zwischen Robert und Sophie anbahnt/herausstellt, gefiel mir hier sehr gut. Ich weiß noch, dass ich es damals im Kino ein wenig blöd fand, dass so gar nichts zwischen den beiden lief... Wenngleich man es jedoch geahnt hat. Das war im Buch sehr viel besser dargestellt. Und ja, vielleicht spielt der nächste Band ja mit beiden in Florenz? =D
Ich würde mich echt freuen, da mir beide Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind. ♥

Fazit: 
Sehr empfehlenswerte, moderne und faszinierende Geschichte über die Suche nach dem Heiligen Gral, die einige Überraschungen parat hält, die man sich so nicht gedacht hätte.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Ausgelesen: "Sakrileg - The Da Vinci Code" - Begonnen: "Ein ganzes halbes Jahr"

Endlich, endlich, endlich bin ich mit "Sakrileg" durch. Es hat viel länger gedauert als beabsichtigt, weil ich zwischendurch kaum Lesemotivation habe... Mal wieder einen Hänger.
Nun aber bin ich durch und bin genauso begeistert und fasziniert wie damals, als ich den Film schaute. (2x, weil er mich so faszinierte...)
Während ich am Anfang dachte, dass ich noch sooooo irre viel aus dem Film weiß, musste ich nun feststellen, dass ich total viel vergessen hatte. XD Vor allem das Ende... Das wusste ich so nun echt nicht mehr. °_°
Und nun hab ich das Buch durch und Bock, den Film wieder zu schauen. =D
Ich kann das Buch nur empfehlen. Es hat mich genau so fasziniert, wie ich es erwartet habe.
Aber gut, eine Rezension schreibe ich noch.

Nun bin ich gespannt auf das Buch "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes, was auch schon ewig bei mir rumliegt...
Es landete damals auf meinen Wunschzettel wegen einer Videorezension von Nica auf ihrem Bücherblog. :) (offensichtlich hat sie das Video wieder gelöscht ... schade)
Sie war so begeistert von diesem Buch, dass ich kurzerhand beschloss, das Buch ebenfalls zu lesen - trotzdem es gerade "trendete".
Letztes Jahr bekam ich es dann zum Geburtstag geschenkt. :3
Und nun freue ich mich total, endlich damit anfangen zu können. ♥