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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Donnerstag, 29. Januar 2015

[Rezension] Kristy und Tabita Lee Spencer: »Dark Angels Summer - Das Versprechen«

Buchreihe: Band 1 der Reihe »Dark Angels«
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 05.01.2012
Genre: Jugendbuch/Fantasy
ISBN: 978-3-401-06784-1
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 475
Verlag: Arena
Gelesen von: 19.01. - 26.01.2015

Bewertung:
Eine verlassene Farm voller Erinnerungen an glückliche Tage.
Ein Schwarm unheimlicher Vögel, der darüber kreist.
Zwei Schwestern so unterschiedlich wie Tag und Nacht.
Und eine Liebe, die sich niemals erfüllen darf.

Es ist der Sommer, in dem Dawna und Indie beide 17 Jahre alt sind - vertraute, verrückte, beunruhigende 33 Tage lang. Gemeinsam mit ihrer Mutter kehren sie zur Oase ihrer Kindheit zurück: Whistling Wing, voll mit Erinnerungen an die geliebte Granny.
Aber Whistling Wing hat sich verändert.
Nicht jeder hier spielt mit offenen Karten, Freund und Feind lassen sich immer schwerer voneinander unterscheiden und ein Schwarm Vögel, der von Tag zu Tag größer wird, sorgt für Unruhe und Angst unter den Einwohnern.
Fast ist es zu spät, als Indie und Dawna beginnen, zu verstehen, was geschieht. Und erkennen, welches unglaubliche Opfer sie bringen müssen, um das aufzuhalten, was sich über ihnen zusammenbraut.

Wie weit würdest du gehen, um den Menschen zu retten, der dir alles bedeutet?


Dieses Buch hat mich umgehauen. Schon nach den ersten paar Seiten merkte ich, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Die Spannung war irgendwie bis zum Schluss da. Ich war wirklich kurz davor, meinen SuB-Abbau über den Haufen zu schmeißen und sofort das nächste Buch zu bestellen.
Denn nur langsam erfährt man, was los ist und was in Whistling Wing vor sich geht. Nur langsam begreift man, dass wirklich etwas nicht stimmt, da sich die Story eher langsam aufbaut - jedoch immer mit dem Gefühl, dass man wissen will, was los ist.

Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, als würde ich die beiden Schwestern begleiten. Als würde ich immer bei ihnen sein; neben ihnen stehen.
So fühlte ich natürlich besonders stark mit ihnen.

Dadurch, dass jedes Kapitel abwechselnd mal aus der Sicht von Dawna und mal aus der Sicht von Indie geschrieben ist, versteht man sehr gut, was gerade zu einem bestimmten Zeitpunkt in den beiden vorgeht und warum sie gerade jetzt so über ein bestimmtes Ereignis denken. Das trägt auch dazu bei, dass man sich sowohl mit Indie als auch mit Dawna sehr gut identifizieren kann.
Noch dazu bekommt man einen sehr guten Einblick in die Beziehung der beiden Schwestern. Manchmal hat man den Eindruck, sie sind so verschieden wie Tag und Nacht und auch so weit voneinander entfernt, im nächsten Moment merkt man aber, wie nah sich die beiden sind... Das ist so superschön dargestellt, dass mein alter Wunsch hochkommt, auch eine solche Schwester zu haben.

Der Schreibstil liest sich megaklasse, locker und flockig mit einer Prise Witz - ohne Schachtelsätze oder hochgestochene Formulierungen. Genau das, was ich brauche, um vollständig in einem Buch versinken zu können.

Was mich ein wenig ärgert, ist, dass das Buch mit »Panem« und »Twilight« verglichen wird. (s. rote Banderole) Ich finde nicht, dass man es damit vergleichen kann - die Story ist eine komplett andere. Das einzige, was die Bücher gemeinsam haben, ist der Suchtfaktor, den sie in mir ausgelöst haben.

Die Covergestaltung finde ich total schön und wundervoll passend.
Auf dem Cover abgebildet sind die zwei Schwestern Indie und Dawna, Sommerblumen  und jede Menge schwarzer Federn, die sehr an die Vögel erinnern, wenn man sie anschaut...
Die Seitengestaltung im Buch finde ich ebenfalls sehr schön. Und man vergisst nie, aus welcher Sicht die Geschichte gerade beschrieben wird, da die Seiten mit schwarzen und roten Federn markiert sind, was wohl eine Anspielung auf Haarfarbe und Temperament der beiden Schwestern ist.

Am Ende wendet sich alles. Die Schwestern finden so langsam aber sicher heraus, was vorgeht und was sie zu tun haben. Ein paar Überraschungen hält das Buch auch parat und gefühlt 1000 Fragen bleiben offen, sodass man sofort zum nächsten Band greifen möchte.

Fazit: 
Spannendes Abenteuer zweier Schwestern mit Suchtfaktor und klarer Leseempfehlung, das Lust auf mehr macht - erst recht für Jugendbuch- und Fantasyfans.

Montag, 26. Januar 2015

[Rezension] J.R.R. Tolkien: »Das Silmarillion«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2012
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-608-93819-7
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 547
Verlag: Klett-Cotta
Gelesen von: 08.08.2014 - 19.01.2015


Bewertung:
Es ist die Zeit der Elben!


Das Silmarillion erzählt von den Ereignissen des Ersten Zeitalters - jener fernen Epoche von Mittelerde, auf welche die Helden des Herr der Ringe immer wieder in Ehrfurcht zurückblicken.


Feanor überlegte, wie man das Licht der Bäume, den Glanz des Segensreiches unauslöschlich erhalten könne. Dann machte er sich an ein langes und geheimes Werk... und am Ende schuf er die Silmaril.

Der oben zitierte Buchdeckeltext behandelt nur einen einzelnen Abschnitt des Buches. Tatsächlich beinhaltet das Buch »Das Silmarillion« jedoch die Entstehung der Welt und die verschiedenen Ereignisse und Zeitalter - bis hin zum großen Ringkrieg und dessen Ende.
Hat man dieses Buch gelesen, versteht man weitaus mehr - man erweitert seinen Tolkien-Horizont und man kann auch die Ereignisse im Herr der Ringe mMn weitaus besser nachvollziehen.
Interessant ist es allemal. Aber auch stellenweise leider sehr langatmig und Tolkiens Schreibstil variiert hier leider sehr stark von Abschnitt zu Abschnitt, was bei mir oft den Lesefluss und die Leselust stark beeinträchtigte.
Eine einzelne Handlung - wie zB im Herr der Ringe - sucht man hier vergeblich, da es sich hier eher um eine Art Bericht oder Chronologie handelt.
Dazu wird man - gerade am Anfang - mit Namen und Begriffen bombardiert, die einen schnell überfordern können. Noch dazu kommt, dass einige dieser Begriffe die gleiche Bedeutung haben, was jedoch im Text nicht immer sofort erklärt wird. Auch Namensdopplungen tauchen auf. Namen, die zeitlich viel zu früh auftauchen und die der Leser höchstwahrscheinlich aus einem anderen tolkienschen Werk schon kennt.
Dies führte bei mir sehr oft zu Verwirrungen. Der oft verschachtelte Schreibstil machte das auch nicht leichter und die Tatsache, dass Tolkien offensichtlich ein Fan von Drama war, ließ mich oft sogar ärgerlich oder genervt werden .
Ich kann mich an ein Kapitel erinnern, das quasi einfach nur eine Beschreibung der Karte von Beleriand ist, die sich ohnehin hinten im Buch befindet. Da war ich dann doch schon sehr verärgert, da es in meinen Augen Zeitverschwendung war. Wie Beleriand aufgebaut ist, kann man der Karte entnehmen. Was interessiert den Leser, ob ein Fluss langsam oder eher schnell fließt? Das ist in meinen Augen gänzlich überflüssig gewesen...
Ich war sehr dankbar, dass die Karte hinten im Buch abgedruckt ist. Doch noch viel besser hätte ich gefunden, wenn von allen Örtlichkeiten, an die der Leser während des Lesens reist, eine Karte abgedruckt wäre.
So hätte es mich sehr interessiert zu wissen, wie Númenor oder Valinor ausgesehen haben. Und das sind jetzt nur zwei Beispiele von vielen.
Sehr hilfreich empfand ich vor allem aber das Namensregister, das mir oft dabei geholfen hat, mich zu erinnern, wenn ich gewisse Namen wieder vergessen hatte oder nicht mehr wusste, ein bestimmtes Wort nun schon wieder bedeutete... Ohne das Namensregister wäre ich echt aufgeschmissen gewesen.
Auch die Übersicht der Stammbäume ist sehr interessant anzuschauen. Noch dazu begreift man erst dann, wie viele unterschiedliche Elbenarten es doch gibt.
Am besten hat mir jedoch der Teil um die Ringe der Macht und dem Dritten Zeitalter gefallen. Hier kann man sehr gut und leicht einen Bezug herstellen, da man schon Bekanntes mit einer Vorgeschichte zu verknüpfen lernt.
Und dank diesem Buch ist mir Galadriel tatsächlich ein wenig sympathischer geworden.

Es ist mir anzumerken, dass mir einiges an diesem Werk doch gefallen hat, vieles aber jedoch nicht.
Für mich war es sehr nervenaufreibend dieses Buch zu lesen und deswegen kann ich es nur Leuten weiterempfehlen, die sich für die Thematik interessieren und entweder kompliziertere Kost gerne lesen oder darüber hinwegsehen können.
Für Fans ist das Buch jedoch mMn ein Muss, da man einfach sehr viel über die Hintergründe und die Entstehung der Welt, wie man sie im Herr der Ringe vorfindet, erfährt.

Fazit:
Bei weitem keine leichte Kost - für Fans aber ein Muss!

Mittwoch, 21. Januar 2015

[Aktion & Lesegedanken] Gemeinsam Lesen #9

http://blog4aleshanee.blogspot.de/2014/09/gemeinsam-lesen-6.html
Endlich bin ich mit »Das Silmarillion« durch und ich nutze dies nun dafür, mal wieder an der Aktion "Gemeinsam Lesen" teilzunehmen.
Diesmal wieder von Weltenwanderer.
Weitere Infos → *klick*

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese momentan das Buch "Dark Angels' Summer - Das Versprechen" von Kristy und Tabita Lee Spencer und bin aktuell auf Seite 146.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
»Also galten die Schüsse Dusk.« (S. 146)

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Es ist unglaublich, was dieses Buch mit mir macht und wie süchtig ich wieder bin. Ich hab die ersten paar Seiten gelesen und PENG war die Leselust auf einmal wieder da. Dabei lese ich es erst 3 Tage und bin schon auf Seite 146. Und ich lese nur in der Bahn und abends im Bett!
Der Schreibstil ist unglaublich toll. Sehr leicht und flockig mit einer Prise Witz. Keine Schachtelsätze, keine hochgestochenen Formulierungen.
Und Sowohl Dawna als auch Indie sind zwei Protagonistinnen mit denen man sich schnell identifizieren kann. Außerdem ist es soooo spannend. Ich würde mich am liebsten im Bett verkriechen und nur noch lesen!
Herrlich. ♥

4. Wenn du zum jetzigen Zeitpunkt in das Buch "springen" könntest - welche Figur würdest du gerne sein und warum?
Definitiv Indie. Denn charakterlich bin ich ihr sehr, sehr ähnlich (auch wenn ich keine Autos aufknacke oder ähnliche Dummheiten veranstalte). Und geahnt habe ich das schon, als ich die ersten Informationen vor einigen Jahren zu dem Buch bekam.
Noch dazu hätte ich gerne so eine Schwester wie Dawna. Eine, die mich auf dem Boden der Tatsachen zurückholt, wenn ich mal wieder vor Wut platzen könnte. Jemand, der mich zur Vernunft bringt. Das wäre schön. Die beiden haben eine ganz besondere Geschwisterbeziehung zueinander.


Dienstag, 13. Januar 2015

SuB-Abbau 2015

Ich habe "Das Silmarillion" immer noch nicht durchgelesen....
Langsam glaube ich, dass das Buch ausschlaggebend dafür war, dass ich letztes Jahr so wenig Bücher gelesen habe und auch meine SuB-Abbau-Liste nicht geschafft habe.
Ich habe überlegt, sie dieses Jahr auf das Minimum runterzusetzen, aber ich wage doch den Versuch, wieder 10 Bücher zu schaffen. Mal schauen, ob ich es dieses Jahr hinbekomme. o.o
Ich nehm die nicht gelesenen Bücher von meinem SuB-Abbau 2014 nach 2015 mit rüber... Packe aber ein paar neue Bücher hinzu.
Na, mal sehen....

  1. »Das Silmarillion« von J.R.R. Tolkien
  2. »Dark Angels' Summer - Das Versprechen«  von Kristy und Tabita Lee Spencer
  3. »Alice im Wunderland« von Lewis Carroll
  4. »Nebelfront« von Hannes Nygaard
  5. »Sakrileg - The Da Vinci Code« von Dan Brown
  6. »Ein ganzes halbes Jahr« von Jojo Moyes
  7. »Im Zwielicht - Tagebuch eines Vampirs« von Lisa J. Smith
  8. »Schwarzes Prisma« von Brent Weeks
  9. »City of Bones« von Cassandra Clare
  10. »Die Suche nach dem Auge der Welt« von Robert Jordan
Auf viele der Bücher bin ich schon sehr gespannt, da sie echt schon lange bei mir rumfliegen.
Mal schauen, ob ich dieses Jahr meine Liste schaffe...

Montag, 5. Januar 2015

Lesestatistik 2014

Das Jahr 2014 ist um; das Jahr 2015 hat begonnen. Es wird mal wieder Zeit für eine Lesestatistik.
Vom Gefühl her habe ich 2014 nicht sonderlich viel gelesen... Mal schauen, wie viel ingesamt.



Januar
»Star Wars - Das letzte Kommando«  von Timothy Zahn

Februar
»Zombies für Zombies - Ein Ratgeber für Untote« von David Murphy
»Hannah und die Anderen« von Adriana Stern

März - April
»In fremderen Gezeiten« von Tim Powers

Mai - Juni
»Die Kinder Húrins« von J.R.R. Tolkien

Juli
»Die Rebellin« von Trudi Canavan



Nur sechs Bücher. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. :/
Seit August sitze ich an »Das Silmarillion« von J.R.R. Tolkien dran... :(
Ich hoffe, dass ich dieses Jahr wieder ein wenig mehr lesen werde; dass meine Leselust einfach zurückkehrt.