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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Donnerstag, 21. November 2013

[Lesegedanken] Mara Jade

Nach längerer Zeit mal wieder ein Lesegedanken-Posting.
Gerade kam raus, dass Mara Jade offensichtlich die Imperialen in den Palast gelassen hat und so zugelassen hat, dass jemand in die Suite der Solos einbrechen konnte...
Jedoch teile ich Hans Meinung hierzu. Ich glaube nicht, dass sie es war. Sie hatte keine Gelegenheit dazu. Nach der Unterredung mit Leia hing sie ihren Gedanken nach und versuchte Kontakt zu Karrde aufzunehmen, was fehlschlug, da die Kommunikation zu dem Zeitpunkt schon blockiert war. Kurz darauf hatte sie das Eindringen der Imperialen schon bemerkt und folgte ihnen kampfbereit.
Han argumentiert außerdem damit, dass sie einige der Imperialen erledigt hatte. Warum sollte sie ihre eigenen Leute erledigen?
Nee, daran glaube ich nicht. Dann wäre die ganze Rettungsaktion und die Kontaktaufnahme via der Macht zu Leia völlig umsonst gewesen...
Zumal Mara selbst zwischenzeitlich den Gedanken hatte, dass Thrawn ja nicht mal wüsste, dass sie im Palast sei...
Ich denke eher, dass Thrawn seinen Leuten eingetrichtert hat, Mara wäre die Kontaktperson und dass er schlussendlich selbst den Weg in den Palast geöffnet hat.
Immerhin kannten nur hochrangige Vertraute die Geheimgänge im Imperialen Palast... Und wegen dieser Andeutung, die Thrawn gegenüber Mara gemacht hat, denke ich, dass Thrawn mit zu diesen Vertrauten gehört hat...
Und selbst wenn sie die Imperialen reingelassen hat, denke ich, dass es eher unabsichtlich gewesen war. Aber aus dem oben genannten Gründen ist dies eher unwahrscheinlich. 
Hmm... Ich bin gespannt auf die Auflösung.
Aber nun gehe ich erst einmal schlafen.
Ich wünsche euch allen da draußen eine gute Nacht!



Dienstag, 19. November 2013

[Rezension] Timothy Zahn: »Star Wars - Die dunkle Seite der Macht«


Buchreihe: Band 2 der »Zahn-Trilogie«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 1999
Genre: Science-Fiction
ISBN: 978-3-442-35252-4
Preis: 7,50€
Seiten: 478
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 09.10. - 19.11.2013

Bewertung:
Großadmiral Thrawn setzt seine Angriffe auf die Neue Republik fort, die von innen durch die Wühlarbeit eines imperialen Agenten zunehmend geschwächt wird. Während Han Solo und Lando Calrissian alles daransetzen, die Identität des Agenten zu ermitteln, versucht Prinzessin Leia die mörderischen Noghri als Verbündete zu gewinnen. Auf ihrer Heimatwelt Honoghr stößt sie auf ein schreckliches Geheimnis und ein verdammtes Volk, das nur eine Chance hat, sich vom Imperium zu lösen - um den Preis des eigenen Untergangs.

Eine geniale Fortsetzung des ersten Bandes »Erben des Imperiums«.
Immer wieder tauchten vor meinem geistigen Auge während des Lesens die Figuren aus den Filmen auf. Gemischt mit meinen Vorstellungen der Orte und Figuren, die Timothy Zahn erstmals erschaffen hat.
Dies war schon im ersten Band der Fall, allerdings hier im zweiten Band trat dieses »Star Wars«-Feeling noch einmal verstärkt auf. Vermutlich, weil man drin ist in dieser wirklich genialen Story. Eine richtig gute »Star Wars«-Geschichte.
Auch hält dieser Band einige Überraschungen parat, mit denen ich nicht gerechnet habe, was wiederum alles noch spannender macht.
Gerade gegen Ende des Bandes konnte ich nicht aufhören zu lesen. Es wurde immer spannender. Und das Ende tilgt die Spannung nicht gerade. Im Gegenteil. Als ich das Buch zuschlug, hatte ich am ganzen Körper eine Gänsehaut und das Bedürfnis zum dritten Band zu greifen...
Was mir auch an dieser Reihe gefällt: Es wird immer wieder Bezug auf die Filme genommen. So erinnert sich Leia an den Vorabend der Schlacht um Endor, wo Luke ihr sagt, dass die Macht stark in seiner Familie ist. Und Han erinnert sich an die Flucht vom ersten Todesstern, die viel zu einfach war, weil das Imperium sie entkommen lassen wollte, um durch einen Sender am Millenium Falken nach Yavin geführt zu werden...
Auch die neuen Charaktere gefallen mir. So wird mir Talon Karrde immer sympathischer und Mara Jade macht mich immer neugieriger auf ihre Geschichte und auf die Entwicklung, die sie bereits begonnen hat. Denn wer bittet ausgerechnet den Menschen um Hilfe, den er geschworen hat zu töten? ;-)

Was mir nicht gefällt, ist die Tatsache, dass Leia sich an ihre Mutter erinnert. Die Erinnerung, die sie in »Die Rückkehr der Jedi-Ritter« erwähnt, wird hier aufgegriffen und ausgeschmückt. So kann sie sich an eine Truhe erinnern, in der sie offenbar als Baby geschlafen hat...
Es ist klar, dass dieser Punkt zu der Zeit als das Buch entstand weiter ausgeschmückt wurde. Die Andeutung kam ja aus einem der Filme. Umso saurer macht es mich, dass George Lucas Jahre später alles wieder geändert hat und Leias Mutter bei der Geburt sterben lässt. Mit anderen Worten: Sie KANN sich gar nicht an so eine Szene erinnern, weil sie nie stattgefunden hat.
Aber dafür kann Timothy Zahn nichts. Er hat nur mit dem gearbeitet, was er zu dem Zeitpunkt aus den Filmen an Material hatte. Wer hätte ahnen können, dass der Macher der »Star Wars«-Filme eine Winzigkeit ändern wird (oder einfach nicht mehr weiß)?

Aber das ist nur ein kleiner Punkt, der mich stört, für den der Autor nichts kann und es schadet der Geschichte an sich überhaupt nicht.

Mein Fazit: 
Ich bin weiterhin begeistert von dieser Geschichte und bin sehr gespannt, wie es weiter geht.
Absolut empfehlenswert.