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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Montag, 21. Januar 2013

[Rezension] Kerstin Gier: »Saphirblau. Liebe geht durch alle Zeiten«

Buchreihe: Band 2 der Reihe »Liebe geht durch alle Zeiten«
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2012
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-401-06763-6
Preis: 39,99€
Seiten: 395
Verlag: Arena

Bewertung:
Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist vielleicht keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!
Dieser Band beginnt mit einem Ausflug ins Jahr 1602 - der zu Gwennys Zeiten schon lange stattgefunden hat. Wieder begreift man zunächst nicht, wie man die Geschehnisse dort einzuordnen hat. Doch man erfährt etwas Entscheidenes über den Graf von Saint Germain und kann zumindest minimal verstehen, warum Lucy und Paul den Chronografen gestohlen haben.

Wieder in Gwennys Gegenwart angelangt geht es an der Stelle weiter, an der »Rubinrot« aufgehört hat. Was für mich ein großer Pluspunkt ist, da ich erwartet habe, dass zwischen den Bänden ein wenig mehr Zeit vergangen ist. Aber dem ist nicht so. Die Geschichte knüpft nahtlos an.

Wenn man die Cover von »Rubinrot« und »Saphirblau« miteinander vergleicht, so kann man sofort einen Bezug zur Geschichte herstellen.
Im ersten Band haben Gideon und Gwendolyn sich häufig gestritten und Gideon war ein richtiges Ekel... Das spiegelt sich auf dem Cover wider: Ein zankendes Paar.
In »Saphirblau« kommen die beiden sich näher. Und auch das sieht man auf dem Cover: Die Frau hat sich bei dem Mann eingehakt und beide streiten sie definitiv nicht.
Und das passiert in »Saphirblau« - die beiden kommen sich näher. Sie vertragen sich.
Noch dazu lernt Gwendolyn den Wasserspeierdämon (zumindest den Geist von ihm) Xemerius kennen. Und dank Xemerius hatte ich mehrere Stellen im Buch, bei denen ich gebrüllt habe vor Lachen!

Doch leider bleibt nicht alles so harmonisch... Das Ende des Bandes ist für Gwendolyn sehr schmerzhaft.
Und was sind das für Papiere, die Gideon im Epilog von Paul erhält?

Es bleibt also spannend. Wieder ging es mir so wie im ersten Band. Ich wollte dauernd lesen...
Und nachts träumte ich von den Büchern...

Mein Fazit:
So genial wie der erste Band - aber mit mehr Lachern und einem unerwarteten Ende... :)

[Rezension] Kerstin Gier: »Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten«

Buchreihe: Band 1 der Reihe »Liebe geht durch alle Zeiten«
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2012
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-401-06763-6
Preis: 39,99€
Seiten: 345
Verlag: Arena

Bewertung:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!
Der Klappentext allein wirkt im ersten Moment sehr kitschig und hätte mich wirklich nicht zum Kaufen des Buches angeregt.
Das Cover bestätigt das nur - in meinen Augen.
Aber ich bin froh, dass ich auf die Leute gehört habe, die mir diese Reihe empfohlen haben. (Danke an dieser Stelle noch einmal an euch alle!)
Schon die ersten Seiten überzeugten mich. Und nach dem ersten Kapitel war ich süchtig. Das Buch fesselte mich tierisch und ich wollte am liebsten nichts anderes machen als Lesen.
(Un)glücklicherweise hatte ich auch noch andere Verpflichtungen, weswegen ich mich vom Buch losreißen MUSSTE... Sonst hätte ich die Reihe vermutlich in kürzester Zeit durchgelesen und alles andere um mich herum vergessen.
Auch wenn ich ihn mir ganz anders vorgestellt habe, überzeugt Kerstin Giers Schreibstil auf voller Linie.
Da ich absolut kein Kitsch-Fan bin, kann sich hier so manch einer schon denken, dass das Buch absolut überhaupt nicht kitschig ist.
Im Gegenteil: Es hält sogar ein paar Lacher parat. Und über Gwennys Freundin Leslie musste ich doch ein paar Mal echt schmunzeln.
Auch hatte ich wirklich keine Probleme, mich in Gwendolyn hineinzuversetzen. Da sie selber genauso wenig weiß, wie der Leser und im Prinzip ebenfalls ins kalte Wasser geschmissen wurde, baut der Leser sofort eine Art Bindung zu ihr auf. Auf der Basis des Verständnis.
So findet man das Verhalten ihrer Mutter genauso seltsam wie Gwen selbst und ist am Ende des Bandes bestimmt genauso verwirrt von Gideons Verhalten wie Gwen...
Ganz toll finde ich Prolog und Epilog.
Am Anfang versteht man wirklich überhaupt nichts. Man wird ins Jahr 1912 geschmissen und bekommt eine Unterhaltung zwischen einer Frau und einem Mann mit und weiß letztlich gar nicht, worum es geht. Nur ganz leise kann man es erahnen...
Der Epilog ist dann schon wieder deutlicher und lässt die Ahnung in eine festere Vermutung + Verdacht umschlagen. Ich konnte nicht fassen, was ich aus dem Epilog rauslas und war nicht nur von Gideons Verhalten verwirrt, sondern auch vom Epilog...
Mit anderen Worten: Ich war völlig mitgerissen von der Geschichte und war völlig drin versunken.
Zwischen den Kapiteln findet man Zitate und Erklärungen aus den Chroniken der Wächter. Das ist sehr gut gelöst. Es bietet eine Art der Vorbereitung auf das kommende Kapitel und erklärt ein paar Dinge aus dem "Zeitreise-ABC". Das ist hilfreich für den Leser und fesselt noch mehr. Sehr gut gelöst!

Mein Fazit:
Unbedingt lesenswert - vor allem für die weiblichen Leser unter uns. Das Buch ist nicht grundlos ein Bestseller und hielt sich so lange in den Bestsellerlisten!

Mittwoch, 16. Januar 2013

[Lesegedanken] Ende von »Smaragdgrün«

Uff... Ich hab die Reihe gestern im Bus durchgelesen.
Und nun muss ich sie erst einmal sacken lassen, bevor ich die Rezensionen dazu schreibe.
Aber ich weiß, dass mir diese Buchreihe außerordentlich gut gefallen hat.
Ich frage mich zwar immer noch, wie Gideon so schnell an Gwendolyns Handynummer gekommen ist... Aber was soll's. XD
Das Ende fand ich schön, wenngleich irgendwie zu abrupt... Ich hätte mir mehr gewünscht... o.o
Stundenlang hätte ich noch weiterlesen können! XD
Eine Endszene zwischen Gideon und Gwendolyn wäre schön gewesen... *_*
Jedoch die Endszene mit "Darth Vader" und Xemerius fand ich auch genial - und verdammt witzig.
Und den Epilog fand ich schon ... sonderbar.
Ich bin noch immer am Grübeln, wer genau Mr Bernhard ist... Und ob Gwen das eigentlich klar ist... Hmmm...
Tjaja... o_o Die Reihe steckt iwie tief in mir fest... XD Sie hat einen ähnlichen Effekt auf mich, wie "Die Tribute von Panem" oder "Bis(s)"...
Kerstin Gier hat da echt ein tolles Werk erschaffen!
Und teilweise echt zum Schießen komisch! XD An vielen Stellen hab ich wirklich gebrüllt vor Lachen! XD
Wie war das noch gleich? 
»Gidi und Gwendolyn sitzen unterm Baldachin...«
*breit grins*

Sonntag, 6. Januar 2013

Lesegedanken - Gwendolyns Eltern?!

Soeben habe ich »Rubinrot« durchgelesen.
Und ich kann mir nicht helfen: Sowohl der Anfang des Buches als auch das Ende bringen mich zum Grübeln. Gerade das Ende.
Klar geht es im Prolog und im Epilog um Lucy und Paul. Das ist ja nun eindeutig.
Allerdings habe ich weiterhin die Vermutung - wie als ich den Prolog las - dass das Paar, um das es im Prolog und im Epiolog geht, Gwendolyns Eltern sind.
Mit anderen Worten: Nicht Grace und Nicolas sind Gwendolyns Eltern, sondern Lucy und Paul...
Hui, das wäre ganz schön heftig. Aber es deutet bisher alles darauf hin. o.o

SuB-Abbau 2013

Auch dieses Jahr werde ich wieder am SuB-Abbau auf Lovelybooks teilnehmen. Es sind zwar im letzten Jahr viele vom SuB weggelesen worden, aber doch noch nicht alle.

Hier meine Listenbücher für 2013:
  1. »Der Clan der Otori - Der Pfad im Schnee« von Lian Hearn
  2. »Indigosommer« von Antje Babendererde
  3. »Tintenherz« von Cornelia Funke
  4. »Die Weltenbaum-Saga« von Sara Douglass
  5. »Die Tote, der Bauer, sein Anwalt und andere« von Wilfried Eggers
  6. »Star Wars - Erben des Imperiums« von Timothy Zahn
  7. »Star Wars - Die dunkle Seite der Macht« von Timothy Zahn
  8. »Star Wars - Das letzte Kommando« von Timothy Zahn
  9. »Zombies für Zombies« von David Murphy
  10. »Hannah und die Anderen« von Adriana Stern
Jedoch habe ich mir auch vorgenommen, neuere Bücher zu lesen. Da ich letztes Jahr 23 Bücher las, müsste ich das nebenbei ja auch noch schaffen.
Momentan lese ich die Buchreihe »Liebe geht durch alle Zeiten« von Kerstin Gier. 
Doch ich plane zB auch den zweiten Band von »Reckless« zu lesen und das Piratenbuch von Tim Powers - »In fremderen Gezeiten« - welches ich mir im Dezember gekauft habe... ;)

Edit:
SuB-Liste dieses Jahr leider nicht geschafft. Die restlichen Bücher nehme ich mit nach 2014 rüber.

    Lesestatistik 2012

    Letztes Jahr habe ich eine Menge gelesen. So viel, wie noch nie.
    Ich werde nun versuchen, alle Bücher, die ich las (ausgenommen Mangas) hier aufzulisten.
    Die Monatsangaben sind allerdings nur ungefähre Angaben, da ich mir nicht genau notiert habe, von wann bis wann ich welches Buch las. Außerdem gab es auch Bücher, die ich nicht in einem Monat durchlas.
    Bei den Angaben richte ich mich nach den Rezensionen, die ich schrieb und hier auch noch mal verlinken werde, damit meine Leser einen Überblick haben, wie ich welches Buch fand. ;)
    Beachtet aber bitte, dass ich die Bewertung mit der goldenen Feder erst hier bei Blogspot eingeführt habe. Im Archiv werdet ihr also keine Federbewertungen finden. Um zu sehen, wie ich die Bücher fand, könnt ihr aber bei meinen Rezensionen auf Lovelybooks gerne nachschauen.



    Januar
    »Bis(s) zum Abendrot« von Stephenie Meyer

    Februar
    »Die Chronik der Unsterblichen - Das Dämonenschiff« von Wolfgang Hohlbein

    März
    »Du hast mich auf dem Balkon vergessen« von Anna Koch & Axel Lilienblum
    »Die Chronik der Unsterblichen - Göttersterben« von Wolfgang Hohlbein
    »Reckless. Steinernes Fleisch« von Cornelia Funke
    »Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele« von Suzanne Collins

    April
    »Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe« von Suzanne Collins
    »Die Tribute von Panem - Flammender Zorn« von Suzanne Collins
    »House of Night - Erwählt« von P.C. Cast & Kristin Cast
    »House of Night - Ungezähmt« von P.C. Cast & Kristin Cast
    »Evermore - Der blaue Mond« von Alyson Noël

    Mai
    »Evermore - Das Schattenland« von Alyson Noël
    »Star Wars - Der Geist von Tatooine« von Troy Denning

    Juli
    »Star Wars - Die Macht des Todessterns« von Michael Reaves & Steve Perry

    August
    »Der Eid des Steinkönigs« von Kristin Falck

    Oktober
    »Die Päpstin« von Donna W. Cross
    »Am Ende des Schweigens« von Charlotte Link
    »Black Dagger - Vampirträume«

    November
    »Krabat« von Otfried Preußler
    »Das Zeichen des Vampirs« von Susan Hubbard

    Dezember
    »Blacklist« von Sara Paretsky
    »Wir sind die Nacht« von Wolfgang Hohlbein
    »Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille«



    23 Bücher in 12 Monaten... Für meine Verhältnisse tatsächlich viel.
    Und wenn ich mir den März und den April anschaue, frage ich mich, wie ich das geschafft habe. XD
    Aber »Die Tribute von Panem« waren auch wirklich spannend... ^^° Die Reihe habe ich regelrecht verschlungen. So etwas habe ich nicht oft. Zumindest nicht in dem Ausmaß. Davor eigentlich nur bei »Bis(s)« ...
    Aber die Reihe »Liebe geht durch alle Zeiten« scheint es ähnlich in sich zu haben. XD
    Lese erst seit zwei Tagen oder so und hab den ersten Band schon durch und ich lese nicht mal durchgängig den ganzen Tag... *drop*
    Aber über diese Buchreihe schreibe ich ein anderes Mal.

    [Rezension] Lian Hearn: »Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille«

    Buchreihe: Band 1 der Reihe »Der Clan der Otori«
    Einband: Paperback
    Erscheinungsdatum: 2007
    Genre: Fantasy
    ISBN: 978-3-8289-9776-9
    Preis: 8,95€
    Seiten: 380
    Verlag: Ullstein

    Bewertung:
    Es geschah im letzten Tageslicht, im Regen. Bislang hatte Takeo nicht gewusst, was Menschen einander antun können, nichts von den wilden Schlachten der Clans. Doch dann wird seine Familie ermordet, er selbst entkommt dem Tod nur knapp. Otori Shigeru vom Clan der Otori ist es, der ihn rettet - das Schlangenschwert in der Hand. Von Shigeru, einem Helden aus vergangenen Zeiten, lernt Takeo die Bräuche des Clans. Neben Schwertkampf und Etikette widmet er sich jedoch auch anderen, dunkleren Künsten: seiner Fähigkeit, an zwei Orten zugleich zu sein etwa oder sich unsichtbar zu machen. Dabei verstrickt er sich immer tiefer in ein Gespinst aus Lügen, Geheimnissen und Rache. Doch seiner Bestimmung kann er nicht entfliehen.
    Und so verbindet Takeo sein Schicksal mit dem der Otori...

    Eines Tages wird Takeos Dorf überfallen und seine Familie brutal ermordet. Er selbst kann nur entkommen, weil ein fremder Reisender ihn rettet.
    Dieser Fremde stellt sich als Lord Otori Shigeru vom Clan der Otori heraus und nimmt Takeo bei sich auf.
    Zusammen reisen sie in Shigerus Heimatstadt Hagi. Dort angekommen gibt Shigeru bekannt, dass er Takeo adoptieren möchte.
    Doch der Clan stellt Bedingungen für diese Adoption...

    Takeo lebt sich ein in Hagi.
    Er lernt viel und als seine Fähigkeiten erwachten kommt er in die Obhut eines neuen Lehrmeisters, um diese Fähigkeiten zu beherrschen.
    Takeo lernt fleißig und gemeinsam mit Lord Shigeru schmiedet er einen Plan, den Mörder seiner Familie zu beseitigen.
    Doch die Ereignisse überschlagen sich und letztendlich ist alles ganz anders, als man erwartet...

    Das Buch hat mir sehr gefallen. Die Mischung aus Historischer Roman und Fantasy ist hier wirklich sehr gut getroffen. Es hat einen sehr realistischen Touch... Zumal die Menschen zu der Zeit in Japan doch ähnlich gelebt haben.

    Schreibtechnisch hat die Autorin etwas Ungewohntes ausprobiert: Sie erzählt Takeos Geschichte aus dessen Sicht - in der Ich-Form.
    Kaedes Geschichte erzählte sie parallel jedoch in der Sie-Form.
    Das bringt Abwechslung in den Roman. Zunächst fand ich das zwar merkwürdig, aber man gewöhnt sich schnell dran und ich fand diese Technik sehr faszinierend... Während Takeos Leben sehr persönlich von ihm erzählt wird, erlebt man das von Kaede quasi als "Stiller Beobachter". Das erweckt den Eindruck, dass die Haupthandlung auf Takeo fixiert ist, jedoch die Geschichte dennoch nicht unwichtig ist.

    Der Verlauf der Geschicht ist tragisch und überraschend. Mit dem Ausgang des ersten Romans habe ich nicht gerechnet...
    Aber es macht Lust auf mehr und Takeo und Kaede habe ich - genau wie Shigeru - sehr schnell und leicht in mein Herz geschlossen.
    Ich bin gespannt wie es weiter geht.