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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Sonntag, 18. November 2012

Weniger Leselust

Seit ich "Blacklist" angefangen habe zu lesen, lese ich wieder weniger. :/
Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Vielleicht daran, dass es ein Krimi ist und der Anfang doch etwas komplizierter ist und mich bisher auch nicht so fesselt oder ob es daran liegt, dass ich lieber meine anderen noch ausstehenden Listenbücher lesen möchte...

Ich finds irgendwie schade, dass ich wieder weniger lese.  o.o
Aber ich wollte es euch auch wissen lassen, damit ihr wisst, dass es mich noch gibt. :D
Naja und vermutlich werde ich bald wieder etwas mehr lesen... Ich will ja auch die anderen beiden Listenbücher noch dieses Jahr durch kriegen... Und außerdem steht mir am Freitag eine etwas längere Zugfahrt an. *g*
Meine Leselust wird sicherlich zurückkehren.
Ärgern tut es mich momentan dennoch, dass ich weniger davon habe...
Naja, genug mit dem Geblubber. Auf bald. :)

Sonntag, 11. November 2012

[Rezension] Susan Hubbard: »Das Zeichen des Vampirs«

Buchreihe: Band 1 der Reihe um Ariella Montero
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2010
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-8289-9776-9
Preis: nicht mehr zu ermitteln
Seiten: 410
Verlag: Weltbild

Bewertung:

Bislang hat Ariella sich nicht daran gestört, dass der Vater sie über die Maßen behütet und von der Umwelt abschirmt. Doch als sie 13 wird, spürt sie, wie in ihr eigenartige Veränderungen vorgehen. Sie beginnt, Fragen über sich und ihre Herkunft zu stellen - und kommt allmählich der Wahrheit näher: Ihr Vater wurde kurz vor ihrer Geburt durch einen Biss zum Vampir, und jetzt, in der Pubertät, sieht es ganz so aus, als sei auch Ariella Vampirin.

Eines Nachts wird Ariellas beste Freundin Kathleen ermordet aufgefunden, und vieles deutet darauf hin, dass es ihr Vater war, der an Kathleen seinen Blutdurst gestillt hat. Oder war es Ariella selbst? Als die Polizei zu ermitteln beginnt, nimmt Ariella Reißaus...

Isoliert und wohl behütet wächst Ariella bei ihrem Vater auf. Sie bekommt privaten Unterricht von ihm und geht dadurch nicht einmal zur Schule.
Ihr Leben geht eintönige und geregelte Wege. Doch da Ariella es nicht anders kennt, beschwert sie sich nicht.
Bis kurz vor ihrem 13. Geburtstag die Haushälterin Mrs McGarritt sie mit zu sich nach Hause nimmt. Dort lernt Ariella, wie ein normales Leben ablaufen sollte...
Sie freundet sich mit der Tochter von Mrs McGarrit an - Kathleen. Die beiden können verschiedener nicht sein: Kathleen, ein normaler, sehr oberflächlicher Teenager und Ariella, gebildet, bücherlesend, nachdenklich, tiefgründig - und hat eigentlich nichts für Oberflächlichkeiten übrig.
Doch sie werden die besten Freundinnen.
Nach und nach lernt Ariella immer mehr und wird rebellischer. Sie beginnt das einzufordern, was sie bisher in ihrem Leben versäumt hat.
Doch dann wird Kathleen brutal ermordet und Ariellas Welt bricht vorerst zusammen.
Um sie abzulenken, erzählt ihr Vater endlich die Geschichte, die Ari so lange schon hat hören wollen: Die Geschichte, wie ihre Mutter verschwand.
Kurz darauf - ungefähr zu dem Zeitpunkt als die Ermittlungen um Kathleens Mord beginnen - als ihr Vater auf einem Kongress ist, flüchtet Ari von Zuhause. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter...

Zunächst hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Es fängt mit einer Szene um Aris Mutter und ihren Vater an und man fragt sich, was das soll - und versteht eigentlich gar nichts.
Auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und vermutlich nicht für Jedermann etwas. Denn es ist im Stil von Tagebucheinträgen gehalten. Und zwar in der Art, dass sie auch Fragen stellt, als würde sie mit einer Freundin reden. Es kommen Fragen vor wie: "Geht dir das genau so?" oder "Kennst du das?", die den Leser direkt fragen. Direkt ansprechen. Gegen Ende des Buches wird klar, wieso das so ist.
Doch diese Fragen kann der ein oder andere Leser als nervig und unnötig empfinden.
Ich jedoch fand sie nicht schlimm, was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich selber ein sehr nachdenklicher Mensch bin und Tagebücher liebe. Diese Fragen haben mich im Lesen oft innehalten lassen und mich nachdenken lassen, wie das denn bei mir ist. Gerade beim Punkt Synästhesie. (S. 121)
Auch das Wissenschaftliche in diesem Buch und die vielen Zitate aus Büchern oder von berühmten Autoren empfand ich als spannend und sehr interessant. Es hat mich gefesselt und meine Neugierde geweckt. (Noch nie habe ich so viele Zitate in mein Zitat-Büchlein geschrieben!)
Die Geschichte an sich ist auch sehr fesselnd und interessant. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen! In Ariella konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie erschien mir vom ersten Moment an sympathisch und dieser Eindruck festigte sich im Laufe des Buches.
Die Theorie der Vampire in dieser Geschichte ist vielleicht nicht komplett neu - aber dennoch mal etwas anderes zu lesen. So wird der Vampir hier nicht als durch seine Fähigkeiten unbesiegbar angesehen, sondern im Gegenteil: Der Vampirismus wird hier als eine Art Gebrechen angesehen, aufgrund der ganzen Schwächen, die ein Vampir hat.
Dies finde ich eine schöne Abwechslung zu den anderen Vampirromanen, die man momentan zwischen die Finger bekommt.
Der Band ist in sich abgeschlossen und hätte ich nicht durch Zufall gesehen, dass es noch einen weiteren Band zu dieser Geschichte gibt, hätte ich weiterhin geglaubt, dass es sich hier um ein Einzelwerk handelt.
Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!

Sonntag, 4. November 2012

[Rezension] Gosho Aoyama: »Kaito Kid Treasured Edition 02«

Buchreihe: Kaito Kid Treasured Editon Bd.2
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: November 2012
Genre: Mystery Manga
ISBN: 978-3-7704-7845-3
Preis: 7,50€
Seiten: 208
Verlag: Egmont Manga & Anime

Bewertung:
LADIES♥ & GENTLEMEN!
Ich bin Kaito Kid, der immer wieder überraschend auftauchende Kavalier mit magischen Kräften! Ob ein Baseball vernarrter Junge, ein Lehrer oder sogar der Kanzler - ich führe sie alle mit meiner irrwitzigen Zauberei an der Nase herum!
Welchen außergewöhnlichen Schatz ich heute wohl voll Kühnheit stehlen werde?!

Weitere Geschichten und Abenteuer vom Meisterdieb Kid.
Es wird zwar die Hauptgeschichte - die Suche nach Toichis Mörder - nicht weitergesponnen, aber dennoch ist auch der zweite Band sehr lesenswert.
Der Band hält wieder einige Lacher parat - aber auch einige wirklich schöne Geschichten. Die Kapitel »Finger weg!« und »Der legendäre Queue« haben es mir besonders angetan, da hier Aokos und Kaitos Freundschaft richtig gut zur Geltung kommen und sie sogar als Team auftreten - was sowohl lustig, als auch romantisch ist.

Wie der erste Band schon, beginnt auch der zweite wieder mit ein paar wirklich wunderschönen Illustrationen auf hochwertigem Glanzpapier. Und Conan kommt auch hier wieder nicht zu kurz. ;-)
Im Anschluss an das letzte Kapitel gibt es wieder ein paar Bonusseiten. Die wirklich genial sind! Aoko versucht verzweifelt den neuen Bestseller »Magic Kaito« zu ergattern. :D
Das trifft hier vorzüglich zu, bedenkt man, das der erste Band der »Treasured Edition« sich bereits im Nachdruck befindet, da die Nachfrage so extrem groß ist.
Am Ende des Bandes befindet sich wieder eine Playback-Episode, in der Aoyama-san Stellung zu den verschiedenen Kapiteln nimmt und sich daran erinnert, wie er sie gezeichnet hat. Das ist auch hier wieder ziemlich interessant. Es ist immer schön eine Stellunganhme vom Mangaka zu lesen.
Der nächste Band erscheint im Januar 2013 - und ich freu mich jetzt schon riesig drauf!

[Rezension] Otfried Preußler: »Krabat«

Buchreihe: -
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 1976 (9. Auflage)
Genre: Jugendbuch
ISBN: 3-401-03610-6
Preis: 0,00€, da Geschenk
Seiten: 251 Seiten
Verlag: Arena

Bewertung:

Als Lehrling kommt der Waisenjunge Krabat in die Mühle am Koselbruch.

Zwölf Müllersburschen erlernen dort von ihrem Meister nicht nur das Handwerk, sondern auch die schwarze Kunst. Alljährlich in der Neujahrsnacht muss einer von ihnen sterben – an Stelle des Meisters, dem dadurch ein weiteres Jahr geschenkt wird. Als es seinen Freund und Beschützer trifft, nimmt Krabat den langen Kampf mit den finsteren Mächten auf.

Krabat, ein Betteljunge, plagen Träume. Träume, die ihn zu einer Mühle nach Schwarzkollm locken. Vergeblich versucht er dem Ruf des Traumes zu widerstehen.
Letztendlich fragt er sich zur Mühle durch und auch die Leute, die sagen, es sei dort nicht geheuer, können ihn von seinem Vorhaben nicht abhalten.
Er wird als Lehrjunge auf der Mühle aufgenommen. Fortan ist er kein Betteljunge mehr. Er hat ein Dach über den Kopf und genügend Essen bekommt er auch. Er kann sich nicht beschweren.
Jedoch merkt Krabat bald, dass etwas auf der Mühle nicht mit rechten Dingen zugeht.
Mysteriöse Todesfälle ereignen sich und eine Fluchtmöglichkeit ist ausgeschlossen.
Doch eine Möglichkeit hat er zu entkommen. Die Liebe eines Mädchens...

Vor 17 Jahren versuchte ich das letzte Mal dieses Buch zu lesen. Auf Seite 12 kriegte ich dann das Grauen, klappte das Buch zu und suchte Schutz/Trost bei meiner Mutter.
Nun habe ich das Buch nach so langer Zeit endlich durch gelesen. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich stolz auf mich, das geschafft zu haben.
Allerdings traute ich mir das auch erst zu, nachdem ich den Film anschaute...

Zunächst hatte ich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Es wird eine eher alte und heute ungebräuchliche Ausdrucksweise benutzt, die mir nicht leicht fiel zu lesen.
Doch nach einiger Zeit kam ich dann rein und die Geschichte fesselte mich.
Es ist kein Wunder, dass ich als 8-jähriges Mädchen nicht weiterlas.
Die Geschichte ließ mir das eine und andere Mal kalte Schauer über den Rücken jagen.
Aber nichtsdestotrotz ist es eine wirklich tolle Geschichte! Man findet mit Krabat zusammen heraus, was vor sich geht. So langsam aber sicher. Der Schauder und das Mysteriöse liegen jedoch die ganze Zeit in der Luft - und das macht das Buch so spannend.
Es ist geheimnisvoll bis zum Schluss. Und man ist am Ende froh, als das Grauen endlich ein Ende hat und die Mühlknappen alle frei sind...
Hier ist auch schon der einzige Kritikpunkt: Das Ende.
Ich fand es viel zu kurz und hatte mir mehr erhofft. Es war ein bisschen zu platt. Ich hätte mir etwas Tiefgründigeres gewünscht.
Auch hätte ich mir gewünscht, dass Krabat (und der Leser) am Ende doch erfahren, wie die Kantorka denn nun letztendlich heißt.
Aber das blieb ebenfalls aus. Fand ich schade.
Dennoch kann ich das Buch jedem getrost weiterempfehlen. Ich finde, das ist ein Buch, das man mal gelesen haben muss.

Eine weitere Empfehlung ist das Musikalbum »Zaubererbruder - Der Krabat-Liederzyklus« von ASP. Die Band hat die Geschichte um Krabat und dem bösen Meister wahnsinnig gut umgesetzt. Und hört man die Musik, während man das Buch liest, versinkt man komplett in die Geschichte.