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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Montag, 29. Oktober 2012

[Rezension] J.R. Ward: »Black Dagger - Vampirträume«

Buchreihe: Black Dagger Bd. 12
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2. November 2009
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-453-52637-2
Preis: 7,95€
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Heyne

Bewertung:

Während der Vampirkrieger Phury noch zögert, seine neue Rolle als Primal zu erfüllen, lebt sich die Auserwählte Cormia im Anwesen der Bruderschaft immer besser ein. Doch die Beziehung zwischen Phury und Cormia ist von Zweifeln und Missverständnissen geprägt, und Phury glaubt immer weniger daran, seiner Aufgabe gewachsen zu sein. Seine innere Zerrissenheit lässt ihn schließlich einen furchtbaren Fehler begehen. Unterdessen steigt der ehemalige Vampir Lash zum neuen Anführer der Gesellschaft der Lesser auf. Mit ungeheurer Brutalität geht er gegen die Vampiraristokratie vor, und Wrath und die Bruderschaft der Black Dagger haben schon bald alle Hände voll damit zu tun, ihre Leute zu beschützen. Und dann taucht auch noch der gefallene Engel Lassiter auf, der behauptet, der Bruderschaft einen äußerst kostbaren Verlust ersetzen zu können...

Band 12 der Reihe »Black Dagger«. Mir auch jetzt im Nachhinein noch immer unerklärlich, warum der Band »Vampirträume« heißt.
Der nächste Teil um die Liebesgeschichte zwischen Cormia und Phury.
Der erste Teil des Buches hat mich ziemlich angekotzt. Das Drama zwischen Cormia und Phury wurde immer nervtötender. Und allein Phury ging mir irre auf den Keks. Vor allem nervte es mich, dass er lieber kleinlaut das Opferlamm spielte, als für klare Verhältnisse zu sorgen. Ein furchtbar dramatisches Hin und Her, welches einfach unnötig war und dadurch langweilig. Es wirkte auf mich künstlich herbeigeführt. Als wolle die Autorin unbedingt ein Drama zwischen den beiden inszenieren und es fiel ihr nichts besseres ein, als diese saudummen Missverständnisse. Gähn!
Die Sexszenen machten es übrigens auch nicht spannender. Meine Güte, muss das wirklich alles so detailliert beschrieben sein? Laaaangweilig. 
Doch das Buch hatte auch gute Momente. Verdammt gute. Denn die eigentliche Story um die Bruderschaft und deren Kampf gegen die Lesser ist nach wie vor total fesselnd.
Es ging ziemlich voran in diesem Band. Und es war sehr, sehr spannend. Mir kam es auch so vor, als wäre diesmal mehr Hauptstory im Band als in den letzten Bänden.
Und auch Phury landete am Ende wieder auf der richtigen Spur und setzte eine Veränderung bei der Jungfrau der Schrift durch. Da zeigte er endlich mal Rückgrat!
Natürlich geht die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia so aus, wie alle anderen davor. Aber ich war froh, als die beiden sich endlich die Gefühle eingestanden, die sie füreinander hegten. Ich verspürte so etwas wie Erleichterung. Das Drama war nun endgültig abgehakt.
Das Ende dieses Bandes fand ich sehr schön und die Geste der Brüder war wirklich herzzereißend. Ja, trotzdem der erste Teil dieses Bandes für mich höllisch anstrengend, langweilig und nervtötend war, schaffte es die Autorin mich doch mitzureißen und am Ende musste ich sogar lächeln. Und ich freue mich riesig für Z und Bella! Und der Name der Kleinen ist wirklich gut gewählt. So ein liebevoller Name!
Doch auf Grund der vielen Kritikpunkte kriegt das Buch nur 3 von 5 möglichen goldenen Federn.

Samstag, 27. Oktober 2012

[Lesegedanken] Cormia und Phury

Oh, du heilige Scheiße!
Dieses "Drama", was sich zwischen Cormia und Phury abspielt, geht mir zunehmend auf den Keks.
Ich könnte kotzen!
Wenn die zwei wenigstens einmal vernünftig und offen miteinander reden würden, wäre bestimmt mehr als die Hälfte ihres angeblichen "Problems" von der Bildfläche verschwunden.
Aber nein, man muss künstlich noch alles aufbauschen und überdramatisieren. -.-
Nun wird Phury verprügelt, weil John zu blöd ist und ihn für einen Vergewaltiger hält... Und Cormia ist verletzt von Phury, weil sie denkt, er würde bereuen, mit ihr Sex gehabt zu haben... Super!
Wie ich solche Missverständnisse aufgrund von zu wenig Redens HASSE!
Und Phury geht mir ja schon länger auf den Senkel... Der mit seinen Scheiß-Drogen und diesem ewigen Leiden... Meine Güte, dann soll er offen zu seinen Gefühlen stehen! Es wird sich schon ein anderer Primal finden!!
ARGH!

Freitag, 26. Oktober 2012

[Rezension] Charlotte Link: »Am Ende des Schweigens«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: Januar 2006
Genre: Krimi
ISBN: 978-3-442-46083-0
Preis: 9,95€, hab es allerdings via Buchjulklapp bekommen
Seiten: 602 Seiten
Verlag: Goldmann

Bewertung:

Stanbury - ein kleines Dorf im Westen Yorkshires. Eine eigenwillige, romantische Landschaft, die einst die Heimat der Brontë-Schwestern war. Und der Ort, an dem drei eng befreundete deutsche Ehepaare seit Jahren ihre Ferien verbringen. Doch die Harmonie trügt. Eines Tages wird das idyllische Anwesen Stanbury House zum Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens. Ein Verbrechen, das ein jahrelanges Schweigen beendet - und das die Überlebenden mit ihrer ganzen persönlichen Wahrheit konfrontiert...

Drei Ehepaare, von denen die Männer seit Jahren beste Freunde sind, verbringen ihre Osterferien - wie viele Ferien zuvor - an ihrem geliebten Ferienort Stanbury in West-Yorkshire.
Alle kennen sich seit Jahren und sind wie eine Familie. Nur Jessica ist erst ein Jahr dabei. Sie heiratete den geschiedenen Alexander Wahlberg. Seine Exfrau hatte die Scheidung eingereicht. Der Grund: Alexanders Freunde... Auch Ricarda - Alexanders Tochter - ist mit von der Partie. Sie scheint aber alles in Stanbury abzulehnen und der neuen Frau ihres Vaters gegenüber versteckt sie ihren Hass nicht.
So nach und nach spürt Jessica, dass etwas mit den Freunden nicht in Ordnung ist... Und sie beginnt vieles zu hinterfragen und eigene Wege zu gehen.
Das passt der Hausbesitzerin Patricia überhaupt nicht, denn die lebt nach dem Prinzip, dass alles wie immer sein muss. Dass sie alle immer zusammen etwas unternehmen und dass alles perfekt sein muss. Auch Ricardas Alleingänge regen sie zunehmend auf. Ganz zu schweigen von dem Fremden, der sich als ein enger Verwandter von Patricia vorstellt und Anspruch auf das Haus, welches Patricia vor vielen Jahren erbte, erhebt.
Doch dann geschieht das Verbrechen und ungefähr die Hälfte der Bewohner von Stanbury wird auf brutalste Art und Weise einfach abgeschlachtet.
Nach und nach deckt Jessica Geheimnisse über ihren Mann und deren Freunde Tim und Leon auf, findet die brutale Wahrheit heraus und wie und warum das Verbrechen geschehen konnte. Beendet das langjährige Schweigen und Wegschauen der Freunde...

Der Roman hat es in sich und hat mich zutiefst berührt. Es geht um Freundschaft, Lügenkonstrukte, Wahrheit und das Schweigen zwischen Freunden. Themen, die mich persönlich sehr berühren, da eine langjährige Freundschaft bei mir an Lügen und viel zu viel Schweigen zerbrach.
Zwar sind viele Dinge in der Geschichte leicht zu durchschauen, aber halt auch nicht alle. Es ist verdammt spannend bis zum Schluss - ich konnte teilweise echt nicht aufhören zu lesen. Die Autorin schaffte es mal wieder mit Bravour, dass ich mich in fast jede Figur gut hineinversetzen konnte. Vor allem aber in Jessica und Ricarda.
Zwischendurch erfährt man auch mal in Form eines Tagebucheintrags von Ricarda, was passiert ist... Und während man über Tim fast die ganze Zeit nichts weiß, wird aber auch seine Persönlichkeit anhand seiner "Promotion" am Ende aufgeklärt.
Das machte das Ganze abwechslungsreich und interessant.
Was mir persönlich auffiel: Im Laufe des Lesens dieses Romans, schlüpfte ich automatisch in  die Rolle der Jessica - obwohl der Roman nicht in der Ich-Form geschrieben wurde. (Bis auf die Tagebucheinträge und die "Promotion" ...)
Man fühlte, überlegte, grübelte und fieberte mit Jessica total mit und war am Ende froh, dass das Grauen endlich ein Ende hatte.
Charlotte Links Schreibstil ist nach wie vor locker und flockig. Allerdings auch nicht zu einfach.
Den Titel hat sie super gewählt. Noch nie war ein Romantitel für mich so glasklar, so logisch und gleichzeitig aber auch so bedeutsam.

Das Buch hat mich schlicht umgehauen und ich kann diesen super Krimi getrost jedem weiterempfehlen!

Donnerstag, 25. Oktober 2012

[Lesegedanken] Ende von »Am Ende des Schweigens«

Uff. Ich habe bis 1 Uhr gelesen, weil ich nicht aufhören konnte. Den letzten Rest in einem Rutsch durchgelesen! Es war so irre spannend. °__°
Es hat mich nicht überrascht, wer der Mörder letztlich war... Immerhin stimmte mein allererster Eindruck vom Tatort. XD (Ich les zu viel "Detektiv Conan" ... Als ich das letzte Mal einen Krimi las, tappte ich viel mehr im Dunkeln. XD)
Aber zum Schluss kamen doch mehr Leute in Frage und deswegen rätselte ich dennoch rum.
Dass es um Freundschaften und Lügenkonstrukte ging, hat mich völlig begeistert und alles war total gut nachvollziehbar.
Hier wird deutlich: Wären die Freunde wirklich füreinander da gewesen, hätten sie nicht alles totgeschwiegen oder sich in einem Lügengebilde verstrickt, hätte sich der Mörder nicht so hilflos gefühlt und hätte vermutlich nicht angefangen zu morden...
Ja, wenn sich Freunde anlügen und stille Hilferufe von Freunden ignorieren, kann das schlimme Konsequenzen haben...
Diese Freunde, um die es in dem Buch ging, aber sehr viel totgeschwiegen und haben nicht wirklich miteinander geredet...
Deswegen finde ich den Titel "Am Ende des Schweigens" völlig gut gewählt. Noch nie war für mich ein Titel des Buches so glasklar, so logisch und so bedeutsam.
Ich bin beeindruckt und muss das alles sacken lassen, bevor ich die Rezension schreibe...
Aber sie wird bald kommen, keine Sorge. ;)

Montag, 22. Oktober 2012

SuB-Abbau 2012

Ich bin ja nun schon länger dabei, meinen SuB abzubauen. Seit Anfang des Jahres. Und seit dem 17.05.12 bin ich beim SuB-Abbau bei Lovelybooks dabei. Mein erster...
Und ich finde, es bringt doch ganz schön was. Es bringt Struktur bei mir rein. Und das brauche ich, um den SuB endgültig abzubauen.
Hier einmal die Liste, die ich für den SuB-Abbau 2012 erstellt habe:

1. »Star Wars - Die Macht des Todessterns« von Michael Reaves
2. »Der Eid des Steinkönigs« von Kristin Falck
3. »Die Päpstin« von Donna W. Cross
4. »Am Ende des Schweigens« von Charlotte Link
5. »Black Dagger - Vampirträume« von J.R. Ward
6. »Krabat« von Otfried Preußler
7. »Das Zeichen des Vampirs« von Susan Hubbard
8. »Blacklist« von Sara Paretsky
9. »Wir sind die Nacht« von Wolfgang Hohlbein
10. »Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille« von Lian Hearn

Nun wisst ihr auch, was ich als nächstes so lesen werde. Ob ich es bis Jahresende bis Buch 10 schaffe, sei mal dahingestellt... XD Immerhin hab ich mit der Liste erst im Mai angefangen. Aber einen Versuch ist es ja wert. ;-)

Sonntag, 7. Oktober 2012

Lesegedanken - Prolog

Nach sehr langer Zeit lese ich endlich wieder einen Krimi. »Am Ende des Schweigens« von Charlotte Link.
Der Prolog fängt auch schon sehr spannend an. Ich weiß, warum ich Charlotte Link immer gerne gelesen habe.
Ich mag einfach ihren Schreibstil saugerne. ^^
Aber ich hab gerade gemerkt, dass ich mich wohl doch zu sehr mit »Detektiv Conan« beschäftige..
Das, was im Prolog geschah, war sehr leicht zu durchschauen. ô.o
Liegt es an mir oder ist das nun von der Autorin beabsichtigt?
Es war mir total klar, dass eine Leiche entdeckt wird...
Schade. Mal schauen wie es weitergeht.
Dennoch erfrischend mal was ganz anderes zu lesen.^^

[Rezension] Donna W. Cross: »Die Päpstin«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: September 2009
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-7466-2545-4
Preis: 10,00€
Seiten: 585
Verlag: Aufbau

Bewertung:

Dem Mädchen Johanna gelingt, was anderen verwehrt blieb: Sie erhält eine heilkundliche Ausbildung. Doch sie weiß, dass sie als gelehrte Frau kaum überleben wird. Als Mönch verkleidet tritt sie daher ins Kloster Fulda ein. Später gelangt sie in Rom als Leibarzt des Papstes zu großer Berühmtheit - und wird schließlich auf den heiligen Thron gewählt.

Die Geschichte der Päpstin Johanna - vom Tag ihrer Geburt bis zum Tag ihres Todes.

Johanna wächst in ärmlichen Verhältnissen in Ingelheim im Frankenreich im 9 Jahrhundert auf. Sie leidet sehr unter ihrem strenggläubigen Vater und darunter, dass ihre Mutter - die ursprünglich aus Sachsen kommt - von ihrem Mann unterdrückt wird.
Schon ziemlich früh stellt Johanna Fragen, die sie eigentlich nicht stellen sollte.
Von ihrem Bruder Matthias lernt sie - heimlich - lesen und schreiben. Eine Tat, die sie sehr prägen wird.
Und ihr späterer Lehrmeister, der eigentlich ihren Bruder Johannes unterrichten sollte, bringt ihr sehr viele Dinge bei, die für ihr späteres Leben sehr wichtig sein werden.
Er entdeckt ihr Talent und beginnt fortan sehr viele gelehrte Gespräche mit ihr zu führen.
Auf Umwegen kommt sie nach Dorstadt und erhält dort an der Domschule eine umfangreiche Ausbildung.
Aber auch dort bleibt sie nicht ewig. Nach einem sehr schweren Schicksalsschlag verkleidet sie sich als Mann, nimmt den Namen ihres Bruders Johannes an, und begibt sich ins Kloster zu Fulda.
Dort lebt sie einige Jahre unentdeckt und erhält eine umfangreiche medizinische Ausbildung. Doch als sie krank wird und ihr die Enttarnung droht, flüchtet sie aus dem Kloster.
Nachdem sie - unter der Beobachtung eines alten Freundes - wieder genesen ist, fällt sie den Entschluss nach Rom zu gehen.
Nach ihrer Pilgerreise und ihrer Ankunft macht sie sich schnell einen Namen als Heilkundiger und steigt somit innerhalb kürzester Zeit zum Leibarzt des Papstes auf.
Später dann, als sie ca. Anfang 40 ist, wird sie selber zum Papst gewählt - ohne dass irgendwer gemerkt hatte, dass sie eigentlich kein Mann ist...

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mich dieses Buch so berühren und fesseln würde - denn alles kirchliche und religionstechnische schreckt mich meistens sehr ab.
Eigentlich habe ich es nur gelesen, weil ich es von einer ehemaligen Freundin empfohlen bekam.
Aber ich bin tierisch beeindruckt. Die geschichtlichen Hintergründe fesselten mich und auch Johanna mochte ich tierisch gern. Ein bisschen hat sie mich vom Charakter her an mich selber erinnert. Sie ist entschlossen, hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssin und strebt an, der Unterdrückung der Frauen zu entgehen. Sie möchte frei sein, weswegen sie sich als Mann ausgab, um Dinge zu erreichen, die sie nie im Leben als Frau erreicht hätte.
Ihr logischer Verstand und ihre Denkweise haben mich sehr fasziniert und ich hab eine Art von Genugtuung verspürt, wenn sie ihre Diskussionspartner mal wieder durch logische Argumentation ausstach.
Auch beeindruckte es mich tierisch, was sie alles damals in Sachen Medizin gelernt hatte und sich auch neuen Überlegungen gegenüber nicht verschlossen hat.
Johanna ist ein wirklich beeindruckender Charakter und ich denke, sie hat einen ersten Schritt in Richtung Emanzipation der Frau gemacht.
Schade nur, dass die katholische Kirche so verbohrt ist und die Wahrheit über Johanna unter den Tisch hat fallen lassen... Okay, es ist nicht eindeutig bewiesen, dass es Johanna gegeben hat - aber die Indizien, die die Autorin am Ende auf den Tisch legt, sprechen meiner Meinung nach für sich.
Als Papst Johannes Anglicus ist Johanna sehr bedacht darauf, die Lebensumstände des Volkes in Rom zu verbessern, anstatt sich den von ihr erwarteten päpstlichen Dingen zuzuwenden. Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und will als Papst sehr viel in Rom verändern. Dass sie eine Schule für Frauen gründete und diese auch noch nach der heiligen Katharina benannte, rührte mich - aufgrund von Johannas Vergangenheit - zutiefst. Natürlich verstand der Klerus das überhaupt nicht...

Über das Ende möchte ich nicht viel verraten, nur so viel: Es war für mich sehr überraschend und erfreulich. Ich hab die ganze Zeit vor mir hergeschoben, das Buch durchzulesen, aus Angst vor dem Ende... Ich hatte eine bestimmte Vorstellung von Johannas Tod vor Augen, die sehr grausam war. Aber letztendlich war doch alles ganz anders - und für mich doch sehr beruhigend.
Der Epilog, der 42 Jahre nach Johannas Tod spielte, hat mich auch sehr grinsen lassen. Vor Freunde und ein wenig vor Genugtuung und über das Ende des Epilogs musste ich sehr lächeln. ;)

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 goldenen Federn von mir - in meinen Augen ein Meisterwerk! Wenn ich daran denke, wie viel die Autorin recherchiert haben muss - oweh! Aber es hat sich mehr als nur gelohnt und meine Erwartungen wurden in allem übertroffen!
Das Buch empfehle ich getrost jedem weiter. Man sollte sich auf jeden Fall ein Bild von Johannas Geschichte machen.

Samstag, 6. Oktober 2012

[Rezension] Gosho Aoyama: »Kaito Kid Treasured Edition 01«

Buchreihe: Kaito Kid Treasured Editon Bd.1
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: Oktober 2012
Genre: Mystery Manga
ISBN: 978-3-7704-7844-6
Preis: 7,50€
Seiten: 208
Verlag: Egmont Manga & Anime

Bewertung:
LADIES♥ & GENTLEMEN!
Ich bin Kaito Kid, der immer wieder überraschend auftauchende Kavalier mit magischen Kräften! Das Pokerface, das ich von meinem Vater geerbt habe, ist meine Waffe und so tanze ich nach acht Jahren wieder durch die finstere Nacht und "erwerbe", stets angekündigt, die wertvollsten Edelsteine dieser Welt!

Lang ersehnt - die Neuauflage des Mangas Kaito Kid!
Bevor ich mich an eine Bewertung ran mache muss ich gleich sagen: Ich kenne die alte Auflage des Mangas nicht. Lediglich die rosafarbenen Covers.
Deswegen werde ich hier keinen Vergleich zur vorigen Auflage ziehen. (Allenfalls zu den Covers...)

Kaito Kuroba ist der 17-jährige Sohn des berühmten Zauberers Toichi Kuroba, welcher vor 8 Jahren spurlos verschwand.
Eines Tages liest der junge Zauberkünstler Kaito in der Zeitung von einem gewissen "Kaito Kid" - Ein Phantomdieb, dessen Identität jedoch unbekannt ist und der sich 8 Jahre lang nicht mehr hat blicken lassen und nun sein Comeback feiert.
In einer Auseinandersetzung mit seiner Schulfreundin Aoko Nakamori, meint sie, Kaito könne Kid nicht das Wasser reichen...
Diesen Spruch nimmt sich Kaito zu Herzen, auch wenn er sich das vorerst nicht anmerken lässt.
Durch puren Zufall findet er heraus, dass sein Vater - Toichi Kuroba - in wirklich Kid war.
Doch wer ist der Kid, der gerade sein Unwesen treibt?
Kaito beschließt diesem Nachahmer das Handwerk zu legen und schlüpft selber in die Rolle des "Kaito Kid".
Es stellt sich jedoch heraus, dass der Fremde keinesfalls ein Feind ist, sondern nur versucht, den Mörder Toichis aus seinem Versteck zu locken...
Mit dem Ziel vor Augen, den Mörder seines Vaters zu finden, übernimmt Kaito die Rolle des Kid und erlebt ziemlich aufregende, lustige aber auch ernste Abenteuer. ;)

Ich bin begeistert von diesem Manga!
Schon als ich mir den Band im Mai vorbestellte, war ich vom neuen Cover total begeistert. Das Rosa wurde abgelöst von der Farbe Weiß - die viel besser zu Kaito passt. (»Weiß ist super! So rein...♥«)
Auf gut 200 Seiten werden die ersten Abenteuer von Kaito Kuroba erzählt.
Der Manga beginnt jedoch mit einer kleinen Galerie von hochwertigen Illustrationen von Szenen u.a. aus dem Manga »Detektiv Conan«, der ebenfalls aus der Feder von Mangaka Gosho Aoyama stammt.
Gleich im Anschluss beginnt dann der eigentliche Manga. Hierbei sei gesagt, dass die Zeichnungen aus der älteren Fassung übernommen wurden und nicht noch einmal überarbeitet wurden. So sieht man noch einmal, wie sehr sich der Mangaka mittlerweile im Stil seiner Zeichnungen verändert hat. Das finde ich ganz interessant - und deswegen nicht weiter schlimm. Aber eingefleischt Fans, die schon im Besitz der alten Auflage sind, könnte das eventuell stören.
Der Manga ist ziemlich spannend aber auch sehr witzig. Gerade die Szenen mit Aoko und Kaito sind zum Ablachen. ^^ 
Was mir außerdem positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass das mal ein Manga-Band ist, indem auch die Seitenzahlen drin stehen! Allerdings nicht auf jeder Seite, da die Panels das nicht immer zulassen. Dennoch ist das ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Seitenzahlen sind auch in einem Manga wichtig, wenn man etwas zitieren will, belegen möchte oder eine ganz bestimmte Stelle sucht.
Die Bonusseiten - die auf Seite 191 beginnen - enthalten Outtakes zu den verschiedenen Kapiteln und sind stellenweise echt zum Schießen! :D Hier taucht übrigens Aoyama-san als Regisseur auf... ;)
Auch ist eine so genannte "Playback Episode" im Bonusmaterial enthalten, in der Gosho Aoyama zu verschiedenen Kapiteln aus dem Band Stellung bezieht und versucht sich zu erinnern, was er sich bei den Stories damals eigentlich gedacht hat. Auch wenn diese Episode doch relativ kurz ist (eine Doppelseite), ist es doch recht interessant, was man da alles erfahren darf. ;)

Alles in einem bin ich total begeistert von dem Manga und bin schon total gespannt, wie es weiter geht.
Für Kaito-Fans ein Muss - für alle andere sehr empfehlenswert!

[Neuzugang] Kaito Kid Treasured Edition 01

Ahhhh, ich kann es nicht fassen!! *__*
Irgendwie habe ich erst am 11.10.12 damit gerechnet... Aber nein, ich halte den ersten Band der »Kaito Kid Treasured Edition« jetzt schon in Händen!!
Ich freu mich so riesig!! Hihi. :)
So lange habe ich gewartet - gut, nicht so lange wie andere... Aber ich weiß ja auch erst wirklich seit etwas mehr als einem Jahr, dass Kaito auch 'nen eigenen Manga hat. XD
Und selbst das Gewarte heuer auf die neue Auflage/Edition kam mir fast vor wie eine Ewigkeit...
Ich fang sofort an zu lesen... Und werde vermutlich viel zu schnell durch sein. XD
Aber ich kann gerade nicht anders. *drop*

Allen, die den Band heute auch in Händen halten wünsche ich viel Spaß beim Lesen! ♥

PS: Übrigens mit wunderschönen hochwertigen Illustrationen von Kaito und Conan auf den ersten Seiten. ^_^