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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Sonntag, 30. Dezember 2012

[Rezension] Wolfgang Hohlbein: »Wir sind die Nacht«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2010
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-453-53365-3
Preis: 12,99€
Seiten: 606
Verlag: Heyne

Bewertung:
JUNG - REICH - SCHÖN - UNERSÄTTLICH!

Die drei exentrischen Vampirfrauen Lousie, Nora und Charlotte - auf ewig jung treiben ihr nächtliches Unwesen. In einer Edeldisco beißt Louise eines Nachts die zwanzigjährige Lena. Lene muss akzeptieren, dass sie zum Vampir wird. Zunächst genießt sie das wilde Luxusleben, aber als sie sich schließlich in Tom verliebt, kommt der Moment der Wahrheit: Sie muss sich zwischen der Liebe und dem ewigen Leben entscheiden.

Die zwanzigjährige Lena klaut, um sich über Wasser zu halten.
Sie wohnt mit ihrer Mutter in einer heruntergekommenen Bleibe, die mehr schlecht als recht ihren Zweck erfüllt.
Sie ist dazu gezwungen zu stehlen, da das Geld hinten und vorne nicht ausreicht. Noch dazu möchte ihr korrupter Bewährungshelfer regelmäßig Kohle sehen...
Weil besagter Bewährungshelfer sie unter Druck setzt, sieht sie sich gewzungen Maßnahmen zu ergreifen und begibt sich zu einer Edeldisco, um dort an genügend Geld zu kommen.
Doch das Schicksal nimmt seinen Lauf und als auf einmal Louise, die Besitzerin der Disco, auftaucht und sie dann auch noch beißt, ändert sich Lenas Leben schlagartig...
Und dann ist da noch Tom, in den sie sich verliebt und der unwissend dafür sorgt, dass Lena zwischen zwei Welten hin- und hergerissen ist.

Ein Hohlbein-Roman, der mich wirklich gefesselt hat. Ich liebe den Schreibstil des Autors und merkte schon nach kurzer Zeit des Lesens, dass ich ihn tatsächlich vermisst habe.
Die Darstellung der Vampire fand ich ziemlich gut und sogar realistisch und ein paar Mal fühlte ich mich an die »Chronik der Unsterblichen« erinnert.
Am Anfang fand ich es ziemlich irritierend, dass sich der Handlungsort in einer deutschen Großstadt befindet. Aber schnell freundete ich mich damit an und fand das letzendlich sogar ziemlich gut. Eine Abwechslung zu den amerikanischen Vampirgeschichten und somit noch ein wenig ... nunja »näher«. Realistischer.
Die Charaktere gefielen mir alle ziemlich gut. Zwar mochte ich Louise von Anfang an nicht, dennoch fand ich sie sehr gut dargestellt und beschrieben. So ging es mir mit allen Protagonisten. Besonders Charlotte hatte es mir angetan. Sie brachte vor allem die negative Seite des Vampirseins klar zur Geltung - das, was ja auch Lena beschäftigte. In Lena selbst - aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird (allerdings nicht aus der Ich-Perspektive) - konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und schloss sie doch ziemlich schnell in mein Herz.
Auch wenn mich die Geschichte um Lena sehr fasziniert hat, fielen mir dennoch Stellen auf, die mir nicht gefielen.
Zum Beispiel gefiel es mir nicht, dass Lena auf einmal Auto fahren kann, obwohl sie nie eine Fahrschule besucht hat, geschweige denn, einen Führerschein hat.
Klar, Automatik + Vampirfähigkeiten... Gut, das kann ich noch gerade eben verstehen, dass sie den Wagen fahren kann.
Aber warum kann sie später im Buch alleine an der Art des Geräusches hören, dass der Fahrer eines vorbeifahrenden Autos in einen höheren Gang geschalten hat?? Das ist doch unlogisch...
Und auch der Anfang des Buches stört mich. Der Flugzeugabsturz aus der Anfangsszene kommt einem total bedeutend vor - aber nirgendwo im weiteren Buchverlauf wird erklärt, warum die drei Vampirinnen sich in diesem Flugzeug befanden... Und es kann auch nicht sein, dass sie mittels des Flugzeuges in die Stadt kamen. Es wurde mehrmals im Buch erwähnt, dass sie schon viel zu lange in der Stadt seien. Und da Lena am Anfang via Smartphone mitbekommt, dass ein Flugzeugabsturz in der Nähe der Stadt stattgefunden hat, ist dieser Grund hinfällig, da nur wenige Tage zwischen dem Anfang und Lenas Begegnung mit Louise vergingen.
Das sind Logiklücken, die nicht hätten sein müssen und dazu führen, dass das Buch von mir nur vier statt fünf goldene Federn bekommt.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Neuzugänge Dezember 2012








»In fremderen Gezeiten« von Tim Powers
»Die Kinder Húrins« von J.R.R. Tolkien
»Das Silmarillion« von J.R.R. Tolkien
»Die Rebellin« von Trudi Canavan
»Nebelfront« von Hannes Nygaard
»Liebe geht durch alle Zeiten« von Kerstin Gier

Tja, Weihnachten ist vorbei und ich denke, nun kann ich über all meine Neuzugänge diesen Monat schreiben.
Den Schuber von "Liebe geht durch alle Zeiten" kaufte ich mir selber genau wie "In fremderen Gezeiten". Letzteres habe ich mir ja schon vor Monaten vorbestellt (ich berichtete hier drüber).
Die anderen Bücher habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen. Nun ist mein SuB wieder gewachsen. XD
Aber ich freue mich über die neuen Bücher und bin gespannt, wie sie sind. *-*
Ich kann es kaum erwarten, sie endlich lesen zu können. Aber erst einmal muss ich meine SuB-Liste beenden...
Natürlich werdet ihr hier wie immer drüber lesen, wenn ich die Bücher lese und wie ich sie finde. ^^

Dienstag, 18. Dezember 2012

[Rezension] Sara Paretsky: »Blacklist«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2004
Genre: Krimi
ISBN: 3-442-31000-8
Preis: 0,00€, da Leseexemplar
Seiten: 508
Verlag: Goldmann

Bewertung:

Eines Tages erhält die Privatdetektivin Vic Warshawski einen unegwöhnlichen Auftrag: Sie soll ein altes, verlassenes Herrenhaus in einem noblen Vorort von Chicago observieren, in dem nachts angeblich ungebetene Gäste ihr Unwesen treiben. Tatsächlich stößt Vic auf einen mysteriösen Eindringling - und wenig später auf die Leiche eines Mannes, der im Gartenteich versenkt wurde. Vic ahnt, dass sie in ein Wespennest gestochen hat - und es scheint, als stehe das nächste Opfer bereits auf der schwarzen Liste des Täters...

Als sie den Auftrag bekommt, ein altes und verlassenes Gebäude in einem Nobelvorort von Chicago zu observieren rechtnet die Privatdetektivin V.I. Wahrshawski nicht damit, in etwas Großes hineinzugeraten.
Doch genau das passiert, als sie einen toten Mann im Gartenteich des Gebäudes findet, das ihr Auftragsobjekt ist.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten deckt sie nach und nach auf, was in der Gegend um New Solway und Larchmont Hall passiert ist und welche Geheimnisse viele, viele Jahre unter den Teppich gekehrt wurden...

Man merkt, ich hab schon leichte Schwierigkeiten zusammenzufassen, worum es in diesem Buch geht.
Das liegt an diesem für mich sehr komplizierten politischen Hintergrund dieses Buches.
Einige Dinge waren für mich schwer zu verstehen und nachzuvollziehen.
Auch hatte ich anfängliche Schwierigkeiten überhaupt in diese Geschichte reinzukommen.
Zeitlich spielt dieser Krimi im Frühjahr 2002 - also nur wenige Monate nach den Anschlägen des 11. Septembers.
Deswegen hatte ich teilweise Schwierigkeiten alles zu verstehen... Politik und Wirtschaft ist nicht gerade mein Spezialgebiet. XD

Trotzdem hat mir das Buch gefallen. Die Story war ganz schön ausgeklügelt und auch wenn ich schon öfter Krimis gelesen habe, war ich bei diesem Buch überhaupt nicht in der Lage, mitzurätseln, was passiert ist und wer der Täter ist.
So habe ich quasi mit Warshawski gemeinsam die Lösung herausgefunden. Und der Charakter der V.I. Warshawski hat mir sehr gefallen. Sie hat eine unglaublich direkte Art und nimmt kein Blatt vor den Mund. Ihre Verdächtigen verhört sie ziemlich provokant, was so einen oder anderen Grinser bei mir hervorrief. Sie ist ein sehr starker Charakter und hat eine Menge Wumms. Und das finde ich sehr, sehr positiv!
Auch hat mir Catherine Bayard sehr  gefallen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ich mochte ihre schnippische Art.
Aufgrund der Zeit, in der die Geschichte spielt, erfährt man natürlich auch, wie die Lage nach den Anschlägen in Amerika war. Welche Angst die Bevölkerung hatte.
Und als ein vermeintlicher Terrorist auftaucht, wird einem klar, wie blank die Nerven damals lagen.

Mein Fazit: Durchaus empfehlenswert, für Leute, die auch gerne mal Politisches lesen.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Buchreihe »Liebe geht durch alle Zeiten«

Diese mittlerweile sehr bekannte Buchreihe von Kerstin Gier landete vor kurzem auf meinem Wunschzettel (der btw. um ein paar viele Bücher länger geworden ist...) und soeben habe ich mir den wunderschönen Schuber bestellt. Als eine Art Weihnachtsgeschenk an mich selber. :D
Ich habe bisher nur Positives über diese Reihe gelesen und so einige User (u.a. die liebe maronkusakabe ;)) von LB legten mir die Reihe sehr nahe.
Meine Kollegin, die mir ja schon die »Bis(s)«-Reihe empfahl (und mir den ersten Band schenkte... Sie zwang mich damals also förmlich, die Reihe zu lesen. XD) schwärmte mir nun am Freitag von der Buchreihe vor.
Nun bin ich mir schon ziemlich sicher, dass mir die Trilogie gefallen wird. Denn besagte Kollegin hat schon mehrmals bewiesen, meinen Büchergeschmack genauso gut zu kennen, wie ich. XD (»Panem« haben wir ja auch beide verschlungen. ;))
Jetzt fiebere ich der Ankunft des Schubers entgegen. *-* Wenn ich die SuB-Liste abgearbeitet habe, ist diese Buchreihe eine Art Belohnung für mich. Ich bin total gespannt und freue mich, wenn ich endlich soweit bin, die Reihe zu lesen... Hihi.
Denn ich möchte die Bücher unbedingt gelesen haben, bevor der Film ins Kino kommt - und das ist ja schon im März der Fall... :D Bis dahin werd ich das ja wohl geschafft haben. ;)

[Lesegedanken] Blacklist

Ich komme irgendwie nur langsam voran mit diesem Buch. Es ist zwar interessant und spannend, aber es fesselt mich nicht so sehr, wie ich es mir gewünscht hätte. Leider.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich eher Bock habe, die anderen Bücher von meiner SuB-Liste zu lesen... Ich weiß es nicht. Aber es ärgert mich...
Und nun kommt die Weihnachtszeit, in der ich sowieso nicht so viel Zeit haben werde. *seufz*
Der Roman spielt wenige Monate nach dem 11. September und gibt ein paar recht interessante Einblicke in das Leben nach den Anschlägen.
Das Buch hat einen bisher sehr politischen Touch... Vielleicht hab ich auch deswegen Probleme, mich einzufinden...
Aber ich lese zumindest wieder. :D Zwar nicht so viel, wie vor »Blacklist« aber auf jeden Fall mehr als noch vor kurzem.
Ich bin schon so ca. bei der Hälfte des Buches angelangt und bekomme langsam eine Vorstellung, warum das Buch »Blacklist« heißt. Das ist schon mal sehr schön. :)
Naja, drückt mir die Daumen, dass ich die Liste dieses Jahr noch fertig kriege. o_o Die Liste für nächstes Jahr hab ich schon bei LB reingestellt und werde sie nach Abschluss der 2012-Liste auch hier reinstellen. :)

Sonntag, 18. November 2012

Weniger Leselust

Seit ich "Blacklist" angefangen habe zu lesen, lese ich wieder weniger. :/
Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Vielleicht daran, dass es ein Krimi ist und der Anfang doch etwas komplizierter ist und mich bisher auch nicht so fesselt oder ob es daran liegt, dass ich lieber meine anderen noch ausstehenden Listenbücher lesen möchte...

Ich finds irgendwie schade, dass ich wieder weniger lese.  o.o
Aber ich wollte es euch auch wissen lassen, damit ihr wisst, dass es mich noch gibt. :D
Naja und vermutlich werde ich bald wieder etwas mehr lesen... Ich will ja auch die anderen beiden Listenbücher noch dieses Jahr durch kriegen... Und außerdem steht mir am Freitag eine etwas längere Zugfahrt an. *g*
Meine Leselust wird sicherlich zurückkehren.
Ärgern tut es mich momentan dennoch, dass ich weniger davon habe...
Naja, genug mit dem Geblubber. Auf bald. :)

Sonntag, 11. November 2012

[Rezension] Susan Hubbard: »Das Zeichen des Vampirs«

Buchreihe: Band 1 der Reihe um Ariella Montero
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2010
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-8289-9776-9
Preis: nicht mehr zu ermitteln
Seiten: 410
Verlag: Weltbild

Bewertung:

Bislang hat Ariella sich nicht daran gestört, dass der Vater sie über die Maßen behütet und von der Umwelt abschirmt. Doch als sie 13 wird, spürt sie, wie in ihr eigenartige Veränderungen vorgehen. Sie beginnt, Fragen über sich und ihre Herkunft zu stellen - und kommt allmählich der Wahrheit näher: Ihr Vater wurde kurz vor ihrer Geburt durch einen Biss zum Vampir, und jetzt, in der Pubertät, sieht es ganz so aus, als sei auch Ariella Vampirin.

Eines Nachts wird Ariellas beste Freundin Kathleen ermordet aufgefunden, und vieles deutet darauf hin, dass es ihr Vater war, der an Kathleen seinen Blutdurst gestillt hat. Oder war es Ariella selbst? Als die Polizei zu ermitteln beginnt, nimmt Ariella Reißaus...

Isoliert und wohl behütet wächst Ariella bei ihrem Vater auf. Sie bekommt privaten Unterricht von ihm und geht dadurch nicht einmal zur Schule.
Ihr Leben geht eintönige und geregelte Wege. Doch da Ariella es nicht anders kennt, beschwert sie sich nicht.
Bis kurz vor ihrem 13. Geburtstag die Haushälterin Mrs McGarritt sie mit zu sich nach Hause nimmt. Dort lernt Ariella, wie ein normales Leben ablaufen sollte...
Sie freundet sich mit der Tochter von Mrs McGarrit an - Kathleen. Die beiden können verschiedener nicht sein: Kathleen, ein normaler, sehr oberflächlicher Teenager und Ariella, gebildet, bücherlesend, nachdenklich, tiefgründig - und hat eigentlich nichts für Oberflächlichkeiten übrig.
Doch sie werden die besten Freundinnen.
Nach und nach lernt Ariella immer mehr und wird rebellischer. Sie beginnt das einzufordern, was sie bisher in ihrem Leben versäumt hat.
Doch dann wird Kathleen brutal ermordet und Ariellas Welt bricht vorerst zusammen.
Um sie abzulenken, erzählt ihr Vater endlich die Geschichte, die Ari so lange schon hat hören wollen: Die Geschichte, wie ihre Mutter verschwand.
Kurz darauf - ungefähr zu dem Zeitpunkt als die Ermittlungen um Kathleens Mord beginnen - als ihr Vater auf einem Kongress ist, flüchtet Ari von Zuhause. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter...

Zunächst hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Es fängt mit einer Szene um Aris Mutter und ihren Vater an und man fragt sich, was das soll - und versteht eigentlich gar nichts.
Auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und vermutlich nicht für Jedermann etwas. Denn es ist im Stil von Tagebucheinträgen gehalten. Und zwar in der Art, dass sie auch Fragen stellt, als würde sie mit einer Freundin reden. Es kommen Fragen vor wie: "Geht dir das genau so?" oder "Kennst du das?", die den Leser direkt fragen. Direkt ansprechen. Gegen Ende des Buches wird klar, wieso das so ist.
Doch diese Fragen kann der ein oder andere Leser als nervig und unnötig empfinden.
Ich jedoch fand sie nicht schlimm, was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich selber ein sehr nachdenklicher Mensch bin und Tagebücher liebe. Diese Fragen haben mich im Lesen oft innehalten lassen und mich nachdenken lassen, wie das denn bei mir ist. Gerade beim Punkt Synästhesie. (S. 121)
Auch das Wissenschaftliche in diesem Buch und die vielen Zitate aus Büchern oder von berühmten Autoren empfand ich als spannend und sehr interessant. Es hat mich gefesselt und meine Neugierde geweckt. (Noch nie habe ich so viele Zitate in mein Zitat-Büchlein geschrieben!)
Die Geschichte an sich ist auch sehr fesselnd und interessant. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen! In Ariella konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie erschien mir vom ersten Moment an sympathisch und dieser Eindruck festigte sich im Laufe des Buches.
Die Theorie der Vampire in dieser Geschichte ist vielleicht nicht komplett neu - aber dennoch mal etwas anderes zu lesen. So wird der Vampir hier nicht als durch seine Fähigkeiten unbesiegbar angesehen, sondern im Gegenteil: Der Vampirismus wird hier als eine Art Gebrechen angesehen, aufgrund der ganzen Schwächen, die ein Vampir hat.
Dies finde ich eine schöne Abwechslung zu den anderen Vampirromanen, die man momentan zwischen die Finger bekommt.
Der Band ist in sich abgeschlossen und hätte ich nicht durch Zufall gesehen, dass es noch einen weiteren Band zu dieser Geschichte gibt, hätte ich weiterhin geglaubt, dass es sich hier um ein Einzelwerk handelt.
Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!

Sonntag, 4. November 2012

[Rezension] Gosho Aoyama: »Kaito Kid Treasured Edition 02«

Buchreihe: Kaito Kid Treasured Editon Bd.2
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: November 2012
Genre: Mystery Manga
ISBN: 978-3-7704-7845-3
Preis: 7,50€
Seiten: 208
Verlag: Egmont Manga & Anime

Bewertung:
LADIES♥ & GENTLEMEN!
Ich bin Kaito Kid, der immer wieder überraschend auftauchende Kavalier mit magischen Kräften! Ob ein Baseball vernarrter Junge, ein Lehrer oder sogar der Kanzler - ich führe sie alle mit meiner irrwitzigen Zauberei an der Nase herum!
Welchen außergewöhnlichen Schatz ich heute wohl voll Kühnheit stehlen werde?!

Weitere Geschichten und Abenteuer vom Meisterdieb Kid.
Es wird zwar die Hauptgeschichte - die Suche nach Toichis Mörder - nicht weitergesponnen, aber dennoch ist auch der zweite Band sehr lesenswert.
Der Band hält wieder einige Lacher parat - aber auch einige wirklich schöne Geschichten. Die Kapitel »Finger weg!« und »Der legendäre Queue« haben es mir besonders angetan, da hier Aokos und Kaitos Freundschaft richtig gut zur Geltung kommen und sie sogar als Team auftreten - was sowohl lustig, als auch romantisch ist.

Wie der erste Band schon, beginnt auch der zweite wieder mit ein paar wirklich wunderschönen Illustrationen auf hochwertigem Glanzpapier. Und Conan kommt auch hier wieder nicht zu kurz. ;-)
Im Anschluss an das letzte Kapitel gibt es wieder ein paar Bonusseiten. Die wirklich genial sind! Aoko versucht verzweifelt den neuen Bestseller »Magic Kaito« zu ergattern. :D
Das trifft hier vorzüglich zu, bedenkt man, das der erste Band der »Treasured Edition« sich bereits im Nachdruck befindet, da die Nachfrage so extrem groß ist.
Am Ende des Bandes befindet sich wieder eine Playback-Episode, in der Aoyama-san Stellung zu den verschiedenen Kapiteln nimmt und sich daran erinnert, wie er sie gezeichnet hat. Das ist auch hier wieder ziemlich interessant. Es ist immer schön eine Stellunganhme vom Mangaka zu lesen.
Der nächste Band erscheint im Januar 2013 - und ich freu mich jetzt schon riesig drauf!

[Rezension] Otfried Preußler: »Krabat«

Buchreihe: -
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 1976 (9. Auflage)
Genre: Jugendbuch
ISBN: 3-401-03610-6
Preis: 0,00€, da Geschenk
Seiten: 251 Seiten
Verlag: Arena

Bewertung:

Als Lehrling kommt der Waisenjunge Krabat in die Mühle am Koselbruch.

Zwölf Müllersburschen erlernen dort von ihrem Meister nicht nur das Handwerk, sondern auch die schwarze Kunst. Alljährlich in der Neujahrsnacht muss einer von ihnen sterben – an Stelle des Meisters, dem dadurch ein weiteres Jahr geschenkt wird. Als es seinen Freund und Beschützer trifft, nimmt Krabat den langen Kampf mit den finsteren Mächten auf.

Krabat, ein Betteljunge, plagen Träume. Träume, die ihn zu einer Mühle nach Schwarzkollm locken. Vergeblich versucht er dem Ruf des Traumes zu widerstehen.
Letztendlich fragt er sich zur Mühle durch und auch die Leute, die sagen, es sei dort nicht geheuer, können ihn von seinem Vorhaben nicht abhalten.
Er wird als Lehrjunge auf der Mühle aufgenommen. Fortan ist er kein Betteljunge mehr. Er hat ein Dach über den Kopf und genügend Essen bekommt er auch. Er kann sich nicht beschweren.
Jedoch merkt Krabat bald, dass etwas auf der Mühle nicht mit rechten Dingen zugeht.
Mysteriöse Todesfälle ereignen sich und eine Fluchtmöglichkeit ist ausgeschlossen.
Doch eine Möglichkeit hat er zu entkommen. Die Liebe eines Mädchens...

Vor 17 Jahren versuchte ich das letzte Mal dieses Buch zu lesen. Auf Seite 12 kriegte ich dann das Grauen, klappte das Buch zu und suchte Schutz/Trost bei meiner Mutter.
Nun habe ich das Buch nach so langer Zeit endlich durch gelesen. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich stolz auf mich, das geschafft zu haben.
Allerdings traute ich mir das auch erst zu, nachdem ich den Film anschaute...

Zunächst hatte ich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Es wird eine eher alte und heute ungebräuchliche Ausdrucksweise benutzt, die mir nicht leicht fiel zu lesen.
Doch nach einiger Zeit kam ich dann rein und die Geschichte fesselte mich.
Es ist kein Wunder, dass ich als 8-jähriges Mädchen nicht weiterlas.
Die Geschichte ließ mir das eine und andere Mal kalte Schauer über den Rücken jagen.
Aber nichtsdestotrotz ist es eine wirklich tolle Geschichte! Man findet mit Krabat zusammen heraus, was vor sich geht. So langsam aber sicher. Der Schauder und das Mysteriöse liegen jedoch die ganze Zeit in der Luft - und das macht das Buch so spannend.
Es ist geheimnisvoll bis zum Schluss. Und man ist am Ende froh, als das Grauen endlich ein Ende hat und die Mühlknappen alle frei sind...
Hier ist auch schon der einzige Kritikpunkt: Das Ende.
Ich fand es viel zu kurz und hatte mir mehr erhofft. Es war ein bisschen zu platt. Ich hätte mir etwas Tiefgründigeres gewünscht.
Auch hätte ich mir gewünscht, dass Krabat (und der Leser) am Ende doch erfahren, wie die Kantorka denn nun letztendlich heißt.
Aber das blieb ebenfalls aus. Fand ich schade.
Dennoch kann ich das Buch jedem getrost weiterempfehlen. Ich finde, das ist ein Buch, das man mal gelesen haben muss.

Eine weitere Empfehlung ist das Musikalbum »Zaubererbruder - Der Krabat-Liederzyklus« von ASP. Die Band hat die Geschichte um Krabat und dem bösen Meister wahnsinnig gut umgesetzt. Und hört man die Musik, während man das Buch liest, versinkt man komplett in die Geschichte.

Montag, 29. Oktober 2012

[Rezension] J.R. Ward: »Black Dagger - Vampirträume«

Buchreihe: Black Dagger Bd. 12
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2. November 2009
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-453-52637-2
Preis: 7,95€
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Heyne

Bewertung:

Während der Vampirkrieger Phury noch zögert, seine neue Rolle als Primal zu erfüllen, lebt sich die Auserwählte Cormia im Anwesen der Bruderschaft immer besser ein. Doch die Beziehung zwischen Phury und Cormia ist von Zweifeln und Missverständnissen geprägt, und Phury glaubt immer weniger daran, seiner Aufgabe gewachsen zu sein. Seine innere Zerrissenheit lässt ihn schließlich einen furchtbaren Fehler begehen. Unterdessen steigt der ehemalige Vampir Lash zum neuen Anführer der Gesellschaft der Lesser auf. Mit ungeheurer Brutalität geht er gegen die Vampiraristokratie vor, und Wrath und die Bruderschaft der Black Dagger haben schon bald alle Hände voll damit zu tun, ihre Leute zu beschützen. Und dann taucht auch noch der gefallene Engel Lassiter auf, der behauptet, der Bruderschaft einen äußerst kostbaren Verlust ersetzen zu können...

Band 12 der Reihe »Black Dagger«. Mir auch jetzt im Nachhinein noch immer unerklärlich, warum der Band »Vampirträume« heißt.
Der nächste Teil um die Liebesgeschichte zwischen Cormia und Phury.
Der erste Teil des Buches hat mich ziemlich angekotzt. Das Drama zwischen Cormia und Phury wurde immer nervtötender. Und allein Phury ging mir irre auf den Keks. Vor allem nervte es mich, dass er lieber kleinlaut das Opferlamm spielte, als für klare Verhältnisse zu sorgen. Ein furchtbar dramatisches Hin und Her, welches einfach unnötig war und dadurch langweilig. Es wirkte auf mich künstlich herbeigeführt. Als wolle die Autorin unbedingt ein Drama zwischen den beiden inszenieren und es fiel ihr nichts besseres ein, als diese saudummen Missverständnisse. Gähn!
Die Sexszenen machten es übrigens auch nicht spannender. Meine Güte, muss das wirklich alles so detailliert beschrieben sein? Laaaangweilig. 
Doch das Buch hatte auch gute Momente. Verdammt gute. Denn die eigentliche Story um die Bruderschaft und deren Kampf gegen die Lesser ist nach wie vor total fesselnd.
Es ging ziemlich voran in diesem Band. Und es war sehr, sehr spannend. Mir kam es auch so vor, als wäre diesmal mehr Hauptstory im Band als in den letzten Bänden.
Und auch Phury landete am Ende wieder auf der richtigen Spur und setzte eine Veränderung bei der Jungfrau der Schrift durch. Da zeigte er endlich mal Rückgrat!
Natürlich geht die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia so aus, wie alle anderen davor. Aber ich war froh, als die beiden sich endlich die Gefühle eingestanden, die sie füreinander hegten. Ich verspürte so etwas wie Erleichterung. Das Drama war nun endgültig abgehakt.
Das Ende dieses Bandes fand ich sehr schön und die Geste der Brüder war wirklich herzzereißend. Ja, trotzdem der erste Teil dieses Bandes für mich höllisch anstrengend, langweilig und nervtötend war, schaffte es die Autorin mich doch mitzureißen und am Ende musste ich sogar lächeln. Und ich freue mich riesig für Z und Bella! Und der Name der Kleinen ist wirklich gut gewählt. So ein liebevoller Name!
Doch auf Grund der vielen Kritikpunkte kriegt das Buch nur 3 von 5 möglichen goldenen Federn.

Samstag, 27. Oktober 2012

[Lesegedanken] Cormia und Phury

Oh, du heilige Scheiße!
Dieses "Drama", was sich zwischen Cormia und Phury abspielt, geht mir zunehmend auf den Keks.
Ich könnte kotzen!
Wenn die zwei wenigstens einmal vernünftig und offen miteinander reden würden, wäre bestimmt mehr als die Hälfte ihres angeblichen "Problems" von der Bildfläche verschwunden.
Aber nein, man muss künstlich noch alles aufbauschen und überdramatisieren. -.-
Nun wird Phury verprügelt, weil John zu blöd ist und ihn für einen Vergewaltiger hält... Und Cormia ist verletzt von Phury, weil sie denkt, er würde bereuen, mit ihr Sex gehabt zu haben... Super!
Wie ich solche Missverständnisse aufgrund von zu wenig Redens HASSE!
Und Phury geht mir ja schon länger auf den Senkel... Der mit seinen Scheiß-Drogen und diesem ewigen Leiden... Meine Güte, dann soll er offen zu seinen Gefühlen stehen! Es wird sich schon ein anderer Primal finden!!
ARGH!

Freitag, 26. Oktober 2012

[Rezension] Charlotte Link: »Am Ende des Schweigens«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: Januar 2006
Genre: Krimi
ISBN: 978-3-442-46083-0
Preis: 9,95€, hab es allerdings via Buchjulklapp bekommen
Seiten: 602 Seiten
Verlag: Goldmann

Bewertung:

Stanbury - ein kleines Dorf im Westen Yorkshires. Eine eigenwillige, romantische Landschaft, die einst die Heimat der Brontë-Schwestern war. Und der Ort, an dem drei eng befreundete deutsche Ehepaare seit Jahren ihre Ferien verbringen. Doch die Harmonie trügt. Eines Tages wird das idyllische Anwesen Stanbury House zum Schauplatz eines furchtbaren Verbrechens. Ein Verbrechen, das ein jahrelanges Schweigen beendet - und das die Überlebenden mit ihrer ganzen persönlichen Wahrheit konfrontiert...

Drei Ehepaare, von denen die Männer seit Jahren beste Freunde sind, verbringen ihre Osterferien - wie viele Ferien zuvor - an ihrem geliebten Ferienort Stanbury in West-Yorkshire.
Alle kennen sich seit Jahren und sind wie eine Familie. Nur Jessica ist erst ein Jahr dabei. Sie heiratete den geschiedenen Alexander Wahlberg. Seine Exfrau hatte die Scheidung eingereicht. Der Grund: Alexanders Freunde... Auch Ricarda - Alexanders Tochter - ist mit von der Partie. Sie scheint aber alles in Stanbury abzulehnen und der neuen Frau ihres Vaters gegenüber versteckt sie ihren Hass nicht.
So nach und nach spürt Jessica, dass etwas mit den Freunden nicht in Ordnung ist... Und sie beginnt vieles zu hinterfragen und eigene Wege zu gehen.
Das passt der Hausbesitzerin Patricia überhaupt nicht, denn die lebt nach dem Prinzip, dass alles wie immer sein muss. Dass sie alle immer zusammen etwas unternehmen und dass alles perfekt sein muss. Auch Ricardas Alleingänge regen sie zunehmend auf. Ganz zu schweigen von dem Fremden, der sich als ein enger Verwandter von Patricia vorstellt und Anspruch auf das Haus, welches Patricia vor vielen Jahren erbte, erhebt.
Doch dann geschieht das Verbrechen und ungefähr die Hälfte der Bewohner von Stanbury wird auf brutalste Art und Weise einfach abgeschlachtet.
Nach und nach deckt Jessica Geheimnisse über ihren Mann und deren Freunde Tim und Leon auf, findet die brutale Wahrheit heraus und wie und warum das Verbrechen geschehen konnte. Beendet das langjährige Schweigen und Wegschauen der Freunde...

Der Roman hat es in sich und hat mich zutiefst berührt. Es geht um Freundschaft, Lügenkonstrukte, Wahrheit und das Schweigen zwischen Freunden. Themen, die mich persönlich sehr berühren, da eine langjährige Freundschaft bei mir an Lügen und viel zu viel Schweigen zerbrach.
Zwar sind viele Dinge in der Geschichte leicht zu durchschauen, aber halt auch nicht alle. Es ist verdammt spannend bis zum Schluss - ich konnte teilweise echt nicht aufhören zu lesen. Die Autorin schaffte es mal wieder mit Bravour, dass ich mich in fast jede Figur gut hineinversetzen konnte. Vor allem aber in Jessica und Ricarda.
Zwischendurch erfährt man auch mal in Form eines Tagebucheintrags von Ricarda, was passiert ist... Und während man über Tim fast die ganze Zeit nichts weiß, wird aber auch seine Persönlichkeit anhand seiner "Promotion" am Ende aufgeklärt.
Das machte das Ganze abwechslungsreich und interessant.
Was mir persönlich auffiel: Im Laufe des Lesens dieses Romans, schlüpfte ich automatisch in  die Rolle der Jessica - obwohl der Roman nicht in der Ich-Form geschrieben wurde. (Bis auf die Tagebucheinträge und die "Promotion" ...)
Man fühlte, überlegte, grübelte und fieberte mit Jessica total mit und war am Ende froh, dass das Grauen endlich ein Ende hatte.
Charlotte Links Schreibstil ist nach wie vor locker und flockig. Allerdings auch nicht zu einfach.
Den Titel hat sie super gewählt. Noch nie war ein Romantitel für mich so glasklar, so logisch und gleichzeitig aber auch so bedeutsam.

Das Buch hat mich schlicht umgehauen und ich kann diesen super Krimi getrost jedem weiterempfehlen!

Donnerstag, 25. Oktober 2012

[Lesegedanken] Ende von »Am Ende des Schweigens«

Uff. Ich habe bis 1 Uhr gelesen, weil ich nicht aufhören konnte. Den letzten Rest in einem Rutsch durchgelesen! Es war so irre spannend. °__°
Es hat mich nicht überrascht, wer der Mörder letztlich war... Immerhin stimmte mein allererster Eindruck vom Tatort. XD (Ich les zu viel "Detektiv Conan" ... Als ich das letzte Mal einen Krimi las, tappte ich viel mehr im Dunkeln. XD)
Aber zum Schluss kamen doch mehr Leute in Frage und deswegen rätselte ich dennoch rum.
Dass es um Freundschaften und Lügenkonstrukte ging, hat mich völlig begeistert und alles war total gut nachvollziehbar.
Hier wird deutlich: Wären die Freunde wirklich füreinander da gewesen, hätten sie nicht alles totgeschwiegen oder sich in einem Lügengebilde verstrickt, hätte sich der Mörder nicht so hilflos gefühlt und hätte vermutlich nicht angefangen zu morden...
Ja, wenn sich Freunde anlügen und stille Hilferufe von Freunden ignorieren, kann das schlimme Konsequenzen haben...
Diese Freunde, um die es in dem Buch ging, aber sehr viel totgeschwiegen und haben nicht wirklich miteinander geredet...
Deswegen finde ich den Titel "Am Ende des Schweigens" völlig gut gewählt. Noch nie war für mich ein Titel des Buches so glasklar, so logisch und so bedeutsam.
Ich bin beeindruckt und muss das alles sacken lassen, bevor ich die Rezension schreibe...
Aber sie wird bald kommen, keine Sorge. ;)

Montag, 22. Oktober 2012

SuB-Abbau 2012

Ich bin ja nun schon länger dabei, meinen SuB abzubauen. Seit Anfang des Jahres. Und seit dem 17.05.12 bin ich beim SuB-Abbau bei Lovelybooks dabei. Mein erster...
Und ich finde, es bringt doch ganz schön was. Es bringt Struktur bei mir rein. Und das brauche ich, um den SuB endgültig abzubauen.
Hier einmal die Liste, die ich für den SuB-Abbau 2012 erstellt habe:

1. »Star Wars - Die Macht des Todessterns« von Michael Reaves
2. »Der Eid des Steinkönigs« von Kristin Falck
3. »Die Päpstin« von Donna W. Cross
4. »Am Ende des Schweigens« von Charlotte Link
5. »Black Dagger - Vampirträume« von J.R. Ward
6. »Krabat« von Otfried Preußler
7. »Das Zeichen des Vampirs« von Susan Hubbard
8. »Blacklist« von Sara Paretsky
9. »Wir sind die Nacht« von Wolfgang Hohlbein
10. »Der Clan der Otori - Das Schwert in der Stille« von Lian Hearn

Nun wisst ihr auch, was ich als nächstes so lesen werde. Ob ich es bis Jahresende bis Buch 10 schaffe, sei mal dahingestellt... XD Immerhin hab ich mit der Liste erst im Mai angefangen. Aber einen Versuch ist es ja wert. ;-)

Sonntag, 7. Oktober 2012

Lesegedanken - Prolog

Nach sehr langer Zeit lese ich endlich wieder einen Krimi. »Am Ende des Schweigens« von Charlotte Link.
Der Prolog fängt auch schon sehr spannend an. Ich weiß, warum ich Charlotte Link immer gerne gelesen habe.
Ich mag einfach ihren Schreibstil saugerne. ^^
Aber ich hab gerade gemerkt, dass ich mich wohl doch zu sehr mit »Detektiv Conan« beschäftige..
Das, was im Prolog geschah, war sehr leicht zu durchschauen. ô.o
Liegt es an mir oder ist das nun von der Autorin beabsichtigt?
Es war mir total klar, dass eine Leiche entdeckt wird...
Schade. Mal schauen wie es weitergeht.
Dennoch erfrischend mal was ganz anderes zu lesen.^^

[Rezension] Donna W. Cross: »Die Päpstin«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: September 2009
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-7466-2545-4
Preis: 10,00€
Seiten: 585
Verlag: Aufbau

Bewertung:

Dem Mädchen Johanna gelingt, was anderen verwehrt blieb: Sie erhält eine heilkundliche Ausbildung. Doch sie weiß, dass sie als gelehrte Frau kaum überleben wird. Als Mönch verkleidet tritt sie daher ins Kloster Fulda ein. Später gelangt sie in Rom als Leibarzt des Papstes zu großer Berühmtheit - und wird schließlich auf den heiligen Thron gewählt.

Die Geschichte der Päpstin Johanna - vom Tag ihrer Geburt bis zum Tag ihres Todes.

Johanna wächst in ärmlichen Verhältnissen in Ingelheim im Frankenreich im 9 Jahrhundert auf. Sie leidet sehr unter ihrem strenggläubigen Vater und darunter, dass ihre Mutter - die ursprünglich aus Sachsen kommt - von ihrem Mann unterdrückt wird.
Schon ziemlich früh stellt Johanna Fragen, die sie eigentlich nicht stellen sollte.
Von ihrem Bruder Matthias lernt sie - heimlich - lesen und schreiben. Eine Tat, die sie sehr prägen wird.
Und ihr späterer Lehrmeister, der eigentlich ihren Bruder Johannes unterrichten sollte, bringt ihr sehr viele Dinge bei, die für ihr späteres Leben sehr wichtig sein werden.
Er entdeckt ihr Talent und beginnt fortan sehr viele gelehrte Gespräche mit ihr zu führen.
Auf Umwegen kommt sie nach Dorstadt und erhält dort an der Domschule eine umfangreiche Ausbildung.
Aber auch dort bleibt sie nicht ewig. Nach einem sehr schweren Schicksalsschlag verkleidet sie sich als Mann, nimmt den Namen ihres Bruders Johannes an, und begibt sich ins Kloster zu Fulda.
Dort lebt sie einige Jahre unentdeckt und erhält eine umfangreiche medizinische Ausbildung. Doch als sie krank wird und ihr die Enttarnung droht, flüchtet sie aus dem Kloster.
Nachdem sie - unter der Beobachtung eines alten Freundes - wieder genesen ist, fällt sie den Entschluss nach Rom zu gehen.
Nach ihrer Pilgerreise und ihrer Ankunft macht sie sich schnell einen Namen als Heilkundiger und steigt somit innerhalb kürzester Zeit zum Leibarzt des Papstes auf.
Später dann, als sie ca. Anfang 40 ist, wird sie selber zum Papst gewählt - ohne dass irgendwer gemerkt hatte, dass sie eigentlich kein Mann ist...

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mich dieses Buch so berühren und fesseln würde - denn alles kirchliche und religionstechnische schreckt mich meistens sehr ab.
Eigentlich habe ich es nur gelesen, weil ich es von einer ehemaligen Freundin empfohlen bekam.
Aber ich bin tierisch beeindruckt. Die geschichtlichen Hintergründe fesselten mich und auch Johanna mochte ich tierisch gern. Ein bisschen hat sie mich vom Charakter her an mich selber erinnert. Sie ist entschlossen, hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssin und strebt an, der Unterdrückung der Frauen zu entgehen. Sie möchte frei sein, weswegen sie sich als Mann ausgab, um Dinge zu erreichen, die sie nie im Leben als Frau erreicht hätte.
Ihr logischer Verstand und ihre Denkweise haben mich sehr fasziniert und ich hab eine Art von Genugtuung verspürt, wenn sie ihre Diskussionspartner mal wieder durch logische Argumentation ausstach.
Auch beeindruckte es mich tierisch, was sie alles damals in Sachen Medizin gelernt hatte und sich auch neuen Überlegungen gegenüber nicht verschlossen hat.
Johanna ist ein wirklich beeindruckender Charakter und ich denke, sie hat einen ersten Schritt in Richtung Emanzipation der Frau gemacht.
Schade nur, dass die katholische Kirche so verbohrt ist und die Wahrheit über Johanna unter den Tisch hat fallen lassen... Okay, es ist nicht eindeutig bewiesen, dass es Johanna gegeben hat - aber die Indizien, die die Autorin am Ende auf den Tisch legt, sprechen meiner Meinung nach für sich.
Als Papst Johannes Anglicus ist Johanna sehr bedacht darauf, die Lebensumstände des Volkes in Rom zu verbessern, anstatt sich den von ihr erwarteten päpstlichen Dingen zuzuwenden. Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und will als Papst sehr viel in Rom verändern. Dass sie eine Schule für Frauen gründete und diese auch noch nach der heiligen Katharina benannte, rührte mich - aufgrund von Johannas Vergangenheit - zutiefst. Natürlich verstand der Klerus das überhaupt nicht...

Über das Ende möchte ich nicht viel verraten, nur so viel: Es war für mich sehr überraschend und erfreulich. Ich hab die ganze Zeit vor mir hergeschoben, das Buch durchzulesen, aus Angst vor dem Ende... Ich hatte eine bestimmte Vorstellung von Johannas Tod vor Augen, die sehr grausam war. Aber letztendlich war doch alles ganz anders - und für mich doch sehr beruhigend.
Der Epilog, der 42 Jahre nach Johannas Tod spielte, hat mich auch sehr grinsen lassen. Vor Freunde und ein wenig vor Genugtuung und über das Ende des Epilogs musste ich sehr lächeln. ;)

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 goldenen Federn von mir - in meinen Augen ein Meisterwerk! Wenn ich daran denke, wie viel die Autorin recherchiert haben muss - oweh! Aber es hat sich mehr als nur gelohnt und meine Erwartungen wurden in allem übertroffen!
Das Buch empfehle ich getrost jedem weiter. Man sollte sich auf jeden Fall ein Bild von Johannas Geschichte machen.

Samstag, 6. Oktober 2012

[Rezension] Gosho Aoyama: »Kaito Kid Treasured Edition 01«

Buchreihe: Kaito Kid Treasured Editon Bd.1
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: Oktober 2012
Genre: Mystery Manga
ISBN: 978-3-7704-7844-6
Preis: 7,50€
Seiten: 208
Verlag: Egmont Manga & Anime

Bewertung:
LADIES♥ & GENTLEMEN!
Ich bin Kaito Kid, der immer wieder überraschend auftauchende Kavalier mit magischen Kräften! Das Pokerface, das ich von meinem Vater geerbt habe, ist meine Waffe und so tanze ich nach acht Jahren wieder durch die finstere Nacht und "erwerbe", stets angekündigt, die wertvollsten Edelsteine dieser Welt!

Lang ersehnt - die Neuauflage des Mangas Kaito Kid!
Bevor ich mich an eine Bewertung ran mache muss ich gleich sagen: Ich kenne die alte Auflage des Mangas nicht. Lediglich die rosafarbenen Covers.
Deswegen werde ich hier keinen Vergleich zur vorigen Auflage ziehen. (Allenfalls zu den Covers...)

Kaito Kuroba ist der 17-jährige Sohn des berühmten Zauberers Toichi Kuroba, welcher vor 8 Jahren spurlos verschwand.
Eines Tages liest der junge Zauberkünstler Kaito in der Zeitung von einem gewissen "Kaito Kid" - Ein Phantomdieb, dessen Identität jedoch unbekannt ist und der sich 8 Jahre lang nicht mehr hat blicken lassen und nun sein Comeback feiert.
In einer Auseinandersetzung mit seiner Schulfreundin Aoko Nakamori, meint sie, Kaito könne Kid nicht das Wasser reichen...
Diesen Spruch nimmt sich Kaito zu Herzen, auch wenn er sich das vorerst nicht anmerken lässt.
Durch puren Zufall findet er heraus, dass sein Vater - Toichi Kuroba - in wirklich Kid war.
Doch wer ist der Kid, der gerade sein Unwesen treibt?
Kaito beschließt diesem Nachahmer das Handwerk zu legen und schlüpft selber in die Rolle des "Kaito Kid".
Es stellt sich jedoch heraus, dass der Fremde keinesfalls ein Feind ist, sondern nur versucht, den Mörder Toichis aus seinem Versteck zu locken...
Mit dem Ziel vor Augen, den Mörder seines Vaters zu finden, übernimmt Kaito die Rolle des Kid und erlebt ziemlich aufregende, lustige aber auch ernste Abenteuer. ;)

Ich bin begeistert von diesem Manga!
Schon als ich mir den Band im Mai vorbestellte, war ich vom neuen Cover total begeistert. Das Rosa wurde abgelöst von der Farbe Weiß - die viel besser zu Kaito passt. (»Weiß ist super! So rein...♥«)
Auf gut 200 Seiten werden die ersten Abenteuer von Kaito Kuroba erzählt.
Der Manga beginnt jedoch mit einer kleinen Galerie von hochwertigen Illustrationen von Szenen u.a. aus dem Manga »Detektiv Conan«, der ebenfalls aus der Feder von Mangaka Gosho Aoyama stammt.
Gleich im Anschluss beginnt dann der eigentliche Manga. Hierbei sei gesagt, dass die Zeichnungen aus der älteren Fassung übernommen wurden und nicht noch einmal überarbeitet wurden. So sieht man noch einmal, wie sehr sich der Mangaka mittlerweile im Stil seiner Zeichnungen verändert hat. Das finde ich ganz interessant - und deswegen nicht weiter schlimm. Aber eingefleischt Fans, die schon im Besitz der alten Auflage sind, könnte das eventuell stören.
Der Manga ist ziemlich spannend aber auch sehr witzig. Gerade die Szenen mit Aoko und Kaito sind zum Ablachen. ^^ 
Was mir außerdem positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass das mal ein Manga-Band ist, indem auch die Seitenzahlen drin stehen! Allerdings nicht auf jeder Seite, da die Panels das nicht immer zulassen. Dennoch ist das ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Seitenzahlen sind auch in einem Manga wichtig, wenn man etwas zitieren will, belegen möchte oder eine ganz bestimmte Stelle sucht.
Die Bonusseiten - die auf Seite 191 beginnen - enthalten Outtakes zu den verschiedenen Kapiteln und sind stellenweise echt zum Schießen! :D Hier taucht übrigens Aoyama-san als Regisseur auf... ;)
Auch ist eine so genannte "Playback Episode" im Bonusmaterial enthalten, in der Gosho Aoyama zu verschiedenen Kapiteln aus dem Band Stellung bezieht und versucht sich zu erinnern, was er sich bei den Stories damals eigentlich gedacht hat. Auch wenn diese Episode doch relativ kurz ist (eine Doppelseite), ist es doch recht interessant, was man da alles erfahren darf. ;)

Alles in einem bin ich total begeistert von dem Manga und bin schon total gespannt, wie es weiter geht.
Für Kaito-Fans ein Muss - für alle andere sehr empfehlenswert!

[Neuzugang] Kaito Kid Treasured Edition 01

Ahhhh, ich kann es nicht fassen!! *__*
Irgendwie habe ich erst am 11.10.12 damit gerechnet... Aber nein, ich halte den ersten Band der »Kaito Kid Treasured Edition« jetzt schon in Händen!!
Ich freu mich so riesig!! Hihi. :)
So lange habe ich gewartet - gut, nicht so lange wie andere... Aber ich weiß ja auch erst wirklich seit etwas mehr als einem Jahr, dass Kaito auch 'nen eigenen Manga hat. XD
Und selbst das Gewarte heuer auf die neue Auflage/Edition kam mir fast vor wie eine Ewigkeit...
Ich fang sofort an zu lesen... Und werde vermutlich viel zu schnell durch sein. XD
Aber ich kann gerade nicht anders. *drop*

Allen, die den Band heute auch in Händen halten wünsche ich viel Spaß beim Lesen! ♥

PS: Übrigens mit wunderschönen hochwertigen Illustrationen von Kaito und Conan auf den ersten Seiten. ^_^

Donnerstag, 27. September 2012

[Award] Kadlins Bücherecke bekommt den "Liebster Award"

Ich kann es noch gar nicht fassen, bin völlig aus dem Häuschen und total gerührt: ein herzlicher Dank geht an die liebe Princesse de la pluie und ihren tollen Blog Princesse de la pluie. - Bücher, Mode, Kosmetik - Meine Welt!, denn sehr überraschend hat sie mir den "Liebster Award" verliehen!
Dies ist eine Auszeichnung, welche die Arbeit und die Motivation kleinerer Blogs hervorheben und fördern soll - eine großartige Idee, wie ich finde! Dazu gewähren die Blogbetreiber einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, sodass ihr als Leser sozusagen einen VIP-Backstage-Pass erhaltet.

Die Regeln
Jede getaggte Person muss 11 Dinge über sich selbst veröffentlichen.
Es müssen 11 Fragen beantwortet werden, die vom Tagger gestellt wurden.
Es müssen 11 weitere Fragen für den nächsten nominierten Blog erstellt werden.
Dann müssen weitere (wenn möglich) 11 Blogger gekennzeichnet werden. Zurücktaggen ist nicht erlaubt.

11 Dinge über mich
  1. Ich bin ein furchtbarer Sturkopf.
  2. Kristen Stewart ist auf den Tag genau drei Jahre jünger als ich.
  3. Lesen kann ich schon seit meinem 5. Lebensjahr.
  4. Mein Gerechtigkeitssinn ist schon seit meiner Kindheit sehr ausgeprägt.
  5. Ehrlichkeit schätze ich sehr und ist mir total wichtig - umso schlimmer ist es für mich, Opfer eines Lügenkonstrukts zu werden.
  6. Ich hab ein Helfersyndrom.
  7. Mein Temperament ist sehr hitzig.
  8. Über Kleinigkeiten kann ich mich freuen wie ein kleines Kind.
  9. Ich behaupte von mir selber, bibliophil zu sein.
  10. Ohne meinen Schmuck fühle ich mich nackt.
  11. Ich bin ein geborenes Nordlicht.

11 Fragen an Kadlin
Was machst du an einem verregneten Sonntagnachmittag?
Das ist sehr unterschiedlich. Entweder sitze ich vorm PC und stöbere mich durch verschiedene Seiten (Bücherblogs, Lovelybooks, Animexx uvm.), spiele auf meiner PS3, schaue einen Film oder aber ich lese das Buch weiter, welches ich gerade lese.
Je nach dem, wonach mir gerade ist.

Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?
»Bis(s) zum Morgengrauen«, »Bis(s) zur Mittagsstunde«, »Bis(s) zum Abendrot« von Stephenie Meyer.
Immer wenn es mir total schlecht geht, fange ich an, diese Reihe zu lesen, um mich aufzumuntern und mich abzulenken - und das klappt meist total gut, denn keine Buchreihe lässt mich so abschalten, wie die Bis(s)-Reihe.

Was ist dein Lieblingsgenre?
Fantasy. Das kann ich ohne Umschweife behaupten. Ich liebe es, mich in fremde Welten wegzulesen. Auch wenn es manchmal schön ist, Bücher aus anderen Genres zu lesen, so kehre ich doch immer wieder zum Fantasy-Genre zurück.
Kaum zu glauben, dass ich vor einigen Jahren fast nur Krimis gelesen habe...

Wenn dir eine gute Fee einen Buchwunsch erfüllen würde - welches Buch würdest du dir dann herbeizaubern lassen?
Keine einfache Frage, gibt es doch so viele verschiedene, wundervolle Bücher.
Aber ich denke, ich würde mir »Die unendliche Geschichte« von Michael Ende wünschen. Das Buch will ich seit vielen, vielen Jahren lesen, da ich nur die Filme kenne und mir immer gesagt wurde, dass das Buch unendlich mal besser ist.
Aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen, mir das Buch zu kaufen und es zu lesen.
Und vermutlich, um die Besonderheit des Wunsches auszukosten, würde ich mir das Buch in einer wunderschönen Ledereinband-Ausgabe wünschen. ♥

Wer ist dein Lieblingsschauspieler / deine Lieblingsschauspielerin?
Harrison Ford, Ewan McGregor, Robert Downey Jr., Orlando Bloom, Johnny Depp / Natalie Portman, Keira Knightley, Rachel Hannah Weisz

Gummibärchen oder Schokolade?
Gummibärchen, denn Schokolade mag ich eigentlich nicht so gerne und ess sie nur, wenn ich 'n Jieper drauf hab.

Was ist dein Lieblingsaccessoire?
Mein Haarreifen, der genau der gleiche ist, den Bella im ersten »Twilight«-Film getragen hat.

Auf welches Kosmetikprodukt könntest du nie verzichten?
Auf mein Gesichtspflegeprodukt. Ohne das ist mein Gesicht innerhalb von zwei Wochen ein Clearasil-Testgelände...

Welches Buch würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?
Die Frage konnte ich noch nie beantworten. Ich denke, ich würde das spontan entscheiden...

Hast du ein Vorbild?

Jein. Kein Vorbild im Sinne davon, dass ich demjenigen nacheifere.
Aber ich bewundere diesen Menschen und liebe ihn aus tiefsten Herzen. Und es ist (ganz klassisch): Meine Mutter. ♥

Ich verleihe diesen Award mit ganz vielen lieben und herzlichen Stöbergrüßen an...
The Brethren Court
fantastic-book-blog
kopffasslyrik
Coem Allgemein

Meine Fragen an die Ausgezeichneten
  1. Wie bist du auf die Idee für dein Blog gekommen?
  2. Das letzte wirklich grottige Buch, das du gelesen hast, war...?
  3. Was für eine Art von Musik hörst du am liebsten?
  4. Wie erwirbst du am liebsten Bücher?
  5. Printexemplar oder eBook - was magst du lieber?
  6. Wie lange brauchst du ungefähr, um ein Buch durchzulesen?
  7. Deine Lieblings-Website ist...?
  8. Welche Hobbies übst du neben deinem Lesehobby aus?
  9. Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?
  10. Was ist dein Lieblingsessen?
  11. Welcher Film war für dich am faszinierendsten?

Donnerstag, 13. September 2012

Namensänderung

Nun habe ich das, worüber ich in meiner Seifenblase nachgedacht habe, wahr gemacht:
Ich habe mich einfach mal umbenannt. Aus Gründen, die ich in meiner Seifenblase genannt habe... *klick*
Hoffentlich seid ihr jetzt nicht verwirrt oder so. ^^°

Mittwoch, 12. September 2012

[Neuzugang] »Reckless. Lebendige Schatten«

Am Wochenende war ich mit Freunden in Rostock und konnte leider ausnahmsweise nicht vor dem "Presse + Buch"-Geschäft im HBF Halt machen und widerstehen.
Nein, ich musste reinspazieren und mich vom wunderschönen Cover vom zweiten Band der »Reckless«-Reihe von Cornelia Funke verführen lassen... *grummel* Vor allem war ich überrascht, dass es schon veröffentlicht ist. War nicht gerade erst noch ein Monat bis zum Veröffentlichkeitsdatum hin?
Minutenlang zögerte ich... Und mit dem Satz auf den Lippen: "Ach Mist, du hast doch eh schon so viele Bücher vom SuB gelesen, dieses Jahr." griff ich zu. XD
Jetzt mal schauen, wann ich den zweiten Band lese. Der erste hat mich ja schon so verzaubert. ;) (mehr zu meiner Meinung vom ersten Band hier)

Montag, 20. August 2012

[Rezension] Kristin Falck: »Der Eid des Steinkönigs«

Buchreihe: Wolkenhüter-Saga Bd.2
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 9. März 2009
Genre: historische Fantasy
ISBN: 978-3-404-15978-9
Preis: 8,95€
Seiten: 652
Verlag: Bastei Lübbe

Bewertung:

Schwere Zeiten stehen dem Königreich Jaduin bevor. Ein schier unbesiegbarer Feind bedroht alles Leben. Nur der junge König Ethandras hat die Macht, ihm zu begegnen. Doch das alte Wissen, wie der Feind zu besiegen sei, scheint verloren. Gemeinsam mit seiner heimlichen Verlobten, der Fürstentochter Lärka, will er das Rätsel um das geheime Vermächtnis des ersten Steinkönigs lösen. Zum Wohle des Volkes müssen sie zum Äußersten gehen und ihr Leben und ihre Liebe aufs Spiel setzen...
Der Kampf gegen König Hakon ist nah. Alle Vorbereitungen werden getroffen, damit Ethandras sein Erbe antreten kann und nach Jaspis zurückkehren kann. Denn das Wissen, wie er seinen Erzfeind Grimhorn besiegen kann, findet sich nur in Jaspis an - unter der Herrschaft von Hakon würde er nie als freier Mann nach Jaspis kommen.

Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen. Ich hatte jedoch Schwierigkeiten in die Story reinzukommen, weil ich vieles aus dem ersten Band doch vergessen hatte.
Ich muss zugeben, ich habe mich darauf verlassen, dass im Buch ein "Was bisher geschah"-Text stehen würde...
Aber leider ist das nicht der Fall.
Während ich den ersten Band etwas langatmig fand (okay, es ist sechs Jahre her, dass ich ihn las...), fand ich diesen hier richtig gut. Zwar hatte ich am Anfang Probleme mich in den Schreibstil der Autorin einzufinden, aber nach einer gewissen Zeit ging es und ich habe begeistert gelesen. Und ich fand es von Anfang an interessant und fesselnd.
Zumal ich es wirklich gut fand, dass Kristin Falck mal aus Lärkas Sicht und mal aus Ethandras Sicht berichtet hat. Das hat das Ganze noch interessanter gemacht - zumal die beiden ziemlich lange voneinander getrennt sind.
Als Ethandras in diesem Band eingeführt wurde, erschien er mir jedoch fast zu übermächtig. Aber vermutlich war das absichtlich von der Autorin so. Auch um den Unterschied zwischen ihm und den anderen Feodrinern zu zeigen. Es stellt sich im Buch nämlich heraus, dass Ethandras alles andere als übermächtig ist. Und das finde ich gut, denn er ist kein unbesiegbarer Held.

Das Buch beginnt mit einer kleinen Geschichte von ein paar Jungen, die auf dem Weg nach Kovanby sind. Sie begegnen einem Düsterschlund und... Nunja. Es endet ziemlich blutrünstig.
Zunächst weiß man überhaupt nicht, was diese Geschichte mit dem Rest des Buches zu tun haben soll. Erst ziemlich spät wird diese Frage wieder aufgegriffen - und beantwortet. Sodass man einen "Ach ja!"-Effekt erlebt.
Auch das ist von der Autorin sehr gut eingefädelt. Denn auch dieser Teil der Story ist sehr wichtig - auch wenn man sich lange nach dem Warum fragt und diesen Teil der Story dann doch leicht verdrängt, da die anderen Ereignisse einen total einnehmen und fesseln.

Als Ethandras von einem bösen Geist besessen war, erfährt man fast alles aus Lärkas Sicht. Sie macht sich Gedanken und zerbricht sich den Kopf, warum Ethandras auf einmal so seltsam ist und entdeckt, warum dem so ist...
Hinterher, als Lärka rausgefunden hatte, was passiert ist, wird bei Ethandras weiter erzählt. Und zwar ab dem Punkt seiner Entführung. Es ist also eine Art Rückblende. Man erfährt alles, was mit Ethandras passiert ist und vor allem, warum. Diese Schreibtechnik von der Autorin fand ich so faszinierend, dass ich mich am Lesen richtig erfreut habe. An so etwas merkt man, dass sich die Autorin Gedanken gemacht hat und ihr Herzblut in die Geschichte gesteckt hat!

Tja, aber leider gab es doch Kritikpunkte.
Und zwar hat mir das Ende nicht so wirklich gefallen. Ich habe ein anderes Ende erhofft. Ich wollte nicht, dass das passiert! Und dann passierte es doch...
Für Calandra - aufgrund Lärkas und Ethandras' Vergangenheit - habe ich mir was anderes gewünscht. Eine schönere Kindheit... :/
Doch dieses Ende ist halb so schlimm, wenn man den Epilog gelesen hat.
Hach, so etwas liebe ich! Man erfährt wie Calandra aufwächst und über ihren Charakter.
Und dann begegnen ihr zwei Wesen aus der anderen Welt... Mehr verrat ich nicht. Vermutlich hab ich eh schon zu viel verraten. Aber der Epilog ist wirklich sehr schön - trotz des Endes, was mir nach wie vor nicht gefällt.

Fazit: Das Buch würde ich jedem weiterempfehlen. Nur weil das Ende mir nicht gefällt, heißt es nicht, dass es jemand anderem auch nicht gefällt. Wer tragische Geschichten liebt, sollte hier zugreifen.

Sonntag, 19. August 2012

[Lesegedanken] Lärkas Schicksal

Aww, mir gefällt irgendwie nicht, was mit Lärka passiert. :(
Ich hab mir ein Happy End für sie, Ethandras und Calandra gewünscht... Aber anscheinend wird es das jetzt nicht geben, da Grimhorns Fluch sie dann doch erwischt hat. *schmoll*
Warum muss Calandra das gleiche durchmachen wie ihre Mutter? Reicht es nicht, dass Lärka ohne Mutter aufgewachsen ist? Und bei Ethandras war es ja ähnlich... Nur ist der ja auch ohne seinen Vater aufgewachsen.
Die Autorin scheint irgendeinen Hang dazu zu haben, ihre Charaktere ohne Eltern bzw. Elternteil aufwachsen zu lassen.
Das gibt meiner bisherigen Begeisterung über dieses Buch dann doch einen Dämpfer...
Aber ich hab es ja noch nicht durch. Vielleicht wendet es sich ja doch noch zum Guten.
Allerdings glaube ich daran nicht wirklich... :/
Hoffentlich kann Ethandras zu seiner Tochter zurückkehren... 

Donnerstag, 9. August 2012

[Lesegedanken] Lärka, Ethandras und Kristin Falck

Hmmm... Also, als Ethandras sich anfänglich so seltsam verhalten hat, habe ich nicht wirklich viel dahinter vermutet... Und ich habe Lärka für ziemlich naiv gehalten und dachte, sie macht sich einfach viel zu viele Gedanken und nimmt sich zu wichtig... Ich hab echt gedacht, Ethandras sei vielleicht gekränkt, weil Harold seinen Segen für Lärkas und seine Heirat haben wollte...
Aber es steckt so viel mehr dahinter! Das Buch entwickelt sich wirklich verdammt gut.
Und die Autorin wechselt zwischen dem Geschehen hin und her. Und schreibt aus Sicht von Ethandras und von Lärka. Das ist sehr interessant!

Total gut finde ich, dass man im Nachhinein erfährt, was genau mit Ethandras passiert ist. Das ist so genial! Das Kapitel endet mit Lärka und dem finster schauenden Brandarolf, der langsam auf sie zu kommt - und es  geht weiter bei Ethandras zu dem Zeitpunkt, wo er entführt worden war. Mit anderen Worten: Es wird aus seiner Sicht noch mal erzählt, was passiert ist. Man erfährt, wie er überwältigt wurde und was mit Althea passiert ist... Und Kristin Falck stellt die "Zwiegespräche" von Ethandras und Brandarolf richtig gut dar!

Ich bin begeistert! Hat mich doch der erste Band damals gar nicht so mitgerissen (ist ja auch sechs Jahre her... Seitdem hat sich mein Lesegeschmack doch etwas verändert...), so tut das der zweite umso mehr. Ich bin so gespannt wie es weiter geht und hoffe auf ein gutes Ende!

Donnerstag, 26. Juli 2012

[Lesegedanken] Eingefunden in Stil und Story

So langsam aber sicher habe ich mich wieder in Kristin Falcks Schreibstil eingefunden. Sie hat ja doch einen ganz speziellen, eher mittelalterlichen Schreibstil - der ja nun auch vollkommen zu der Geschichte passt.
Ich weiß, dass ich mich damals beim ersten Band verdammt schwer getan  habe und ihn teilweise langatmig fand. Nun, vielleicht war ich damals noch nicht reif genug... Zu ungeduldig. ;) Heute gefällt mir das total.
Wenn man sich erst einmal eingewöhnt hat und drin ist in der Story und in dem Schreibstil, ist das Buch doch ganz schön fesselnd.
Auch wenn mir Ethandras doch fast zu übermächtig schien, als er in diesem Buch vorgestellt wurde. Und Lärka hab ich gar nicht so erwachsen in Erinnerung gehabt.
Auch der nordische/skandinavische Touch in der Geschichte fällt mir erst jetzt auf.
Leider hab ich vieles doch vergessen gehabt aus dem ersten Band. :( Irgendwann muss ich den noch einmal lesen...

Sonntag, 22. Juli 2012

Wunschzettel aktualisiert - »Dark Angels Summer«

Dank der lieben Yulivee und ihrer wundervollen Rezension ist soeben das Buch »Dark Angels Summer - Das Versprechen« von Kristy und Tabita Lee Spencer auf meinen Wunschzettel gewandert. =D

Ich habe mich schon ein bisschen über das Buch auf der Seite Whistling Wing informiert und muss sagen, dass mir das, was da steht, wirklich sehr gefällt.
Und Indie erinnert mich an mich selber. XD

Mittwoch, 18. Juli 2012

Witzige Dialoge aus »Detektiv Conan«

Lese gerade Band 5 vom Manga »Detektiv Conan« und es ist total lustig mitanzusehen, wie einig sich Conan und Sonoko auf einmal sind, wenn es darum geht, dass Ran angebaggert wird. XD
Ran: »A-aber draußen regnet es doch ...«
Masaru: »Aber so ein Spaziergang im Regen hat doch auch was...!«  
Conan: //D-dieser miese...!//  
Sonoko: //Was soll das, Ran?! Ich habe ihn zuerst entdeckt!!//
Masaru: *an Rans Arm zerr* »Los, komm!«
Conan & Sonoko: //Das... geht zu weit!!//
Sonoko: »Ran! Du hast doch deinen Shinichi!«
Conan: =.= //Gut gesprochen!//
Sonoko: ò_ó »Na warte! Ich mach mich an deinen Shinichi ran!«
Conan: =.= //Verschon mich...//
XD

Wunschzettel aktualisiert - »In fremderen Gezeiten«

Das Buch »In fremderen Gezeiten« von Tim Powers erscheint in einer Neuauflage am 10.12.2012 (zumindest laut Lovelybooks (s. SvB) und cbj

Ich freue mich gerade riesig. :) Hatte schon vor Jahren dieses Buch, welches vergriffen war, auf dem Wunschzettel und habe gerade bei Lovelybooks durch Zufall entdeckt, dass eine Neuauflage noch dieses Jahr erscheinen wird! Hab es mir auch sofort vorbestellt. Es befindet sich nun nicht mehr auf dem Wunschzettel, sondern bei meinen vorbestellten Büchern (= SvB = Stapel vorbestellter Bücher). Hihi. ^^

Dienstag, 17. Juli 2012

Mein neues Lesezeichen

Tadaa!
Ja, wie ihr sehen könnt, habe ich mir mal ein neues Lesezeichen gegönnt.
Und ich mag es. Sogar die Farbe Pink stört mich hier nicht, da sie leuchtet und dadurch Aufmerksamkeit auf sich zieht. So fällt das Lesezeichen sofort auf und ich kann es nicht verlieren.^^
Und was ich besonders toll finde: Das Lesezeichen hat ein Gummiband, welches man um den Einband des Buches schlingen kann. So läuft man nicht Gefahr (wie es mir häufiger passiert ist...), dass das Lesezeichen aus dem Buch rutscht. Das finde ich echt äußerst praktisch. Ich bin hellauf begeistert von dem Teil. Da haben sich die 2,00€ echt gelohnt - zumal es auch noch aus dicker Pappe und dadurch sehr stabil ist. =)

Montag, 16. Juli 2012

[Rezension] Michael Reaves & Steve Perry: »Star Wars - Die Macht des Todessterns«

Buchreihe: -
Einband: Paperback 
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Genre: Science-Fiction
ISBN: 978-3-442-26566-4
Preis: geschenkt bekommen; eigentlich 13,00€
Seiten: 478
Verlag: Blanvalet

Bewertung:
Der Todesstern - die gewaltigste Waffe, die jemals im Imperium ersonnen wurde; groß wie ein Mond und mit ausreichender Feuerkraft ausgestattet, um einen ganzen Planeten zu vernichten. Doch der Todesstern wäre wertlos gewesen, hätte es nicht Tausende von Männern und Frauen gegeben, die ihn gesteuert und die Waffensysteme bedient haben. Wer waren diese Männer und Frauen? Was hat sie dazu gebracht, sich an Bord dieses Monstrums zu begeben? Waren sie freiwillig dort - oder hatte man sie gezwungen? Dies ist ihre Geschichte.


Die spektaktuläre Rückkehr zu »Krieg der Sterne«, womit der Grundstein der erfolgreichsten Science Fiction Saga gelegt wurde - diesmal aus der Sicht des Imperiums!

Das Leben des Todessterns. Von der Konstruktion über den Jungfernflug bis hin zu seiner Explosion.
Aus den verschiedensten Situationen kommen Menschen dorthin, um zu arbeiten. Werden entweder gezwungen oder vor die Wahl gestellt.
Wie war es für denjenigen, der die Riesenkanone betätigte?
Wie hat Darth Vader das Ganze gesehen?
Was für Gerüchte gab es, als Prinzessin Leia an Bord gebracht wurde? Von Vader höchstpersönlich.
Wie fühlten sich die Architekten, die diese Waffe bauten? War es ihnen egal, was sie da schafften? Oder hatten sie Bedenken? Wurde die Schwachstelle des Todessterns, von der die Rebellen im Film sprachen, mit Absicht gebaut? Wurde sie erkannt?
Wie war es für die Sturmtruppler, als ein verrückter Han Solo mit lautem Gebrüll auf sie zugerannt kam, nur um dann wieder schleunigst zu verschwinden?
Wie war es für Vader seinen alten Meister Obi-Wan zu besiegen?
Was für eine Auswirkung hatte die Vernichtung Alderaans auf die Besatzung des Todessterns?

All diese Fragen werden hier beantwortet.
Und man ist überrascht, was man noch alles erfährt.
Also ich hätte nicht gedacht, dass es Grünanlagen auf dem Todesstern gab. ;)

Die Story switcht immer hin und her zwischen verschiedenen Personen, die am Ende aufeinandertreffen.
Man erfährt wie sie in diese Situation gekommen sind, in der sie sich befinden und erfährt ihre weitere Laufbahn auf dem Todesstern.
Und das ist wirklich höchst interessant!
Man erfährt wirklich viele Dinge... Über Tarkin, über Vader aber auch über die anderen Imperialen und Angestellten.
Und es überschneidet sich natürlich einiges mit dem Film, sodass bekannte Szenen aus dem Film auch im Buch auftauchen - mit dem Unterschied, dass man es eben von der anderen Seite betrachten darf. Von der Dunklen Seite.
Man bekommt mit, wie sicher die Imperialen den Todesstern glaubten. Wie unbesiegbar und wie unzerstörbar. Und dann kriegt man mit, wie jung der Todesstern erst war, als Luke Skywalker ihn in die Luft jagte.
»Je komplexer eine Waffe ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie Mängel hat.« (S. 257)

Da das Buch nach Episode III verfasst  wurde, gibt es auch einige Erinnerungen von Vader an seinen Kampf mit Obi-Wan auf Mustafar.
Und dass Leia ihn an jemanden erinnert - sich die Erinnerung aber nicht komplett gestattet.
Das finde ich schön. So bekommt man noch einmal mehr den Eindruck, dass die Saga komplett ist. Das fehlt mir nämlich schon ein bisschen in den Büchern zu den Filmen... So Rückblenden/Erinnerungen der Charaktere.
Aber Michael Reaves und Steve Perry haben dies wundervoll hinbekommen.

Dieses Buch rundet auf faszinierende Art und Weise die Geschehnisse aus Episode IV noch einmal ab. Man erfährt mehr über die Hintergründe der einzelnen Taten und Handlungen der Charaktere.
Als Fan der Star Wars-Saga hat es mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und mehr über diese Superwaffe zu erfahren. Und ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen.
Es hat eine gewisse Tragik, dass man weiß, dass der Todesstern am Ende zerstört wird... Aber das macht das Ganze irgendwie noch spannender.

Jedem, der die Star Wars-Filme sah und jedem Fan der Saga kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen!

Neuanfang

Okay, ich hab es wirklich getan. o.o
Ich hätte nicht gedacht, dass ich es wirklich durchziehe...
Aber hier ist nun meine neue Bücherecke! :D
Treue Leser von mir fragen sich nun, warum ich meine Bücherecke auf blog.de aufgab.
Meine Möglichkeiten bei blog.de waren leider sehr eingeschränkt. Vieles finde ich dort einfach sehr viel umständlicher und seit ich blogger.com kenne, bin ich total begeistert davon. o_o Hier ist alles so schön einfach und unkompliziert und man hat viel mehr Möglichkeiten.^^
Weil ich kein passenden Stil gefunden habe, habe ich den von meiner Seifenblase beibehalten. XD
So sieht man auch, dass die beiden Blogs zusammengehören. So ganz verkehrt ist das also nicht.^^

Natürlich habe ich das Archiv von meinem alten Blog oben verlinkt. Und wie gewohnt habe ich meinen SuB und meine Rezensionen von Lovelybooks gleich mitverlinkt.
Und man weiß ja nie, wer noch Interesse dran hat, also verlinke ich hier meine alte Bücherecke: *klick*

Okay, die nächsten Rezensionen und Gedanken zu Büchern, die ich gerade lese, werde ich dann hier veröffentlichen. ^^ Ich freue mich auf zahlreiche Leser und Kommentare. :)

Bis dann! ^-^/))

Eure Melaina