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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Mittwoch, 23. August 2017

[Aktion & Lesegedanken] Leselaunen #4

Leider habe ich es mittwochs nie so richtig geschafft, bei dieser Aktion mitzumachen. Und nun sieht es erneut so aus, als würde sie nicht weiter stattfinden, weil Lara die Zeit für die Leselaunen leider nicht mehr hat. Ich bin ziemlich traurig darüber, weil ich die Aktion eigentlich sehr schön fand. 😢
Ein letztes Mal mache ich heute also bei dieser Aktion mit...

Leselaunen findet jeden Mittwoch statt und ist eine Art Zustandsbericht über das Leseverhalten und andere persönliche Dinge, die man gerne mitteilen möchte.
Hier kommt ihr zu den Postings von Novembertochter, die diese Aktion ursprünglich ins Leben rief.
Zu den Postings von Lara geht es hier.

Aktuelles Buch? 


Ich lese momentan »Der Name der Rose« von Umberto Eco und bin eigentlich ziemlich fasziniert von der Denkweise der damaligen Zeit, auch wenn ich sie nicht immer nachvollziehen kann. Bei einigen Dingen bin ich beeindruckt, dass es sie damals schon gegeben hat und bekannt waren, bei anderen wiederum bin ich erschrocken, was für ein Schwachsinn damals manchmal gedacht wurde, der ja heute widerlegt ist.
Leider verstehe ich nicht alles und ich denke, viele der philosophischen und religiösen Diskussionen werde ich wohl nie verstehen. Dazu bin ich zu wenig religiös und kann die jeweiligen Gedanken der unterschiedlichen Parteien einfach nicht nachvollziehen. Oft überfordern mich diese Dispute innerhalb der Geschichte tatsächlich.
Trotzdem fasziniert mich dieses Buch. Die Beschreibung der Bücher, der Bibliothek und wie Adson und William ermitteln. William hat mich im Übrigen sofort an Sherlock Holmes erinnert. Ein paar Gemeinsamkeiten sind zwischen diesen Figuren wirklich, oder?
Schade finde ich, dass nicht alle lateinischen Sätze übersetzt wurden und nicht alle Begrifflichkeiten erklärt sind. Das hätte man besser hinkriegen können, finde ich.
Wenn ich das Buch durchgelesen habe, schaue ich mir auf jeden Fall den Film an. Ich bin schon sehr gespannt. Vielleicht gibt der Film mir ja Aufschluss, über die Dinge, die ich im Buch nicht verstanden habe...

Momentane Lesestimmung?


Eigentlich ziemlich gut, aber ich schiebe schon wieder, obwohl ich Lust zu lesen habe. Irgendwie lass ich mich zu sehr durch andere Dinge ablenken .... Oh, guck mal, ein Fussel!

Zitat der Woche?


»Bücher sind nicht dazu da, daß man ihnen blind vertraut, sondern daß man sie einer Prüfung unterzieht. Wenn wir ein Buch zur Hand nehmen, dürfen wir uns nicht fragen, was es besagt, sonder was es besagen will (...)«
aus »Der Name der Rose« von Umberto Eco ; S. 420

Und sonst so?


Ich habe Urlaub und die Nacht irgendwie trotzdem nicht gut geschlafen. D:
Später habe ich noch Sport. Vielleicht fühle ich mich danach fitter.
Dann könnte ich hier auch mal loslegen. Muss noch einen Haufen Wäsche waschen von meiner letzten Reise.
Gestern habe ich aber endlich meinen MP3-Player wieder neu bespielt. Da ich im Bus nicht mehr lesen kann, ohne, dass mir schlecht wird und ich nicht jedes Mal Reisekaugummis kauen möchte, habe ich mir vorgenommen, wieder unterwegs Musik zu hören. So bin ich nicht mehr genervt von irgendwelchen brabbelnden Rentnern, lauten Telefontussen und schreienden Kindern. Vielleicht wird die Busfahrt dann für mich dann wieder angenehmer.
Ich bin übrigens beeindruckt: Das Teil ist über 10 Jahre alt und funktioniert noch immer einwandfrei. Wow! Und mein Trekstor hat damals nicht mal ’n Jahr oder so gehalten. Es war gut, mir einen MP3-Player von Philips zu kaufen. :D

Dienstag, 22. August 2017

[Aktion & Lesegedanken] Gemeinsam lesen #23

http://www.schlunzenbuecher.de/2017/08/gemeinsam-lesen-228.html
Wow, ich habe mit dem neuen Logo bei Gemeinsam Lesen ja noch gar nicht teilgenommen!
Da heute Dienstag ist, hole ich das hiermit nach. :D
Ja, neues Logo (sooo neu nun auch nicht mehr) und die Erlaubnis, es farblich ans eigene Design anzupassen. Also erstrahlt diese Aktion bei mir jetzt in neuer Farbkombination. 😊

Diese Aktion wird veranstaltet von Schlunzenbücher.
Weitere Infos → *klick*

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese, seit Anfang Juli leider schon, »Der Name der Rose« von Umberto Eco und bin aktuell auf Seite 484.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
»Eine Schlange!« regte ich an. (S. 484)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Es ist ein ziemlich kompliziertes Buch und leider verstehe ich nicht alles. Warum die Diskussion, ob Jesus arm oder reich war, solche Konflikte heraufbeschworen hat, wird mir wohl für immer schleierhaft bleiben. Diese Dispute und philosophischen Diskussionen überfordern mich dann doch oft und verwirren mich stellenweise sehr.
Schade finde ich, dass nicht alle lateinischen Textstellen übersetzt werden und viele der mir unbekannten Wörter nicht im Anhang erklärt werden.
Dennoch finde ich das Buch äußerst interessant und ich bereue es definitiv nicht, mich dazu entschlossen zu haben, das Buch zu lesen. Um mehr zu verstehen, werde ich es sicher noch ein paar Mal lesen müssen. Vielleicht verstehe ich ja aber auch schon mehr, wenn ich den Film gesehen habe.
Kleiner Tipp: Nicht nebenbei nach den historischen Gegebenheiten googeln. Es besteht die Gefahr, dass man sich sonst festliest und das Buch vergisst.

4. Gibt es ein Zitat aus einem Buch, das du dieses Jahr (oder generell) gelesen hast, und dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?  (von Diana)
Da gibt es tatsächlich so einige Zitate, die mir nicht mehr aus dem Sinn gehen. Viele Zitate von Cornelia Funke aus ihrem Buch »Tintenherz« kommen mir seit Jahren immer wieder in den Sinn:
»Nichts verscheuchte böse Träume schneller als das Rascheln von bedrucktem Papier.«

»Bücher müssen schwer sein, weil sie eine ganze Welt in sich tragen.«

»Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.«

»Bücher sind wie Fliegenpapier. An nichts haften Erinnerungen so gut wie an bedruckten Seiten.«

Dieses Jahr habe ich folgende Zitate gelesen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen:
»Es gab beinahe nichts Schlimmeres als blumige, süße Düfte, die in der Nase klebten und die krampfhaft versuchten, ein Gefühl von Sommer zu verbreiten, obwohl sie mehr in Richtung erhitztes Gummibärchen tendierten.«
(aus »Ritus« von Markus Heitz)

»Der Glaube mag etwas Gutes sein, wenn Gott die Betenden auch erhört und ihnen Hilfe gewährt. Sonst könnte man auch zu einem Baum beten. Der spendet immerhin Früchte, Schatten und Brennholz.«
(aus »Ritus« von Markus Heitz)

»Vernünftige Männer können ziemlich unvernünftig werden, wenn ihr Argwohn die Oberhand über ihren Verstand gewinnt.«
(aus »Die Meisterin« von Trudi Canavan)

»Jedes Geschöpf der Welt ist für uns gleichsam ein Buch und Gemälde und Spiegel.«
(aus »Der Name der Rose« von Umberto Eco)

»Denn nur die Mächtigen wissen immer genau, wer ihre wahren Feinde sind.«
(aus »Der Name der Rose« von Umberto Eco)





Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher stattfindet. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo! Die farbliche Anpassung auf euren Blog ist erlaubt, das Logo darf aber in seinen Bestandteilen nicht verändert werden.

Montag, 21. August 2017

[Aktion] Montagsfrage #5

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/08/montagsfrage-gibt-es-bucherreihen.html
Die Frage gefällt mir diesmal sehr, weswegen ich heute bei der Montagsfrage mitmachen möchte. Auch wenn ich kurz nachdenken musste, um auf die Antwort zu kommen. Aber dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. :D


Veranstaltet wird diese Aktion aktuell jeden Montag von Buchfresserchen.
Weitere Infos zur Montagsfrage findet ihr hier.
Klickt auf das Banner, um zu Buchfresserchens Antwort-Posting zu kommen.

Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?
Es gibt eine einzige Buchreihe, bei der ich wirklich lange überlegt habe, bis ich mich entschied, sie nicht zu lesen: »Das Lied von Eis und Feuer« von G.R.R. Martin.
Ich war anfangs wirklich hin- und hergerissen. Menschen, die mir sehr nahe standen, schwärmten entweder sehr von dieser Buchreihe oder kritisierten sie ohne Ende. Während der eine völlig begeistert war, lamentierte der andere, wie komplex die Story und die Verwebungen der Figuren ist, die am Anfang total fein ausgearbeitet werden, nur damit sie am Ende ohnehin krepieren.
Ich las sehr viele Rezensionen und konnte mich doch nicht entscheiden, da sich diese tatsächlich so dermaßen krass voneinander unterschieden, dass der eine Funke, der mich in die entscheidende Richtung schubsen könnte, einfach nicht auf mich übersprang.
Erst als ich dann die TV-Serie »Game of Thrones« sah, konnte ich irgendwann im Laufe der ersten Staffel, doch spätestens nach der letzten Folge dieser, mich dagegen entscheiden, diese Buchreihe zu lesen.
Nicht, weil mich die Geschichte nicht interessiert. Nicht, weil ich die Serie nicht mag. Nicht, weil ich nicht fasziniert bin.
Sondern aus dem einfachen Grund, dass viel zu viele Ungerechtigkeiten in dieser Serie stecken und man mir sagte, dass es im Buch noch viel schlimmer rüberkäme als in der TV-Serie.
Klar weiß ich, dass Bücher und TV-Serie sich sehr unterscheiden, aber ich weiß auch, dass Bücher mich meist eine Geschichte intensiver durchleben lassen - noch dazu soll die Story sich in den Büchern viel langsamer entwickeln, wodurch das Ganze dann noch mal intensiver für mich werden würde.
Da ich Ungerechtigkeiten hasse, ein ziemlich feuriges Temperament habe und Bücher schon wegen schwächerer Gründe (fast) durchs Zimmer flogen, will ich mir diese Buchreihe nicht antun.
Allein darum, weil ich nicht diejenige sein möchte, die am Ende doch das Buch vor Wut und Frust gegen die nächste Wand pfeffert oder quer durch den S-Bahn-Waggon schmeißt. Das arme Buch kann schließlich nichts für seinen Inhalt. Ich traue mir zu, dass das bei dieser Buchreihe passieren würde. Allein schon, wenn ich nur an Joffrey (← nur ein Beispiel von vielen) denke, brodelt in mir die Wut auf... Ծ_Ծ
Eigentlich ein ziemlich simpler Grund - aber ein für mich stark ausschlaggebender.
Es gibt noch einige andere Bücher, die ich nicht lesen möchte. Aber bei denen kann ich nicht ausschließen, dass ich nicht eines Tages doch versuche, mich mit ihnen anzufreunden.
Immerhin will ich »Momo« und »Jugend ohne Gott« doch noch eine Chance geben. Obwohl ich bei »Momo« beschloss, als ich den Film sah, dieses Buch nicht zu lesen und ich »Jugend ohne Gott« so grausig fand, als ich es in der Schule lesen musste, dass ich es nie wieder anrühren wollte und über die Jahre hinweg einfach mal so ziemlich den kompletten Plot vergessen habe.
Und dennoch gebe ich beiden Bücher eine (neue) Chance.
Gut, kann natürlich sein, dass ich »Das Lied von Eis und Feuer« doch eines Tages lesen werde. Ich weiß schließlich nicht, was die Zukunft bringt.
Aber da es bei »Momo« nun 15 Jahre und bei »Jugend ohne Gott« 10 Jahre gedauert hat, bis ich meinen Entschluss löste, glaube ich nicht, dass ich diese Buchreihe von G.R.R. Martin in nächster Zeit lesen werde. Mein Entschluss ist da gefühlt noch eiserner als der eiserne Thron bei den anderen genannten Büchern.
Tja, und dieser Entschluss hält schon ziemlich lange an. Seit ich die erste Staffel von »Game of Thrones« sah, sind schon einige Jahre ins Land gezogen. Es ist also keine neue Entscheidung meinerseits und man stolpert ja auch nicht "gerade" immer wieder über diese Buchreihe, sondern schon seit ein paar Jahren.

Montag, 7. August 2017

Flexilight - Die Leselampe für unterwegs

Nachdem ich in meinem Dänemark-Urlaub in der letzten Nacht die Krise bekommen habe, weil ich keine Leselampe mehr hatte und somit im Dunkeln lag und ewig brauchte, um einzuschlafen, fasste ich endlich den Entschluss mir das Flexilight zu kaufen.

Das Flexilight ist ein kleines, flexibles Leselicht, das man ans Cover oder Backcover eines Buches klemmen oder einfach zwischen die Seiten legen kann.
Eine LED mit 8 Lumen hilft an dunklen Orten beim Lesen. Die Lampe ist so flach, dass man sie auch als Lesezeichen nutzen könnte, wenn man wollte.
Zwei Knopfzellen, die im Lieferumfang mit enthalten sind und außerdem auch austauschbar sind, spenden der LED ihre Energie und sollen sehr langlebig sein.
Mit dieser kleinen Leselampe liebäugle ich eigentlich schon seit letztem Jahr. Bisher war ich nur nie in eine Situation gekommen, in der ich mir wirklich dringend ein solches Leselicht herbeigesehnt habe, um lesen zu können. Bis zu dem oben erwähnten Zeitpunkt vor ca. zwei Wochen, wo ich mein "Aaach, brauchste ja eh nicht"-Ich verflucht habe. Das Deckenlicht konnte ich übrigens nicht anknipsen, weil ich sonst meine Mutter geweckt hätte.

Da ich nun bald wieder verreise und mir eine längere Zugfahrt bevorsteht, habe ich nun letzte Woche mein Flexilight bestellt. Die Variante "Blue Words" gefiel mir am besten. Für unter 10€ landete die Lampe im Warenkorb meiner Lieblingsbuchhandlung und heute fischte ich sie endlich freudig aus dem Briefkasten.
Ich war echt gespannt, ob die Lampe für meine Zwecke ausreichen würde. Selber hatte ich nur Positives drüber gelesen aber auf Twitter bekam ich mit, dass man wohl auch schon viel Schlechtes drüber gelesen und gehört hatte.

Der Lampenkörper ist voll flexibel. Man kann ihn drehen, wringen und biegen. So ist eine optimale Position fürs Lesen möglich. Ich bin ein wenig fasziniert, wie biegsam die Lampe ist und konnte erst einmal eine Zeit lang nicht aufhören, die Lampe zu drehen und zu biegen... Ich bin ein Spielkind. *nuschel*
Kurz war ich ein wenig skeptisch, da beim Lesen mit dem Flexilight nicht alles gleich gut ausgeleuchtet wird. Je weiter unten man auf einer Seite liest, desto weniger Licht ist vorhanden - aber es reicht bei meinem aktuellen Buch trotzdem noch total, um lesen zu können.
Für meine Leser habe ich die Lampe natürlich sofort ausprobiert und das Ergebnis fotografiert und ich muss sagen: Ich bin begeistert.
Sogar einigermaßen fest sitzt die Lampe, wenn man sie am Cover festgeklemmt hat. Durch das Gewicht der Seiten wird die Lampe noch mal stabilisiert, sodass sie nicht verrutscht. Wenn man dann, so wie ich, das Buch entweder auf dem Tisch oder den Beinen liegen hat, kann die Lampe erst recht nicht verrutschen.
Nun zieht das Kindle-Argument, dass man ja mit dem auch im Dunkeln lesen kann, bei mir erst recht nicht mehr. :P
Auch für pBook-Fans gibt es eben Möglichkeiten, im Dunkeln lesen zu können und diese kleine, feine und praktische Lampe überzeugt mich total. 😍

Aber seht selbst:


Für das Foto habe ich mich in mein dunkles Hochbett gesetzt, die Gardinen zugezogen und das Licht ausgelassen. Nur mein Flexilight schaltete ich an.
Und was meint ihr? Das ist doch ein echt passables Ergebnis, oder?
Also, für mich reicht es völlig. Ich bin wirklich total zufrieden und werde wohl nie wieder eine solche Situation haben, wie oben beschrieben. Ich werde das Flexilight einfach immer in meiner Buchtasche lassen. 😊

Mittwoch, 5. Juli 2017

Neuzugänge Mai und Juni 2017

Irgendwie hatte ich nicht geschafft, über meine Neuzugänge im Mai und Juni zu berichten. Ich hab das komplett vergessen... D:
Das hole ich hiermit nach. Es sind auch gar nicht so viele Bücher.

Im Mai kamen meine vorbestellten Star-Wars-Bücher an:


Die Vorgeschichte zum Kinofilm »Rouge One« »Der Auslöser« von James Luceno und das Buch zum Film selbst »Rogue One« von Alexander Freed. Ich bin bei beiden Bücher sehr gespannt, wie sie mir gefallen werden. Letztes Jahr noch hatte ich sie mir vorbestellt.

Im Juni musste ich bei »Mondgeflüster in Fella« zugreifen:


Ich war gerade auf Amazon und da wurde mir das Buch auch schon vorgeschlagen. Da war es wohl gerade ganz frisch erschienen. Und weil ich »Windgeflüster in Fella« schon so toll fand, konnte ich wirklich nicht nein sagen und musste sofort zuschlagen. XD
Ich hab es mittlerweile auch schon gelesen. Meine Rezension findet ihr hier. ❤️

Sonntag, 2. Juli 2017

[Rezension] Lara Kessing: »Mondgeflüster in Fella«

Buchreihe: Band 2 der Reihe »Fella«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2017
Genre: Dystopie
ISBN: 978-1-521-38696-5
Preis: 9,99€
Seiten: 345
Verlag: Lara Kessing, c/o Papyrus Autoren-Club ; hergestellt von Amazon Fulfillment Poland Sp. z o.o., Wroclaw ; Independently published
Gelesen von: 19.06. - 02.07.2017

Bewertung:
Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?

Band 2 ist ein alternativer Einstieg in die Fella-Reihe und ist somit ohne Vorkenntnisse aus Band 1 lesbar. In diesem Band werden dem ersten Band keine Informationen vorweggenommen. Wer Band 1 bereits gelesen hat, kann sich in diesem Teil auf ein Wiedersehen mit Tonso und Kester freuen. Erfahrt mehr über den Enkel, den Morana an die Senk verloren hat, und über den Dieb, der Sorija mit seinem Geheimgang die Flucht ermöglichte. Außerdem gibt es Einblicke in das Leben der Antisenk.
Nach »Windgeflüster in Fella« musste ich natürlich auch »Mondgeflüster in Fella« lesen. Ich war sehr überrascht, da es ein ganz anderer zweiter Band ist, als ich erwartet habe.
Während man im ersten Band mit Sorija das zerstörerische Unwetter und die Übernahme Fellas durch die Senk erlebt hat, erlebt dies auch im zweiten Band, nur mit Andra und ihrer Familie und deren Freunde und Nachbarn.
»Mondgeflüster in Fella« ist ein Alternativeinstieg in die Fella-Reihe, der ein paar kleine, geniale Berührungspunkte zu Sorijas Seite des Geschehens hat, aber nichts darüber verrät.
Während dieser Band tatsächlich düsterer und ernster ist, als der erste Band, hält er schon auf den ersten Seiten ein paar Szenen bereit, die mich laut auflachen ließen.

"Wollt ihr etwas trinken? Ich habe Wasser ... Wasser ... und hier müsste ich noch", er ging in die Küche und kam mit einer Wasserflasche wieder, "Wasser haben."
(S. 27)

Andra war mir sofort sympathisch. Man kann sich gut in sie einfühlen und versteht ihre Beweggründe sofort. Sie ist anders als Sorija, weswegen sie eine weniger tiefgreifende Charakterentwicklung durchmacht als sie. Sie war von Anfang an kein Hasenfuß und hatte schon zu Beginn der Geschichte einen starken Charakter, wenngleich sie wesentlich mehr Fehler in der Vergangenheit gemacht hat als Sorija. Ihre weiße Weste ist also befleckter, als die von Sorija.
Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie die beiden Mädchen im dritten Band zusammenarbeiten werden. Das könnte interessant werden.
Die Story ist spannend, wie schon im ersten Band. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und vermutlich nur zwei Tage oder weniger gebraucht. Fängt man erst einmal zu lesen an, kann man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen.
Es gibt einige Überraschungen, die ich so nicht vermutet hätte, obwohl ich den ersten Band schon kannte und der Stil der Autorin mir dadurch nicht unbekannt ist. Dennoch war ich oft überrascht und ein paar Mal zwischendurch auch sehr geschockt, da Andra nicht nur mit der Zerstörung ihrer Welt, sondern auch mit dem Tod konfrontiert wird.
Ein bisschen schade finde ich, dass die Geschichte dann doch so kurz ist. Das Ende ist ziemlich abrupt und ich hätte gerne noch weitergelesen. Da war ich vorhin ein wenig traurig.

"Was kümmert es mich, was früher war? Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient."
(S. 80)

Wie schon in Band 1 ist der Text in einer serifenlosen Schrift gehalten. Ein etwas größerer Zeilenabstand als normal, begünstigt das schnelle Lesen, auch wenn man müde Augen hat.
Die Qualität des Buches steht der von Band 1 in nichts nach. Die Seiten haben die gleiche Stärke wie bei »Windgeflüster in Fella« und ein Hochglanzcover leuchtet einem erneut geheimnisvoll entgegen. Diesmal allerdings mit größerem Mond, der ganz schön real aussieht.
Das Buch ist im normalen Taschenbuchformat gehalten und dadurch handlicher als der Vorgängerband. Mir gefallen beide Formate sehr und ich kann gar nicht sagen, welches ich besser finde.
Auch hier lässt sich am Anfang der Seiten immer erkennen, welches Buch man gerade liest, was ich wirklich sehr mag.

"Ihr verwöhnter Magen zeigte ihr bereits stündlich einen Vogel, empört über die Tatsache, dass kein Nachschub kam."
(S. 98)

Laras Schreibstil zaubert wie gewohnt ein wunderbares Kopfkino ins Hirn und glänzt mal wieder durch kreative und humorvoll-ironische Formulierungen. Schachtelsätze und viel zu ausführliche Beschreibungen sucht man bei Lara Kessing vergeblich. Action und wörtliche Rede stehen im Vordergrund. Ihr Schreibstil ist einfach, locker und direkt. Für jeden, der von seitenlangen Beschreibungen über Flora und Fauna schnell gelangweilt und abgenervt ist, eine Wohltat. 😉
Wieder frage ich mich, wie die Autorin auf die Namen ihrer Charaktere kommt. Hübsche und ausgefallene Namen, die ich vorher gar nicht kannte. Genial.
Ein wenig vermisst habe ich diesmal eine Karte von Fella. Das hätte die Orientierung für mich einfacher gemacht und wäre echt ein tolles Extra gewesen.

Mein Fazit:
Gelungener, leider etwas kurz geratener, sehr spannender Alternativeinstieg in die Fella-Reihe mit einer überzeugenden Protagonistin und einigen Berührungspunkten zu Sorijas Geschichte. Pageturner!

Montag, 19. Juni 2017

[Rezension] Trudi Canavan: »Die Meisterin«

Buchreihe: Band 3 der Reihe »Die Gilde der schwarzen Magier«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: September 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-570-30330-6
Preis: 9,95€
Seiten: 700
Verlag: cbt
Gelesen von: 01.06. - 18.06.2017


Bewertung:
Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde; endlich wird sie als gleichrangig akzeptiert. Doch der Frieden ist trügerisch. Denn Akkarin, der Hohe Lord der Gilde und Soneas Mentor, verbirgt ein fürchterliches Geheimnis: Er praktiziert die verbotene schwarze Magie. Nach wie vor weiß Sonea nicht, was sie von Akkarin zu halten hat.

Als mehrere rituelle Morde in der Stadt Imardin geschehen, die auf die Anwendung von schwarzer Magie schließen lassen, zieht Akkarin Sonea ins Vertrauen: Die Ichani, eine kleine Gruppe überaus mächtiger Magier aus dem benachbarten Sachaka planen, Kyralia zu erobern und seine Bewohner zu versklaven. Sonea bietet Akkarin ihre Hilfe an - und wird vom Hohen Lord in die schwarze Magie eingeführt.

Doch dann entdeckt die Gilde Akkarins gefährliche Praktiken: Plötzlich finden sich der Hohe Lord und seine Novizin auf der Anklagebank wieder und Sonea steht vor einer schicksalhaften Entscheidung ...
Bis zu einem gewissen Grad hat mir dieser Band echt gut gefallen und ich hatte gedacht, er kommt an den vorigen Band, »Die Novizin«, locker ran.
Wie gewohnt werden alle Perspektiven und Sichtweisen beleuchtet. Alle Erzählstränge haben Spannung zu bieten und enden oftmals zwischendurch mit einem Cliffhanger, was tatsächlich manchmal sehr gemein ist, aber die Spannung natürlich noch weiter schürt.
Es gab Zeiten, da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil die Geschichte mich so gefesselt hat. Dass man Akkarin und seine Geschichte endlich näher kennenlernt, fesselte mich noch weiter ans Buch. Man lernt ihn endlich kennen und mir gefiel das, was ich kennenlernte. Ich begann, ihn wirklich zu mögen, bis er, neben Sonea, mein Lieblingscharakter wurde.
Ich mochte die Vertrautheit zwischen Sonea und Akkarin, die sich langsam bildete. Dieses Bündnis gegen die Ichani.
Doch als die Gilde plötzlich Akkarins Taten aufdeckt, geht alles nur noch den Bach runter. Auf beiden Seiten werden Fehler gemacht. Der größte Fehler war der der Gilde, Akkarin einfach zu verbannen, ohne vorher seiner Geschichte nachgegangen zu sein, um sie auf Echtheit zu prüfen.
Gut, es war von Anfang an klar, dass das eines Tages passieren würde. Aber die Art und Weise, wie das letztlich geschah, ging mir ganz heftig gegen den Strich.
Dennoch faszinierte es mich, wie sich Sonea und Akkarin näher kamen. Wie sie ihren neuen Alltag meisterten und Pläne schmiedeten, um Kyralia zu retten.
Doch am Ende war da so viel Unausgegorenes, was nicht aufgeklärt werden konnte; so viele Fragen, die sich mir stellten, dass ich regelrecht frustriert und wütend bin. Ich hätte mir wirklich ein anderes Ende gewünscht, zumal meine schlimmste Befürchtung auch noch wahr wurde.
Ein Ende, das nicht so viel Ungelöstes beinhaltet und den Leser nicht so unbefriedigt und traurig zurücklässt. Aber die Autorin wollte es nicht so...
Als ich das Buch gestern auslas, wollte ich mich einrollen und weinen, aber ich konnte nicht. Kurze Zeit später bin ich dann wirklich wütend geworden.
Es hätte ganz einfach eine andere Lösung genommen werden können, die ein anderes Ende herbeigeführt hätte und den Leser nicht so unzufrieden zurückgelassen hätte. Erwähnt wurde diese Lösung ja sogar, aber letztlich wurde sie dann doch nicht wahrgenommen. Sehr schade.
Eigentlich wollte ich ziemlich bald mit der zweiten Trilogie von Trudi Canavan anfangen, aber momentan hab ich einfach so gar keine Lust drauf.

Mein Fazit:
Tolle und fesselnde Fortsetzung mit Überraschungen aber auch vielen voraussehbaren Wendungen und einer faszinierenden Charakterentwicklung.
Leider frustriert das Ende der Geschichte sehr.