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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Dienstag, 1. Mai 2018

[Rezension] Kerstin Gier: »Das erste Buch der Träume«

Buchreihe: Band 1 der Reihe »Silber - Die Trilogie der Träume«
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 13.10.2016
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-8414-4008-2
Preis: 39,99€
Seiten: 413
Verlag: FISCHER FJB
Gelesen von: 21.04. - 29.04.2018

Bewertung:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.

Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.

Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen ...
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen.
Es ist wunderschön gestaltet und das Cover hat einen direkten Bezug zur Geschichte. Die Seiten im Buch sind wunderschön dekoriert. Schnörkelige Verzierungen befinden sich hier und da.
Das Gedicht auf Seite 7 jagte mir Schauer über den Rücken. Ein besseres Gedicht zur Einstimmung auf die Geschichte hätte man wohl kaum auswählen können.
Dass man Secrecys Blogeinträge im Buch auch lesen kann, finde ich faszinierend. So erfährt man aus erster Hand, was sie schreibt. Das hat einen ganz besonderen Flair, finde ich.
Die Charaktere kommen super rüber und wirken authentisch und plausibel. Ich mag Liv sehr gern, auch wenn ich manchmal dachte, sie könnte ein wenig energischer sein.
Die Beziehung zwischen Mia und Liv gefällt mir wahnsinnig gut. Auch Mia mag ich total gerne. Zusammen wirken sie auf mich wie beste Freundinnen. Sie stehen alles gemeinsam durch und sind füreinander da. So eine Schwester wollte ich auch immer haben.
Beim Diner mit den Spencers hätte ich von Mia und Liv aber mehr erwartet. Doch ausgetickt ist eigentlich nur Florence. Was ich von Florence halten soll, weiß ich nicht genau... Wobei ich schon Sympathie für sie empfinde. Emily hingegen kann ich nicht ausstehen. Ich frage mich wirklich, was Grayson an ihr findet.
Livs Mutter kann ich auch so gar nicht ab. Die Frau hat echt einen Hackenschuss. Das ist so der Typ Mutter, dem ich links und rechts am liebsten eine klatschen würde.
Grayson ist total sympathisch. Ich mag ihn wahnsinnig gerne. Er wirkt auf mich, wie ein vernünftiger großer Bruder, auf den man sich immer verlassen kann.
Henry mag ich auch, aber bei ihm bin ich vorsichtig. Ich glaube, er verbirgt eine ganze Menge.
Erst habe ich gedacht, die Geschichte ist sehr voraussehbar aber am Ende ist es doch ganz anders und überraschend. Gut eingefädelt!
Am Ende wartet ein Cliffhanger auf den Leser, der ein wenig gemein ist aber die Spannung noch einmal erneut schürt. Ich bin froh, dass ich mir den Schuber gekauft habe. So kann ich sofort zum nächsten Band greifen.
Der Schreibstil Kerstin Giers und die aufkeimende Spannung sorgten dafür, dass ich das Buch wirklich nur mit großer Willenskraft zur Seite legen konnte. Ich liebe Kerstins locker-flockigen Schreibstil mit genau der richtigen Prise Witz und Charme.
Dennoch hat mir »Rubinrot« ein wenig besser gefallen. Auch Gwenny mochte ich als Protagonistin irgendwie lieber.
Die Dialoge hier sind weniger spritzig und halten weit weniger Lacher parat. Die Traum-Geschichte gefällt mir zwar sehr gut, aber Gwennys Zeitreisen fand ich weit mitreißender, komplexer und abenteuerlicher.
Trotzdem hat »Das erste Buch der Träume« die fünf goldenen Federn mehr als verdient.

Mein Fazit:
Etwas schwächer als »Rubinrot« aber dennoch fesselnd und spannend zu lesen, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Empfehlenswerter Pageturner!

Sonntag, 29. April 2018

[Rezension] Alexander Freed: »Rogue One«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 22.05.2017
Genre: Science-Fiction
ISBN: 978-3-7645-3179-9
Preis: 14,99€
Seiten: 447
Verlag: Penhaligon
Gelesen von: 28.03. - 20.04.2018

Bewertung:
Während der finstere Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung - und das Schicksal des Universum liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe ... 
Ich dachte, dass das Buch jetzt nicht viel mehr parat halten würde, als der Film. Doch ich wurde positiv überrascht. Alexander Freed hat wirklich meisterhaft geschafft, die Charaktere sehr viel tiefgründiger zu beleuchten, als das im Film der Fall gewesen war.
Das Buch ist sehr viel anders geschrieben als »Der Auslöser« aber trotzdem hat man das Gefühl, den zweiten Band der Geschichte zu lesen.
Zunächst habe ich kaum den Autorenwechsel gemerkt. Doch das änderte sich im Verlauf des Buches schnell.
Es ist definitiv mehr Action vorhanden als im "Vorgänger".
Sichtwechsel lassen die Gefühle der Charaktere deutlich werden. Lyras Tod liest man aus zwei Perspektiven: aus Lyras und aus Jyns. Beides ist interessant zu lesen, da dadurch Emotionen im Spiel sind, die man im Film nicht sehen konnte. Man konnte sie höchstens erahnen. Solche Wechsel der Perspektiven ziehen sich durch das ganze Buch, was die Dramatik und Spannung aufrechterhält.
Der Autor hat sich wirklich Gedanken gemacht und sogar Szenen geschrieben, die man im Film gar nicht sieht.
Dramatische und schreckliche Passagen liest man, als der Todesstern Jedha City vernichtet.
Es werden die Tätigkeiten, Gedanken und Sorgen einiger ahnungsloser Bewohner beschrieben, kurz bevor jeder einzelne von ihnen starb. Der Autor gab sich die Mühe, einzelne Schicksale und Geschichten anzudeuten; er gab den Personen Namen, sodass der Angriff des Todessterns doppelt grausam rüberkam. Schrecklich aber genial geschrieben. Ich hatte eine Gänsehaut, als ich diese Textstellen las.
Generell finden sich in diesem Buch so viele endgültige Formulierungen, die die Spannung und Dramatik steigen lassen. Aber auch die Düsternis der gesamten Geschichte.
Leider ist hier wieder derselbe Übersetzer am Werk gewesen, wie schon in den letzten beiden Star-Wars-Romanen, die ich las. Das hat mich wieder genervt und den Lesefluss ein wenig gestört, da natürlich wieder Fehler vorhanden waren.
Beim Datentresor auf Scarif konnte sich der Übersetzer zwischen den Artikeln "der" und "die" anscheinend nicht richtig entscheiden. Aus "Wolkenkratzern" wurden wieder "Wolkenschneider" und auf Seite 410 liest man sogar einmal "Rogue Eins". Bei den Fehlern wollte ich zwischendurch echt schreien.
Trotzdem ist dieses Buch ein genial geschriebenes Werk mit wirklich spannenden Szenen und einem guten Einblick in die Gefühlswelten der einzelnen Charaktere. Insbesondere Jyn kann man nach Lesen des Buches weit besser verstehen und einschätzen.
Ich habe dieses Buch wirklich sehr, sehr gerne gelesen.

Mein Fazit:
Ein sehr spannendes, dramatisches und düsteres Buch zum Film, das Aufschluss über Gedanken und Gefühle der Protagonisten gibt. Sehr empfehlenswert für Fans des Filmes.

Samstag, 21. April 2018

[Rezension] James Luceno: »Der Auslöser«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 15. Mai 2017
Genre: Science-Fiction
ISBN: 978-3-7341-6118-6
Preis: 13,00€
Seiten: 437
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 09.02. - 28.03.2018


Bewertung:
Jahrelang haben sich die Republik und die Separatisten mit tödlichen Technologien bekämpft, doch der anhaltende Krieg fordert nun immer stärkere Waffen. Als Mitglied von Imperator Palpatines geheimem Projekt um den Bau des Todessterns ist Orson Krennic entschlossen, eine vernichtende Superwaffe zu entwickeln und dem Feind somit zuvorzukommen. Der Schlüssel hierfür könnte Krennics alter Freund sein, der brillante Wissenschaftler Galen Erso, doch Erso ist strikter Pazifist. Um seinen Plan, den Todesstern zu realisieren, endlich mit aller Macht durchzusetzen, beginnt Krennic ein Netz aus Lügen und Täuschungen zu spinnen, das nicht nur Galen Erso in Gefahr bringt, sondern die gesamte Galaxis ...
Ein Roman, der vor den Geschehnissen vom Film »Rogue One« spielt und mich Jyns Schicksal noch stärker bedauern lässt.
Als ich den Film sah, konnte ich akzeptieren, dass Jyn sterben musste. Aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, das hauptsächlich von der Geschichte ihrer Eltern handelt, wollte ich das Ende des Films am liebsten zum Guten verändern, damit Jyn überlebt.

Die Geschichte beginnt kurz nach der Schlacht von Geonosis, 22 Jahre vor der Schlacht von Yavin, und endet als Jyn mit ihren Eltern nach Lah’mu flieht, 17 Jahre vor der Schlacht von Yavin.
Dieser Roman schließt Lücken, beantwortet Fragen und glänzt durch eine eher passive Erzählung, die die Spannung flach hält. Tatsächlich hatte ich zwischendurch deswegen Probleme, das Buch in einem Rutsch durchzulesen, da diese Passivität stellenweise zu Langatmigkeit führt.
Was den Leser fesselt, ist die Geschichte an sich. Das Wie und Warum.
Mich hat vor allem fasziniert, dass ich tatsächlich ein paar neue Erkenntnisse aus diesem Buch mitgenommen habe.
Besonders schockierend war für mich, zu erkennen, wie ausgeklügelt Palpatine wirklich vorgegangen ist. Auf der einen Seite will er die Kampfstation zur Verteidigung der Republik, auf der anderen Seite steht er hinter Count Dooku, der den Bau der Kampfstation mit Hilfe der Geonosianer vorantreiben will. Da wird noch einmal ganz deutlich, was für ein doppeltes Spiel Palpatine wirklich getrieben hat. Diese Erkenntnis hat mir Schauer über den Rücken gejagt.
Während ich Orson Krennic im Film lediglich unsympathisch fand, habe ich durchs Buch angefangen, diesen Menschen richtig zu verabscheuen. Unglaublich, wie intrigant dieser Typ ist! Richtig widerwärtig. Ein wirklich abstoßender Mann. Aber allein, dass er solche Emotionen in mir hervorruft, beweist, dass der Autor hier sein Können bewiesen hat.
Jyn ist wundervoll beschrieben. Man kann sie immer gut vor sich sehen, wenn von ihr die Rede ist. Die elterlichen Gedanken, die sich Galen und Lyra um ihre Tochter machen, ließen mich traurig werden, da Jyns Zukunft alles andere als rosig aussieht... Und diese Traurigkeit hält tatsächlich bis jetzt an.
Ich hatte Probleme, mich an Jyns Kosenamen "Sternenstaub" zu gewöhnen, obwohl er von der Übersetzung her richtiger ist. Im Film nennt Galen sie ja "Kleiner Stern", obwohl es im Original "stardust" heißt. "Sternenstaub" ist tatsächlich treffender, wenn man bedenkt, dass Galen den Kosenamen seiner Tochter für den Decknamen des Todessterns verwendet hat. Die Kampfstation, die Sterne zu Staub verarbeiten kann.
Womit ich gar nicht zurechtkomme, sind die Fehler im Buch. Man könnte sie als Flüchtigkeitsfehler hinstellen, wenn nicht schon im letzten Star-Wars-Roman, »Ahsoka«, der vom selben Übersetzer übersetzt wurde, nicht auch schon solche Fehler aufgetaucht wären.
Ich möchte die Fehler nicht alle hier aufzählen, aber es sind ähnliche, wie in »Ahsoka«.
So etwas stört mich gewaltig. Wenn es mal vorkommt, ist es nicht so schlimm, aber das scheint ja bei dem Übersetzer eher an der Norm zu sein. Das stört den Lesefluss und gibt meiner Freude über dieses Buch tatsächlich einen Dämpfer.
Leider werden nicht alle Fragen beantwortet. Es gibt noch sehr viele Lücken, was Jyns Vergangenheit angeht und wie sie wirklich zu der Frau wurde, die wir aus »Rogue One« kennen.
Vielleicht gibt es ja eines Tages auch darüber noch ein Buch zu lesen. 😊

Mein Fazit:
Interessante Geschichte über die Hintergründe des Baus des Todessterns, die Lücken schließt, eventuell neue Erkenntnisse bringt, aber eine eher passive Erzählung ist. »Rogue One«-Fans dürfen hier aber dennoch zugreifen.

Donnerstag, 5. April 2018

Neuzugänge seit Januar 2018

Nun endlich komme ich wieder dazu, einen Eintrag über meine letzten Neuzugänge zu machen. Das wollte ich schon so, so lange. Aber ich hab es nicht auf die Reihe bekommen. :(


Im Januar habe ich mich endlich, nach einigen Recherchen, dazu durchgerungen, die komplette Harry-Potter-Reihe zu kaufen. Ich habe bei meiner Lieblingsbuchhandlung sogar die Ausgabe gefunden, die ich immer haben wollte. Die Ausgabe, in der »Harry Potter« das erste Mal in Deutschland erschienen ist. Mit den hübsch gezeichneten Covern. :D Ich war überglücklich, weil ich dachte, dass es diese Ausgabe schon gar nicht mehr gibt. In einer Hauruck-Aktion habe ich alle Bände, bei strömendem Regen und Sturm, vom Postamt heil nach Hause geschleppt. *__*
Desweiteren wanderten folgende Bücher auf meinem SuB, weil jemand aus meinem Bekanntenkreis Bücher ausgemistet hat:
  • »Strangers« von Taichi Yamada
  • »Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken« von Allan Pease
  • »Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code« von Dan Burstein
  • »Interview mit einem Vampir« von Anne Rice
  • »Anubis« von Wolfgang Hohlbein
»Interview mit einem Vampir« war so alt und zerfleddert, dass ich es sogar noch in einer Buchbinderei habe binden lassen. Die Vorbesitzerin sagte mir, dass die Bindung von Anfang an total schlecht war, da es ihr schon kurz nach dem Kauf damals auseinanderfiel.
Von Wolfgang Hohlbein habe ich seit Jahren nichts mehr gelesen und  von »Anubis« hat mir damals eine ehemalige Freundin erzählt, als sie das Buch las und da ich »Horus« gelesen hatte, wollte ich es mit »Anubis« auch versuchen. Mal schauen, wann ich Lust dazu habe.


Außerdem im Januar auf meinem SuB gelandet ist der dritte Band der Fella-Reihe von Lara Kessing: »Feindgeflüster in Fella«. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte endet. Leider bin ich bisher nicht dazu gekommen, das Buch zu lesen. Aber ich hoffe, dass ich es bald nachholen kann.
Im Februar sind dann »Tschick« von Wolfgang Herndorf und »Der schönste Ort der Welt« von Martha Schoknecht auf meinem SuB gelandet.
»Tschick« hat mich in der Buchhandlung angelacht. Ich bin schon häufiger dem Buch begegnet, aber ausschlaggebend war ein Gespräch mit einer Kollegin, weswegen ich das Buch dann letztlich mitgenommen habe.
»Der schönste Ort der Welt« ist eine Ansammlung von verschiedenen Kurzgeschichten, die sich alle um das Thema Bücher und Buchhandlungen drehen. Es war ein Dankeschön-Geschenk meines Onkels, über das ich mich sehr gefreut habe.

Seit Ende März bin ich auch im Besitz eines Manga-Bandes, den ich gebraucht einem Freund abgekauft habe.


»Prinzessin Sakura« von Arina Tanemura stand schon eine ganze Weile auf meinem Wunschzettel. Ich liebe den Zeichenstil von Arina Tanemura und ihre Geschichten, weswegen ich hier zuschlagen musste, als ich es sah.
Es ist ewig her, dass ich mir mal einen Manga gekauft habe.
Ich bin schon sehr gespannt auf den Inhalt.

Tja, das war’s dann erst einmal. Mal schauen, was die nächsten Monate so auf meinem SuB landet. 

Montag, 2. April 2018

[#lblm] Ende des Oster-Lesemarathons

Der Lesemarathon neigt sich dem Ende und ich nutze die Chance, die restlichen gestellten Fragen zu beantworten.
Ich bin ein wenig traurig, dass er schon wieder vorbei ist. Hoffentlich lässt der nächste Lesemarathon nicht so lange auf sich warten.

4. Satz 8 auf der aktuellen Seite eures Buches ...

»Andor beugte sich vor.«
(»Rogue One« von Alexander Freed ; S. 185)

5. Wann ist eure Begeisterung für Bücher entstanden?

Puh, das ist eine sehr gute Frage. Meine Mutter brachte mir das Lesen bei, da war ich 5 Jahre alt. Ich ging noch nicht mal zur Schule. Ich denke, fasziniert war ich von Anfang an.
Aber erst als ich mit meiner Ausbildung begann, ist meine Faszination und Begeisterung so richtig schön ausgeufert. Im Laufe meiner Ausbildung wurde mein SuB geboren und ich hatte eigentlich seitdem nie wieder das Problem, dass ich nichts zu lesen hatte. XD
Ja, ich denke, meine Ausbildung damals war ausschlaggebend.
Einen weiteren "Kick" bekam ich dann 2010 als ich mich hier auf Lovelybooks anmeldete. Seitdem bin ich hoffnungslos verloren.

6. Fazit zum Lesemarathon 

Ich hab tatsächlich weniger gelesen als normal und gedacht. Ich war dauernd abgelenkt von irgendwelchen Handyspielen oder Netflix. Mit Vorliebe habe ich das Wochenende »Gilmore Girls« geschaut. Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Es ist nicht so, dass ich gar nicht gelesen habe, aber irgendwie hatte ich die Ruhe nicht, mich voll in ein Buch zu stürzen, so wie sonst. Es ist, als hätte ich Hummeln im Hintern oder so.
Trotzdem bin ich mit meinem Buch vorangekommen. Zwischendurch habe ich mir bewusst Zeit genommen, zu lesen. Aber eigentlich geht da halt noch mehr... 😅
Ich hoffe, der nächste Lesemarathon lässt nicht allzu lang auf sich warten. Beim nächsten bin ich gerne wieder dabei. 😊

Freitag, 30. März 2018

[#lblm] Lovelybooks-Lesemarathon zu Ostern

Es ist Oster-Wochenende und das bedeutet: Lovelybooks-Lesemarathon! Und nach länger Zeit habe ich mir vorgenommen, während des Lesemarathons hier wieder zu bloggen. Ich bin nur gerade zu faul, ein Bildchen dafür zu basteln. :P

Der Lesemarathon startet heute und endet am Ostermontag und ich habe gedacht, ich läute damit gemütlich meinen Urlaub ein. Das ist genau das, was ich nach den letzten Monaten gut gebrauchen kann: Ruhe, Buch und Lesen.
Wie immer kann jeder einsteigen und aussteigen, wann man will und unter dem Hashtag #lblm wird in den Social-Media-Kanälen fleißig gepostet.
Ich werde hier im Blog vor allem die Fragen beantworten, die im Laufe des Marathons von Dani gestellt werden. Und mal schauen, was ich sonst noch so bloggen werde. Eigentlich steht ja noch ziemlich viel aus. :,D

Übrigens bin ich heute Morgen schon gemütlich im Bett auf Seite 31 meines Buches in den Lesemarathon gestartet. Ich fange also nicht erst jetzt an. =)
Jedoch fange ich jetzt damit an, die ersten Fragen zu beantworten, bevor ich weiterlese (und vielleicht auch endlich mal frühstücke...):

1. Mit welchen Büchern startet ihr in den Lesemarathon?

Ich habe vor ein paar Tagen mit »Rogue One« von Alexander Freed angefangen und werde das einfach weiterlesen. Wenn ich damit durch bin, schau ich mir mal meine SuB-Liste an, was als Nächstes kommt. Aber eigentlich rechne ich nicht damit, das Buch so schnell zu beenden. Aber mal gucken.

2. Eure besten Buchtipps für den Frühling und für Ostern

Wer mich kennt, weiß, dass ich keine speziellen Bücher lese, wenn irgendwelche Feiertage anstehen oder eine neue Jahreszeit begonnen hat. Mein Leseverhalten ändert sich bei sowas eigentlich nicht.
Dennoch habe ich eine Empfehlung für euch: »Izara - Das ewige Feuer« von Julia Dippel. Das Buch hat mich gänzlich umgehauen und begeistert, als ich es Anfang Februar las.

3. Welche Bücher dürfte euch der Osterhase bringen

Da bin ich definitiv nicht wählerisch. XD
Er darf mir alle Bücher bringen, die auf meinem Wunschzettel stehen und wenn er denkt, mir könnten noch weitere gefallen, dann gerne immer her damit. Solange es keine eBooks sind, freue ich mich immer über Bücher, die mir gefallen könnten.

Sonntag, 4. März 2018

[Rezension] Julia Dippel: »Izara - Das ewige Feuer«

Buchreihe: Band 1 der Reihe "Izara"
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2017
Genre: Romantasy
ISBN: 978-3-522-50603-8
Preis: 14,99€
Seiten: 542
Verlag: Loomlight
Gelesen von: 05.02 - 09.02.2018

Bewertung:
Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, für den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und den Machtspielen einer verborgenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.
Julia Dippel schrieb mich auf Lovelybooks an und fragte, ob ich an der Leserunde zu ihrem Buch teilnehmen möchte. Da ich aus Zeitmangel an Leserunden eigentlich eher selten teilnehme, lehnte ich ab. Das Cover des Buches hatte mich aber sofort gefesselt und die Inhaltsbeschreibung klang auch nicht schlecht, weswegen ich mir das Buch sofort kaufte. Ich ahnte zu dem Zeitpunkt aber nicht, dass mich das Buch so fesseln würde, dass ich es kaum zur Seite legen konnte, sodass ich vier Tage praktisch durchgelesen habe.
Danke, Julia, dass du dieses Buch geschrieben hast und danke, dass du mich drauf gebracht hast!

Das Cover ist wunderschön und hat mich, als ich es sah, sofort in den Bann gezogen und mich angebrüllt: "Lies mich, Yuri!" Ich konnte meine Augen nicht davon lösen; es faszinierte mich vom ersten Augenblick.
Es ist die Art Cover, die ich mir eingerahmt ins Zimmer hängen würde, wenn ich könnte und dürfte.
Ich mag die Kapiteltitel sehr. Sie sind erfrischend anders und lassen kaum auf den Inhalt schließen. Sie sind an Zitate und/oder Sprichwörter und/oder bekannte Floskeln angelehnt. Manchmal sind sie auch einfach nur die Pointe des Kapitels, die man erst kapiert, wenn man das Kapitel gelesen hat. Das hat bei mir oft zum Grinsen geführt. (s. "Weißes Pony auf grüner Wiese")
Die Autorin nutzt erfrischende und schön ironisch-sarkastische Formulierungen; ihr Schreibstil trieft vor Sarkasmus. Gerade deshalb, weil die Protagonistin, aus deren Sicht das Buch in Ich-Perspektive erzählt wird, ein sehr sarkastischer Mensch ist.
Das hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe. Ich hab mit allem gerechnet nur nicht damit. Ich saß teilweise über dem Buch und habe wirklich Tränen gelacht. Herrlich.
Es ist schon etwas länger her, dass ein Buch so viele verschiedene Emotionen in mir ausgelöst hat. Es ist wirklich von allem dabei: Spannung, Mitgefühl, Lachen, Wut, OMG-Momente und Awww-Momente. Aber vor allem der Humor hat mir gefallen. Die Anspielung auf die "Twilight"-Reihe auf Seite 76 kam so unerwartet und war so freundschaftlich und realistisch, dass ich ungefähr 5 Minuten lachte und mich dann erst einmal von meinem Lachanfall erholen musste, bevor ich weiterlesen konnte. XD
Die Charaktere sind alle plausibel und auch wenn sie manchmal nerven (s. Gideon), erfährt man, dass sie alle einen Grund haben. Sie harmonieren alle furchtbar gut miteinander. Ihr Zusammenspiel gefällt mir. Es herrscht eine gesunde Balance zwischen Ernsthaftigkeit und sarkastischem Geplänkel mit teilweise echt fetzigen Dialogen. Ich liebe das einfach so sehr.
Die Geschichte ist wenig voraussehbar und hält überraschende Wendungen parat. Auch wenn einiges trotzdem voraussehbar ist, so geschieht es auf eine angenehme Art und Weise, da halt so viel eben nicht voraussehbar ist.
Da es sich hier um ein Buch aus dem Genre Romantasy handelt, hatte ich ein bisschen Angst vor kitschigen, romantischen Dialogen. Aber diese fehlen komplett. Natürlich gibt es romantische Dialoge. Aber sie sind alles andere als kitschig. Sie sind sehr natürlich und wirken dennoch auf mich spannend und fesselnd. Kitschig sind sie so überhaupt gar nicht. Die Autorin hat die Romantik natürlich und schön rübergebracht, ohne dass man das Gefühl hat, vor Kitsch brechen zu müssen. Wundervoll.
Mir gefällt es auch, dass sich mit der Liebe nicht alle Probleme von Ari in Luft auflösen. Sie sind immer noch da. Liebe wird hier nicht als Allheilmittel eingesetzt, was zunächst meine Befürchtung war. Das macht Ari sehr authentisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mich auch ein wenig mit ihr identifizieren.
Je näher ich dem Ende des Buches kam, desto hibbeliger wurde ich und an gewissen Stellen hatte ich am ganzen Körper Gänsehaut. Stellenweise lagen meine Nerven richtig blank. Dieses elektrisierende Gefühl beim Lesen liebe ich einfach und das kriegt nicht jedes Buch bei mir hin.
Ich bin froh, dass sich meine Angst vor dem Ende nicht bestätigte. Im Laufe des Lesens hatte ich eine bestimmte Befürchtung, aber die war ein Glück völlig umsonst.
Der Band gibt keinen Ausblick auf den zweiten Band, wenngleich einige Dinge natürlich offen gelassen wurden. Ich bin somit wirklich gespannt, worum es im zweiten Band gehen wird.
Aris Charakterentwicklung ist wirklich awesome. Sie wächst über sich hinaus und das auf eine plausible, realistische und nachvollziehbare Art und Weise.
Die Geschichte ist rund, in sich stimmig und weitestgehend abgeschlossen. Es gibt keine WTF-Momente, die so gar nicht gehen. (s. »City of Bones«)
Leider hat das Fehlerteufelchen doch geschafft ein paar wenige Fehler zu verstecken. (Statt der Präsens-Form eines Verbes wurde öfter mal die Präteritum-Form eines Verbes verwendet. Andere Fehler waren "Gozilla" statt "Godzilla" und "(wort)gewand" statt "(wort)gewandt".)
Das ist jedoch das einzige, klitzekleine Manko an dem Buch. Jedoch wirkt es auf mich so, als wären das alles Flüchtigkeitsfehler, die einfach beim Korrigieren durchgeflutscht sind. Sie störten bei mir wirklich kaum den Lesefluss, anders als bei »Das Rad der Zeit«. Trotzdem wäre es schön, wenn es halt keine solche Fehler gäbe. ;-)
Meine Frage, was ein/e Adelphus/Adelphe ist, wurde im Buch, so weit ich weiß, nicht beantwortet, was ich schade finde. Jedoch kann man dies auf der Webseite zum Buch ganz einfach nachlesen. Dort wird es ganz genau erklärt.
Das Ende ist total klasse und ließ mich mit einen fetten Grinsen im Gesicht zurück. Allerdings war ich auch sehr traurig, dass ich das Buch so schnell durchgelesen hatte. Am liebsten hätte ich zum nächsten Band gegriffen, aber dieser ist ja leider noch nicht erschienen.
Ich bin sehr gespannt auf Band zwei!

Mein Fazit: 
Genialer Auftakt einer neuen Romantasy-Reihe mit elektrisierenden Gefühlsachterbahnen und sehr vielen Lachern. Sehr empfehlenswert. Absoluter Pageturner. Macht Lust auf mehr.