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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Montag, 19. Juni 2017

[Rezension] Trudi Canavan: »Die Meisterin«

Buchreihe: Band 3 der Reihe »Die Gilde der schwarzen Magier«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: September 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-570-30330-6
Preis: 9,95€
Seiten: 700
Verlag: cbt
Gelesen von: 01.06. - 18.06.2017


Bewertung:
Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde; endlich wird sie als gleichrangig akzeptiert. Doch der Frieden ist trügerisch. Denn Akkarin, der Hohe Lord der Gilde und Soneas Mentor, verbirgt ein fürchterliches Geheimnis: Er praktiziert die verbotene schwarze Magie. Nach wie vor weiß Sonea nicht, was sie von Akkarin zu halten hat.

Als mehrere rituelle Morde in der Stadt Imardin geschehen, die auf die Anwendung von schwarzer Magie schließen lassen, zieht Akkarin Sonea ins Vertrauen: Die Ichani, eine kleine Gruppe überaus mächtiger Magier aus dem benachbarten Sachaka planen, Kyralia zu erobern und seine Bewohner zu versklaven. Sonea bietet Akkarin ihre Hilfe an - und wird vom Hohen Lord in die schwarze Magie eingeführt.

Doch dann entdeckt die Gilde Akkarins gefährliche Praktiken: Plötzlich finden sich der Hohe Lord und seine Novizin auf der Anklagebank wieder und Sonea steht vor einer schicksalhaften Entscheidung ...
Bis zu einem gewissen Grad hat mir dieser Band echt gut gefallen und ich hatte gedacht, er kommt an den vorigen Band, »Die Novizin«, locker ran.
Wie gewohnt werden alle Perspektiven und Sichtweisen beleuchtet. Alle Erzählstränge haben Spannung zu bieten und enden oftmals zwischendurch mit einem Cliffhanger, was tatsächlich manchmal sehr gemein ist, aber die Spannung natürlich noch weiter schürt.
Es gab Zeiten, da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil die Geschichte mich so gefesselt hat. Dass man Akkarin und seine Geschichte endlich näher kennenlernt, fesselte mich noch weiter ans Buch. Man lernt ihn endlich kennen und mir gefiel das, was ich kennenlernte. Ich begann, ihn wirklich zu mögen, bis er, neben Sonea, mein Lieblingscharakter wurde.
Ich mochte die Vertrautheit zwischen Sonea und Akkarin, die sich langsam bildete. Dieses Bündnis gegen die Ichani.
Doch als die Gilde plötzlich Akkarins Taten aufdeckt, geht alles nur noch den Bach runter. Auf beiden Seiten werden Fehler gemacht. Der größte Fehler war der der Gilde, Akkarin einfach zu verbannen, ohne vorher seiner Geschichte nachgegangen zu sein, um sie auf Echtheit zu prüfen.
Gut, es war von Anfang an klar, dass das eines Tages passieren würde. Aber die Art und Weise, wie das letztlich geschah, ging mir ganz heftig gegen den Strich.
Dennoch faszinierte es mich, wie sich Sonea und Akkarin näher kamen. Wie sie ihren neuen Alltag meisterten und Pläne schmiedeten, um Kyralia zu retten.
Doch am Ende war da so viel Unausgegorenes, was nicht aufgeklärt werden konnte; so viele Fragen, die sich mir stellten, dass ich regelrecht frustriert und wütend bin. Ich hätte mir wirklich ein anderes Ende gewünscht, zumal meine schlimmste Befürchtung auch noch wahr wurde.
Ein Ende, das nicht so viel Ungelöstes beinhaltet und den Leser nicht so unbefriedigt und traurig zurücklässt. Aber die Autorin wollte es nicht so...
Als ich das Buch gestern auslas, wollte ich mich einrollen und weinen, aber ich konnte nicht. Kurze Zeit später bin ich dann wirklich wütend geworden.
Es hätte ganz einfach eine andere Lösung genommen werden können, die ein anderes Ende herbeigeführt hätte und den Leser nicht so unzufrieden zurückgelassen hätte. Erwähnt wurde diese Lösung ja sogar, aber letztlich wurde sie dann doch nicht wahrgenommen. Sehr schade.
Eigentlich wollte ich ziemlich bald mit der zweiten Trilogie von Trudi Canavan anfangen, aber momentan hab ich einfach so gar keine Lust drauf.

Mein Fazit:
Tolle und fesselnde Fortsetzung mit Überraschungen aber auch vielen voraussehbaren Wendungen und einer faszinierenden Charakterentwicklung.
Leider frustriert das Ende der Geschichte sehr.

Donnerstag, 1. Juni 2017

[Rezension] Farida Khalaf und Andrea C. Hoffmann: »Das Mädchen, das den IS besiegte«

Buchreihe: -
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2016
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-431-03945-0
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 253
Verlag: Bastei Lübbe
Gelesen am: 01.06.2017

Bewertung:
»Ich habe überlebt, um zu zeigen, dass ich stärker bin als sie.«

Kocho, ein beschauliches Dorf im irakischen Sindschar-Gebirge: Farida hat gerade die vorletzte Klasse der Oberschule beendet und freut sich auf die Sommerferien. Doch dieses Jahr ist alles anders: Im August 2014 überfallen IS-Kämpfer den kleinen Ort. Die Anhänger des Terrorstaates treiben alle Dorfbewohner zusammen, töten die Männer und verschleppen die Frauen. Monatelang wird Farida als Sklavin gehalten - und erlebt dabei Unvorstellbares. Aber eines Tages wagt sie die Flucht, zusammen mit fünf anderen Mädchen, die sie anführt.

Ein einzigartiges Zeitdokument vom Schrecken des "Islamischen Staates". Und eine ergreifende Geschichte, die beweist: Freundschaft, Liebe und der Wille zum Leben sind mächtiger als jede Barbarei.
Wow, wow, einfach wow. Dieses Buch hat mich total beeindruckt.
Anfangs war ich echt skeptisch, ob es mich so berühren würde, als ich begann zu lesen, da Farida ihre Geschichte sehr nüchtern und emotionslos erzählt. Auch fand ich es ungewöhnlich, dass sie sich von Anfang an so gewehrt hat. Und dass die IS-Leute sie die meiste Zeit mit ihrer Freundin zusammenließen, kam mir auch unrealistisch vor. Aber mir ist schnell klar geworden, dass Farida Khalaf eine Heldin ist, wie es nur wenige gibt und der IS sie einfach unterschätzt hat. Ich weiß nicht, ob ich es schaffen würde so zu kämpfen wie sie. Aber ich denke, wäre sie komplett allein gewesen, hätte sie nicht so viel Mut aufbringen können. Freundschaft beflügelt und spendet Kraft und Hoffnung. Und dieses Buch zeigt dem Leser noch einmal wie sehr.
Als ich schließlich den Epilog las, standen mir Tränen in den Augen. Dieser hat mehr Emotionen in sich als der Rest der Geschichte und ich bin einfach total glücklich, dass Farida so viel Glück im Unglück hatte. Denn ja, Glück hatte sie wirklich. Es hätte auch alles viel schlimmer für sie ausgehen können.
Das Buch fesselt von Anfang an sehr. Farida erzählt zunächst, wie sie in ihrem Dorf mit ihrer Familie gelebt hat und diese Lebensumstände finde ich besonders interessant, da das Dinge sind, die ich so einfach noch nicht wusste. Ebenso, was für ein wichtiger Part die Religion in ihrem Leben ist. Sie erklärt sehr viel und das finde ich sehr gut, da man dadurch einen guten Einblick bekommt und sich in ihre Situation sehr gut hineinversetzen kann.
Vieles war mir im Ansatz bekannt. Aber nicht alles und ich fand es wichtig, einmal die andere Seite der Medaille betrachten zu können.
Ich hoffe, Farida geht es gut und sie kann eines Tages wieder glücklich werden und ihren Traum verwirklichen; ich wünsche ihr alles Liebe.

Mein Fazit:
Beeindruckende und fesselnde Geschichte einer jungen und sehr mutigen Frau, die erfolgreich mit ihren Freundinnen dem IS entfliehen konnte.

Mittwoch, 31. Mai 2017

[Rezension] Jojo Moyes: »Ein ganz neues Leben«

Buchreihe: Band 2 der Reihe um Louisa Clark
Einband: Hardcover
Erscheinungsdatum: 2015
Genre: Liebesroman
ISBN: 978-3-8052-5094-8
Preis: 19,95€
Seiten: 523
Verlag: Rowohlt
Gelesen von: 26.05. - 31.05.2017

Bewertung:
»Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.«

Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen - Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht.
Bis es eines Tages an der Tür klingelt -
und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.
Endlich erfährt man, wie es mit Lou weitergeht. Wie sie Wills Tod überstanden hat. Was für ein Leben sie lebt.
Ich war so gespannt, wie es ihr mittlerweile geht, sodass die ersten Zeilen, die ich las, mich schockiert haben. Ich habe ja einiges erwartet - aber nicht DAS.
Louisas Trauer und ihre dazugehörige Wut treffen einen schon auf den ersten Seiten wie ein Schlag ins Gesicht. Die Autorin hat diese Trauer so realistisch und authentisch dargestellt, dass ich am liebsten geheult hätte, denn das hatte Will so bestimmt nicht für Lou gewollt.
Aber ich konnte nicht, denn, wie auch schon im ersten Band, ist auch dieser hier voll von urkomischen Dialogen, bei denen ich dann doch wieder laut lachen musste. Ich liebe diesen humorvollen Schreibstil von Jojo Moyes, der den Leser laut loslachen lässt, aber ihn auch genausogut schockieren lässt. Jojo Moyes nimmt kein Blatt vor den Mund. Trotz des Humors ihrer Texte, werden auch ernste Themen angesprochen und nicht geschönt.
Man leidet mit den Protagonisten auch hier wieder mit oder freut sich, wenn sie ein Erfolgserlebnis hatten. Manchmal war ich auch so wütend, dass ich gewissen Personen eine reinhauen wollte. Manchmal atemlos vor Schreck.
Die volle Packung an Emotionen. Jojo Moyes hat es auch hier wieder gekonnt hingekriegt.
Überraschende Wendungen sind nicht rar gesät. Es passiert in dem Buch einiges, dass ich so nie erwartet hätte.
Das Cover ist wunderschön und man weiß natürlich sofort, warum hier Vergissmeinnicht gewählt wurden. Allerdings nervt mich auch hier wieder, dass das Cover nur auf einem Umschlag existiert, da ich das Hardcover besitze. Vom ersten Band besitze ich die Taschenbuchausgabe aus dem Rowohlt-Verlag. Leider gibt es die vom zweiten Band noch nicht.
Das Vorsatzpapier und das Lesebändchen sind im leuchtenden azurblau gehalten. Wunderschön. Passend zu den Vergissmeinnicht.
Eine wunderschöne Fortsetzung, die Lou ihren Weg finden und gehen lässt.
Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Das gewisse Etwas, das mich nach »Ein ganzes halbes Jahr« vollkommen baff zurückließ und meine Sicht auf gewisse Dinge bis heute veränderte.
Das fehlt hier im zweiten Band leider komplett.
So ist »Ein ganz neues Leben« eine wunderschöne Fortsetzung und sein Leseerlebnis sicher wert - mehr aber auch leider nicht.

Mein Fazit:
Wunderschöne und liebevolle Fortsetzung von Louisas Geschichte, der aber der Kick aus dem ersten Band leider fehlt.

Samstag, 27. Mai 2017

[Rezension] Diana Gabaldon: »Feuer und Stein«

Buchreihe: Band 1 der »Highland-Saga«
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2004
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-4442-36105-2
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 798
Verlag: Blanvalet
Gelesen von: 02.05. - 26.05.2017

Bewertung:
Man schreibt das Jahr 1946. Claire Beauchamp Randall, die während des Krieges als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in Schottland. Schon bald zieht ein alter magischer Steinkreis in der Nähe ihrer Pension Claire in seinen Bann - eigentlich ganz untypisch für die patente und sehr rational eingestellte junge Frau. Als sie eines Tages nichtsahnend einen der Steine berührt, verliert sie das Bewusstsein - und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr des Herrn 1743. Zu dieser Zeit ist das Leben in den Highlands geprägt von Rebellion und Verrat, von beginnender Aufklärung und finsterem Aberglauben. Und dank ihres seltsamen Auftretens sowie ihrer beeindruckenden Kenntnisse gerät die unfreiwillige Gesandte aus dem 20. Jahrhundert bald in den Ruf, eine leibhaftige  Hexe zu sein. Glücklicherweise findet sich ein Beschützer für Claire: Jamie Fraser, der aufständische Clanführer, ein prächtiger Bursche mit breiten Schultern, feuerrotem Haar und einer Leidenschaft, vor der Claire nur zu gern kapituliert. Bis sie sich entscheiden muss - zwischen der Zukunft, in die sie gehört, und der Vergangenheit, in der sie lebt ...
Wenn ein Buch den Leser von der ersten Zeile bis zur letzten fesselt, ist es ein gutes Buch und der Autor hat definitiv etwas richtig gemacht.
Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich bin immer noch ein wenig benommen, nachdem ich es letzte Nacht auslas. Es ist definitiv ein gutes Buch. Und das, obwohl die Idee dieser Geschichte nicht mal etwas Besonderes ist. Zeitreise-Geschichten gibt es en masse. Aber die Art und Weise, wie Diana Gabaldon hier Historie mit einem Hauch Fantasy geschafft hat zu verknüpfen, ist etwas Besonderes und hat mich schlicht umgehauen.
Gestört hat mich eigentlich nur (mal wieder) die alte Rechtschreibung, in der das Buch gehalten ist. Da hat man die 21. Auflage von 2004 vorliegen und es ist in alter deutscher Rechtschreibung geschrieben und das nur, weil jemand zu faul war, den erstmals 1995 erschienenen Text zu überarbeiten und in die neue Rechtschreibung zu setzen. Ich werde so etwas nie verstehen und es wird immer meinen Lesefluss stören.
Die Qualität des Buches ist auch nicht unbedingt die beste. Die Bindung ist ein wenig zu eng. Schlägt man das Buch auf, knackt der Buchleim und das Cover ist nach dem ersten Durchlesen schon ein wenig arg in Mitleidenschaft gezogen worden, wie man auf dem Bild oben unschwer erkennen kann. Da, wo meine Finger während des Lesen saßen, haben sich die goldenen Lettern auf dem Buchcover leider abgenutzt und die Ecken der Buchdeckel spalten sich leicht und sind mittlerweile abgerundet und nicht mehr eckig. Wirklich sehr schade. Ich hoffe, die neuen, ungekürzten Ausgaben sind etwas stabiler.
Das Äußere des Buches tut dem Inneren aber keinen Abbruch. Ein paar wenige Stellen wirken etwas abgehackt. Ich nehme an, das sind die Stellen, wo die Übersetzer sich damals entschlossen hatten, den Text einfach zu kürzen. Dafür kann die Autorin jedoch nichts und die eigentliche Geschichte ist dadurch auch nicht wirklich behindert.
Der Schreibstil ist detailliert und enthält Andeutungen, die nicht unbedingt erklären, warum eine Figur etwas tut. Der Leser muss es aus dem Kontext ableiten. (vgl. hierzu Seite 431: »Ich stopfte mir ein Stück Stoff in den Mund.«) Dadurch hält der Text einige Lacher parat. Auf Seite 431 musste ich minutenlang lachen und dachte, ich kriege mich gar nicht mehr ein.
Lacher hält die Geschichte aber auch durch trockene oder freche Kommentare und durch aberwitzige Situationen parat. Claire selbst, aus deren Sicht die Geschichte mit Hilfe eines Ich-Erzählers erzählt wird, hat ein ziemlich loses Mundwerk.
Es ist aber nicht nur alles lustig. Es gibt auch viele Schockmomente und der krasse Unterschied zwischen Jamies und Claires Welt wurde hier ziemlich gut dargestellt. Sowohl die Schönheiten als auch die Grausamkeiten.
Man leidet mit Jamie und Claire immer mit. Manchmal will man nicht aufhören zu lesen und manchmal will man einfach das Buch in eine Ecke knallen und sich die Bettdecke über den Kopf ziehen - aber man kann es nicht.

Mein Fazit:
Ein wahnsinnig fesselndes Buch, das sich nur schwer aus der Hand legen lässt, trotz vieler schockierender Momente. Übrigens besser als die TV-Serie.

Montag, 8. Mai 2017

[Neuzugang] Mein Buchgewinn @Lovelybooks

Immer wieder mal, wenn ein Buch dabei ist, das mich interessiert, nehme ich mal bei Buchverlosungen auf Lovelybooks teil. Einfach so und eigentlich gar nicht mit der Erwartung wirklich mal was zu gewinnen. Schon seit ein paar Jahren.
Diesmal nahm ich an der Buchverlosung zu »Elfenmacht« von Bernhard Hennen teil. Ich bin via Nachricht drauf aufmerksam gemacht worden, wie so oft bei Buchverlosungen oder Leserunden, die in eines meiner Genres passen.
Als ich gestern das Thema zur Verlosung checkte, weil mir einfiel, dass ich dran teilnahm, traute ich meinen Augen nicht. Ich hatte tatsächlich gewonnen! 😱
Erst beim zweiten Blick hatte ich es wirklich begriffen, dass ich gewonnen hatte. Eines von 10 Exemplaren von »Elfenmacht« aus der Reihe, die ich so liebe und von einem meiner liebsten Autoren!
Und dann dämmerte mir auch, was die seltsame DHL-Sendung zu bedeuten hatte, die am Samstag bei meinem Nachbarn abgegeben wurde... 😅
Heute habe ich das Päckchen dann abgeholt und das Buch mit einem Lesezeichen war drin:


Ich freue mich immer noch total darüber. Dieser Gewinn bedeutet mir echt viel. Der erste Buchgewinn in meinem Leben, der mich auch wirklich interessiert und mir viel bedeutet - und der erste Buchgewinn von Lovelybooks.

Vielen, vielen Dank dafür! Ich bin echt immer noch total platt. XD

Und an alle, die immer mal wieder versuchen, etwas zu gewinnen und traurig sind, wenn sie leer ausgehen: Gebt nicht auf. Irgendwann gewinnt ihr sicher auch was. Bleibt einfach dran und habt nicht zu hohe Erwartungen. :3

Dienstag, 2. Mai 2017

[Rezension] Markus Heitz: »Sanctum«

Buchreihe: Band 2 der Dilogie um die Bestie vom Gévaudan
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2006
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-426-63131-7
Preis: 12,95€
Seiten: 606
Verlag: Knaur
Gelesen von: 15.04. - 01.05.2017

Bewertung:
»Gott braucht einen Dämon,
um den Teufel aufzuspüren.«

Rom, die Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse.
Hierhin führen die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger.
Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann wunder wirken - oder den Tod bringen ...
Der Nachfolgeband zu »Ritus« ist nicht weniger spannend. Stellenweise hat mich dieser Band sprachlos gemacht. Es sind Dinge passiert, die ich im Ansatz geahnt hatte aber dann auch wieder Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Während mich der erste Band dieser Dilogie voller Fragen zurückließ wurden im zweiten Band alle wichtigen Fragen beantwortet. Ziemlich beeindruckend, dass Markus Heitz das hinbekam. Ich hab mich am Ende vom ersten Band noch gefragt: "Wie soll denn das alles funktionieren auf nur etwas mehr als 600 Seiten? Wie sollen alle Fragen beantwortet werden?"
Aber es geht. Herr Heitz hat beide Erzählstränge meisterhaft miteinander verknüpft und Rätsel gelüftet. Ich bin ziemlich beeindruckt und muss das Ganze nun erst einmal sacken lassen, aber eines Tages lese ich die beiden Bücher ganz sicher noch einmal.
Der Titel des Buches bekommt sehr schnell eine Bedeutung. Man weiß diesmal schon ziemlich am Anfang des Buches, warum das Buch so heißt, wie es heißt.
Auch wechseln sich die Kapitel mit den Erzählsträngen wieder ab und die Anfänge sind wieder hellgrau verziert mit dem Muster vom Cover.
Kapitel X hat mich allerdings sehr irritiert, was die Länge angeht. Ich lag im Bett und wollte nur noch dieses eine Kapitel beenden und stellte fest, dass es ewig lang ist. Ganz anders als die vorangegangenen Kapitel. Es passierte aber auch einfach viel in dem Kapitel. Nur konnte ich es nicht zu Ende lesen. Ich musste da vorzeitig abbrechen, weil mir die Augen zufielen.
Gerade in der ersten Hälfte des Buches rückt der Erzählstrang, der in der Vergangenheit spielt, sehr in den Vordergrund und der andere in den Hintergrund. Es passiert bei Gregoria und Jean einfach viel mehr als bei Eric. Ich hatte manchmal zwischendrin Schwierigkeiten umzuswitchen, wenn es dann wieder bei Eric in der Gegenwart weiterging. Da wurde mir noch mal bewusst, warum ich immer nur ein Buch zur Zeit lese und nicht mehrere. ;-)
Auch hier wurde wieder Fiktion mit Historie verknüpft und wenn man anfängt zu recherchieren, liest man sich schnell fest, da viele Dinge tatsächlich existierten.
Am Ende ließen mich Geschichte und Protagonisten nicht so richtig los. Auch jetzt grüble ich noch, was mit einzelnen Figuren wohl passiert ist oder wie sie ihr weiteres Leben gelebt haben.

Mein Fazit:
Total spannender Abschluss der Dilogie, der überrascht. Stimmt nachdenklich und macht Lust auf mehr. Pageturner!

 

Montag, 1. Mai 2017

Bilanz des #lblm und Neuzugänge März & April

Ich setze mich nun endlich mal auf den Arsch und poste hier mal wieder was. Wollte ich schon wieder so lange machen, aber aufgrund von Zeitmangel hatte ich keine Motivation dazu.

Bilanz des #lblm

Hier jetzt erst einmal die Bilanz des Lesemarathons von Lovelybooks zu Ostern:

TagDatumSeiten
Freitag14.04.2017108
Samstag15.04.2017106
Sonntag16.04.2017108
Montag17.04.201797
Gesamt419

Mit dieser Bilanz bin ich sehr zufrieden. Ich glaube, das ist bisher der erfolgreichste Lesemarathon für mich. :3

Neuzugänge März

Ja, das wollte ich auch schon lange gepostet haben. XD


Der März war bei mir geprägt von Markus Heitz. Am 28.03. war ich bei der Lesung von ihm und habe mir gleich sein neuestes Buch, »Des Teufels Gebetbuch«, gekauft und prompt signieren lassen. Mein erstes Buch von Markus Heitz und auch noch mein erstes signiertes Buch überhaupt. *_*
Als ich das dann auf der Arbeit erzählte und schwärmte - ich finde Herrn Heitz ultrasympathisch und witzig - erzählte mir meine Kollegin sofort von »Ritus« und »Sanctum«. Ich war zunächst skeptisch, weil ich so gar kein Werwolf-Fan bin. Die haarigen Biester hatten es mir noch nie besonders angetan... Ich steh ja eher auf Vampire... Aber ein Nein akzeptierte sie nicht und am nächsten Tag hatte sie mir die Bücher mitgebracht. Ich sollte sie unbedingt lesen. XD Wie sich herausstellte, eine gute Empfehlung. Ich hab »Ritus« verschlungen und auch »Sanctum« habe ich bald durch.

Neuzugänge April

Im April hatte ich Geburtstag und habe deswegen einige Bücher geschenkt bekommen, aber nicht jedes Buch war ein Geburtstagsgeschenk. ;-)

Den ersten Teil der Luna-Chroniken »Wie Monde so silbern« lieh mir eine Freundin aus, weil ich selbst der Reihe gegenüber skeptisch bin und unsicher bin, ob sie mir gefällt.
»Die Ewigen« ist mein erstes Rezensionsexemplar - vielen Dank an Chriz Wagner und dem acabus-Verlag. :D Nach wie vor total toll, dass sich Chriz nach so langer Zeit an mich erinnerte und mir nun die Printausgabe seines Buches anbot. :3
»Sphären der Macht« ist der dritte Band der Licht-Saga von Brent Weeks und ich bekam das Buch von meinem Nii-san geschenkt. Eigentlich wollte er mir einen Tenebrae schenken, aber den bekam er nicht... Aww, so lieb. Aber über das Buch freue ich mich auch wirklich total, da ich die Reihe echt total spannend finde. ❤️
»Flawed« hatte ich mir von Kolleginnen zum Geburtstag gewünscht, nachdem ich über die Reihe von Cecelia Ahern so viel Positives las und mir eine Freundin die Reihe auch ans Herz legte. Ich habe bisher nur »Ich schreib dir morgen wieder« von der Autorin gelesen, was ich in der Mitte zwar langatmig fand aber mich sehr nachdenklich zurückließ. Ich bin gespannt, wie ich »Flawed« finden werde.


Von anderen Kolleginnen bekam ich einen Büchergutschein geschenkt. Auch den hatte ich mir gewünscht, weil ich so selten Büchergutscheine geschenkt bekomme. Ja, in 30 Jahren war das erst mein zweiter Büchergutschein. Ein paar Tage zuvor hatte ich mit meiner Kollegin über die Silber-Trilogie von Kerstin Gier gesprochen und dass ich die ja noch immer nicht gelesen hatte. Sie flüsterte mir zu: "Kannst dir ja »Silber« davon kaufen."
"Habe ich auch vor", raunte ich zurück. Und eigentlich hatte ich vor, mir nur den ersten Band zu kaufen, weil ich mit viel mehr eigentlich gar nicht gerechnet hatte. Aber es kam so viel zusammen, dass ich mir den kompletten Schuber kaufen konnte. Boah, war ich happy. 😍
Den siebten Band der Reihe »Das Rad der Zeit« bekam ich dann von meinem Bruder. Auch darüber habe ich mich sehr gefreut. Der letzte Band war ja so spannend, dass ich am Ende ja nicht mehr atmen konnte. XD Also muss ich auf jeden Fall weiterlesen und nun habe ich insgesamt zwei Bände in petto. Ich kann da also wieder richtig loslegen.
Aber nach »Sanctum« werde ich wohl erst einmal mit meiner SuB-Abbau-Liste weitermachen. Die brüllt mich gerade an und meint: "Du liest als nächstes »Feuer und Stein« von Diana Gabaldon!"
Aye, aye, Boss! 😅