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Achtung Spoilergefahr!
Es ist mir wichtig, über die Bücher zu schreiben, während ich sie lese. Deswegen kann es vorkommen, dass Spoiler auch in meinen Postings enthalten sind.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Mittwoch, 13. September 2017

[Aktion & Lesegedanken] Leselaunen #5

Ja, ihr lest richtig. Die Aktion Leselaunen wurde erneut gerettet.Während es in meinem letzten Beitrag nicht so aussah, als würde die Aktion weiterlaufen, kann ich jetzt sagen, dass Renate sie von Lara letzte Woche übernommen hat. Sie läuft also erst einmal weiter. Ich freue mich sehr darüber.


Leselaunen findet jeden Mittwoch statt und ist eine Art Zustandsbericht über das Leseverhalten und andere persönliche Dinge, die man gerne mitteilen möchte.
Ursprünglich ins Leben gerufen wurde die Aktion von Novembertochter.
Zu den Postings von Lara geht es hier.
Renates Postings befinden sich hier.

Aktuelles Buch?


https://www.lovelybooks.de/autor/John-Jackson-Miller/Kenobi-1145341061-w/
Ich lese momentan »Kenobi« von John Jackson Miller. Das Buch lese ich zusammen mit einer Freundin, deswegen hat es eine besondere Bedeutung für mich.
Die letzten beiden Bücher, die ich las, waren ziemlich kompliziert zu lesen und es fehlte mir ein wenig an Entspannung. Diese kann ich bei diesem Buch hier wieder voll genießen. Millers Schreibstil ist leicht, einfach und flüssig. Man stolpert nicht über seltsame Wörter und kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Man sieht Tatooine fast direkt vor sich.
Ich bin noch nicht sehr weit. Bisher gibt es eigentlich kaum Textstellen aus Obi-Wans Sicht, was ich ein bisschen schade finde. Auch der Text, den ich im Star-Wars-Magazin las und der dafür sorgte, dass ich das Buch haben wollte, fehlt hier komplett.
Trotzdem gefallen mir die Charaktere und die bisherige Geschichte und wie Obi-Wan auf die Einheimischen wirkt, ist sehr interessant. Dass das Buch nicht mehr zum Kanon gehört, lasse ich mal außen vor... *nuschel*


Momentane Lesestimmung?


Die ist absolut in Ordnung. Leider habe ich momentan nur nicht mehr so viel Zeit zum Lesen, da mein Urlaub vorbei ist.
In der Bahn kann ich momentan auch nicht lesen, weil mich die Geräusche der Menschen nerven.
Deswegen lese ich meist abends im Bett, wenn ich nicht zu müde bin.

Zitat der Woche?

»Never change a running system!«
(unbekanntes Sprichwort)

Und sonst so?


Ich mag es gerade gar nicht, dass es so ungemütlich draußen wird. Der Sommer ist schon wieder weg, der Herbst kommt und die ersten Herbststürme sind auch schon wieder unterwegs - und ich bin noch gar nicht bereit dafür, laufe noch in Sandalen herum und hoffe, dass ich hinauszögern kann, wieder auf geschlossene Schuhe umzusteigen.
Wo ist bloß der Sommer hin? =(

Dienstag, 12. September 2017

[Aktion & Lesegedanken] Gemeinsam Lesen #25

http://www.schlunzenbuecher.de/2017/09/gemeinsam-lesen-331.html?showComment=1505253785335#c3987024507939438803

Es ist Dienstag und somit mal wieder Zeit für Gemeinsam Lesen.

Diese Aktion wird veranstaltet von Schlunzenbücher.
Weitere Infos → *klick*





1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese zurzeit »Kenobi« von John Jackson Miller und bin aktuell auf Seite 95.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
»Die meisten nennen mich einfach Annie.« (S. 95)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Dieser Moment, als Annileen ihren Namen nennt (s.o.) und Obi-Wans Reaktion darauf, ließ mir gestern Abend im Bett tatsächlich die Tränen in die Augen schießen und leise "Ach, Obi-Wan" seufzen. Ein klitzekleiner Moment aber so genial umgesetzt vom Autor, dass meine Emotionen sofort entzündet wurden.
Ja, mir gefällt das Buch wirklich sehr, auch wenn es ein für mich untypischer Stil aus dem Bereich Star Wars ist. Er ist irgendwie ruhiger und nicht so actiongeladen wie andere. Aber das finde ich hier sehr passend.
Schade finde ich nur, dass der Teil, den ich damals im Star-Wars-Magazin las und mich zum Buch gelockt hat, gar nicht mit im Buch vorhanden ist. So kriegt man von Obi-Wans Reise nach Tatooine und die Suche nach der Lars-Familie leider nicht viel mit und das hatte ich mir tatsächlich anders vorgestellt.
Obi-Wans Gedanken kriegt man nur in den Abschnitten "Meditation" mit. Zumindest bisher. Wobei ich diese Abschnitte sehr genial finde.
Ich bin schon gespannt, was noch so passiert. Bisher ist "Ben" ja kaum in Aktion getreten.

4. Peinliche Erlebnisse beim Lesen - hast du da schonmal eines gehabt? (Bibilotta)
Eigentlich nicht. Generell ist mir nur selten etwas peinlich. Ich kann mich jetzt nicht erinnern, ob ich schon mal ein peinliches Leseerlebnis hatte.
Außer, dass ich in der Bahn anfing zu kichern, als ich eine lustige Stelle in einem Buch las. Aber das war mir nicht wirklich peinlich. Ich hab nun mal etwas Witziges gelesen und da stehe ich zu, dass ich dann auch mal anfange zu lachen. Das ist doch menschlich. =)




Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher stattfindet. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo! Die farbliche Anpassung auf euren Blog ist erlaubt, das Logo darf aber in seinen Bestandteilen nicht verändert werden.

Montag, 11. September 2017

[Aktion] Montagsfrage #7

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/09/montagsfrage-liest-du-mehr-papierbucher.html
Ha, heute hab ich Lust und Zeit, Svenjas Montagsfrage zu beantworten. Letzte Woche sah das leider sehr schlecht aus, was mein Stresslevel anging.
Aber diesmal bin ich wieder mit dabei.

Veranstaltet wird diese Aktion aktuell jeden Montag von Buchfresserchen.
Weitere Infos zur Montagsfrage findet ihr hier.
Klickt auf das Banner, um zu Buchfresserchens Antwort-Posting zu kommen.

Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?
Das ist bei mir ganz einfach zu beantworten: Ich lese tatsächlich nur gedruckte Bücher (Printbücher) und damit überhaupt keine eBooks.
Ich kann mit eBooks einfach nix anfangen. Mir behagt es nicht, wieder von Technik, Steckdose und Akkuleistung abhängig zu sein. Ein Buch muss für mich immer funktionieren und bei Technik gibt es keine 100%ige Garantie, dass man sein Buch auch aufrufen kann. Ich kenne Leser, die schleppen für Notfälle trotzdem Bücher mit sich rum, falls der eBook-Reader streikt.
Die Vorteile von eBooks kenne ich. Die brauch man mir gar nicht zu nennen. Schließlich habe ich beruflich mit ihnen zu tun.
Aber für mich sind das alles keine Argumente. Ich verreise nie so lange, dass ich 10 Bücher mitschleppen muss. Maximal packe ich nur zwei Bücher ein. Da ich eh immer eine große Reisetasche mitschleppe, die eigentlich selten komplett voll ist, nehme ich das gerne in Kauf.
Noch dazu kommt, dass ich die Displays der bekannten Reader zu klein finde. Ich weiß, man kann die Schriftgröße anpassen, aber die Fläche, von der man abliest, ist mir dennoch zu klein. Das Format passt mir einfach nicht. Jedes Taschenbuch ist größer.
Da ich dann außerdem auch noch leidenschaftliche Badewannenleserin bin, kommt ein elektronisches Gerät im feuchten Bad für mich einfach gar nicht in Frage. Ich kann mit einem Reader nicht in die Wanne steigen. Die Elektronik ist so empfindlich, dass es ihn schon allein durch die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer töten könnte und das möchte ich nicht. Ich könnte nicht entspannt lesen... Ein Printbuch hält diese Luftfeuchtigkeit locker aus. Und wenn man aufpasst, fällt einem das Buch auch nicht in die Wanne.
Ein Buch bedeutet für mich Bücherduft, Seitenrascheln und Unabhängigkeit von elektronischen Geräten.

Donnerstag, 7. September 2017

[Rezension] Ödön von Horváth: »Jugend ohne Gott«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 1999
Genre: Klassiker
ISBN: 978-3-518-18807-1
Preis: 7,00€
Seiten: 194
Verlag: Suhrkamp
Gelesen von: 31.08. - 02.09.2017

Bewertung:
Eine Schule in Zeiten des totalitären Regimes: Der vierunddreißigjährige Geographie- und Geschichtslehrer der Unterstufe ist, obwohl er mit den Werten der herrschenden Faschisten nicht einverstanden ist, zunächst ein Mitläufer des Systems. Auf einer Klassenfahrt realisiert er, dass die Erziehung der Schüler zum Militarismus lediglich zu Kälte, Mangel an Toleranz und Gottlosigkeit führt. Als er sich in einen Streit der Jugendlichen einmischt, lädt er selbst Schuld auf sich.
Die Geschichte eines Lehrers, der versucht, sich mit humanistischen Idealen gegen die faschistischen Tendenzen seiner Schüler zu wehren, zählt zu den großen Klassikern der Moderne.
(Quelle: https://www.dtv.de/buch/oedoen-von-horvath-jugend-ohne-gott-13854/)
Dieses Buch habe ich vor über 10 Jahren in der Schule gelesen. Im Deutschunterricht. Ich weiß noch, dass ich es damals gehasst habe. Es hat mich aufgeregt, dass der Lehrer seine Schüler mit Anfangsbuchstaben abkürzt. Das war auch so ziemlich das Einzige, was ich von dem Buch behalten hatte. Alles andere hatte ich vergessen.
Nun wird das Buch (erneut) verfilmt und ich sah den Trailer im Kino mit meiner Freundin. Ich erzählte ihr von dem Buch und sie wurde neugierig und fing, noch während ich bei ihr zu Besuch war, das Buch an zu lesen. Durch ihre Kommentare zu diesem Buch, bekam ich selbst auf einmal Lust, es zu lesen und zu rezensieren. Ich muss das damals gewusst haben, dass ich es eines Tages noch mal mit dem Buch versuchen werde, da ich es noch in Besitz hatte und nicht entsorgt hatte.
Tjaaa, und heute denke ich tatsächlich anders drüber. Das liegt wohl auch daran, dass ich damals den Kommentar nicht las. Dazu war im Unterricht nicht die Zeit und ich war einige der Wenigen mit dieser Ausgabe.
Diesmal habe ich den Kommentar gelesen und dadurch habe ich wirklich einiges mehr verstanden. Die Bezüge zu Horváths eigener Situation, die er hat mit einfließen lassen. Wie alt dieses Buch tatsächlich schon ist ...
Es gab Jahre, da fand ich solche Literatur unnötig. Überall wurde man zugeballert mit Hitler, NS-Zeit, Drittes Reich etc.pp.
Aber wenn ich mir die politische Situation heute angucke, kann dieses Werk Horváths als Warnung gelten. Als Warnung davor, wie es nicht sein sollte und nie wieder sein darf. 80 Jahre nach dem Erscheinen dieses Werkes.

Einige Dinge haben mich auch diesmal wieder aufgeregt. Wie schwach und angstvoll der Lehrer am Anfang ist. Dass er die Schüler mit Anfangsbuchstaben abkürzt, hat mich immer noch genervt. Die Ansichten der Welt von damals. Dass man lieber vorher überlegt, ob das, was man Kommentieren möchte, schon im Radio Thema gewesen war, bevor man seine Meinung kundtut. Ist man unsicher oder anderer Meinung, hält man lieber den Mund.
Oder dass der Lehrer die Privatsphäre seines Schülers gestört hat, indem er einfach sein Tagebuch las. Hätte er dies gelassen, wäre es nie zu so einem Ende gekommen.
Alles Dinge, die mich ankotzen und immens aufregen. Aber ich weiß, dass dafür der Autor nichts kann. Es war ja damals leider wirklich so. Auch diese elendige Spionage.

Horváths Schreibstil gefällt mir übrigens sehr. Ich mag es, wie er durch Mikro- und Makrokomposition am Ende eines Kapitels Bezug zum Anfang des Kapitels nimmt oder auch Rückverweise macht und Kapitel aufeinander beziehen lässt; sie miteinander verknüpft.
Unbekanntere Wörter sind übrigens in dieser Ausgabe erklärt. Ich musste nichts nachschlagen. Dadurch wurde mein Lesefluss nicht beeinträchtigt.
Der Schreibstil liest sich einfach und macht eigentlich Spaß, wäre da der Inhalt des Buches nicht. Spaß gemacht hat mir das Buch tatsächlich nach wie vor nicht.
Es war ein wenig lehrreich aber die größte Zeit fand ich es drückend. Würde ich dem Buch eine Farbe geben müssen, wäre es grau mit brauner Schrift. Grau, düster mit einem Hauch von Angst und Verzweiflung und einer winzigen Spur Abscheu.

Mein Fazit:
Klassiker, der einen düsteren Einblick in die damalige Zeit gibt und zu heutiger Zeit eine Art Warnung ist. Vor einem Reich, wie es nie wieder eines geben darf... Vorsicht, drückt auf die Stimmung. Eher lehrreich als unterhaltsam.

Donnerstag, 31. August 2017

[Rezension] Umberto Eco: »Der Name der Rose«

Buchreihe: -
Einband: Paperback
Erscheinungsdatum: 2016
Genre: Historischer Roman
ISBN: 978-3-423-21079-9
Preis: geschenkt bekommen
Seiten: 688
Verlag: dtv
Gelesen von: 02.07. - 30.08.2017

Bewertung:
Italien, Anno Domini 1327.
In einem Benediktinerkloster an den Hängen des Apennin kommt es zu äußerst ungewöhnlichen Todesfällen: Ein Mönch ertrinkt im Schweineblutbottich, ein anderer springt aus dem Fenster und ein dritter liegt tot im Badehaus.
Der für seinen scharfen Verstand berühmte ehemalige Inquisitor William von Baskerville wird um Hilfe gebeten. Doch mit seinen Fragen schafft er sich in der Abtei einen ebenso unheimlichen wie mächtigen Feind...
Ein wahrlich faszinierendes, interessantes und kompliziertes Buch.
Ich hab mich stellenweise wirklich schwer getan, dieses Buch zu lesen, aber es hat sich gelohnt. Mir hat es gefallen und eines Tages werde ich es sicher noch einmal lesen, in der Hoffnung, die Dinge, die ich nicht so ganz verstanden habe, dann besser verstehen zu können.
Dieses Buch ist nicht einfach nur ein Krimi, wie man vielleicht anhand der Beschreibung und des Klappentextes zunächst vermutet. Es ist auch ein Buch voll mit religiösen, politischen Diskussionen und philosophischen Disputen. Jemand, der von dieser Materie nicht so viel Ahnung hat, so wie ich, wird sich bei dem einen oder anderen Streitgespräch in diesem Buch sicher schwer tun, mitzukommen.
Aber ich finde, genau das macht es so interessant. Denn man kann eine ganze Menge lernen, über die Denkweise der Menschen zur damaligen Zeit. Einiges war mir nicht unbekannt, einiges wusste ich so noch gar nicht und mit den geschichtlichen Hintergrunddaten konnte ich eigentlich so gar nichts anfangen.
Bei einigen Dingen habe ich gedacht: »Ohje, was für einen Schwachsinn die Menschen von damals gedacht haben.« Bei anderen wiederum war ich beeindruckt von Dingen, die damals schon bekannt waren.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund des ungewohnten, altertümlichen und teilweise sehr verschachtelten Schreibstils, konnte ich dann doch abtauchen in die damalige Zeit.

Das Buch beginnt zunächst verwirrend. In dem ersten Text mit dem Titel »Natürlich, eine alte Handschrift« fand ich mich anfangs so gar nicht zurecht. Orientierungslos las ich diesen Text, kapierte aber erst mit der Zeit, dass dies ein Vorwort des Autors zu sein schien und nicht der Prolog zur Geschichte. Leider ist das Vorwort nicht als solches betitelt und auch anderweitig lässt sich nicht erkennen, wer da denn spricht.
So startete ich ziemlich verwirrt in die eigentliche Geschichte.
Das Buch ist unterteilt in sieben Tage. Jeder Tag ist gegliedert in die verschiedenen Abschnitte der liturgischen Stunden. Von Mette bis Komplet. In der Anmerkung auf Seite 15 ist das noch einmal genau aufgelistet und beschrieben.
Es gibt eine Übersicht der Hauptpersonen auf Seite 14.
Im Anhang auf Seite 659 gibt es eine Übersetzung der wichtigsten lateinischen Texte und auf Seite 666 findet sich ein Glossar von Fremdwörtern.
Leider haben mir die Übersetzungen und Erklärungen nicht ausgereicht und wieder einmal habe ich betrauert, dass ich bisher nie Latein lernen konnte. Einzelne Fremdwörter konnte ich recherchieren, bei den lateinischen Sätzen gab ich auf, diese korrekt übersetzt im Internet zu finden.
Was Salvatore von sich gibt, konnte ich eigentlich fast nie richtig verstehen. Manchmal ist es einen Satz später übersetzt worden. Aber das meiste Gerede von Salvatore wird nicht übersetzt und so weiß man oft nicht, was er eigentlich sagte, sondern musste das aus dem Kontext erraten.
Natürlich ärgerte mich auch hier wieder die alte deutsche Rechtschreibung.
Ja, es ist ein altes Buch, erstmals in den 80er Jahren erschienen. Aber wenn man die 5. Auflage von 2016 vorliegen hat, ärgert man sich schon, dass die Rechtschreibung nicht überarbeitet wurde.
Aber das wird wohl ein ewiges, deutsches Problem bleiben.
Lässt man die Schachtelsätze, die gerne auch mal eine Seite lang sein können, außen vor, so kann man sich noch auf den ersten 50 Seiten an den Schreibstil gewöhnen und abtauchen.
William habe ich von Anfang an gemocht. Er hat mich so ein bisschen an Sherlock Holmes erinnert und Adson an Dr. Watson. Zumindest ein bisschen. Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt war...
Den anderen Figuren, wenngleich sie auch interessant waren, blieb ich misstrauisch gegenüber. Einer von ihnen konnte schließlich der Mörder sein.

Die Geschichte ist teilweise voraussehbar und am Ende dann doch wieder nicht. Sie hält einige Überraschungen parat und die Auflösung des Falls und das Ende der Geschichte schockierten mich und lassen mich ein wenig betrübt zurück.
Was es jedoch mit der Rose auf sich hat und warum das Buch nun »Der Name der Rose« heißt, ist mir leider schleierhaft geblieben.

Mein Fazit:
Alles andere als einfach zu lesen aber dennoch faszinierend, interessant und fesselnd. Lässt die Titelfrage jedoch offen und den Leser einige Male verwirrt zurück. Will definitiv mehrmals gelesen werden.

Mittwoch, 30. August 2017

[Aktion] KopfKino #6

Wieder ein Mittwoch, an dem ich bei KopfKino mitmache. :D
Diesmal sogar ein paar Stunden früher als gewöhnlich.


KopfKino ist KiraNears ganz eigene Mitmachaktion, die jeden Mittwoch stattfindet.
Es werden zwei Fragen gestellt, eine zum Thema Bücher/Lesen und die andere zum Thema Serien/Filme, von denen man mindestens eine beantworten kann. Optimal ist es, wenn man beide beantwortet, aber das ist kein Muss. Es reicht, wenn man nur eine der beiden Fragen beantworten kann.
Weitere Infos zu dieser Aktion findet ihr hier.

Die Fragen


  • Bücher: Bestellst du Bücher lieber im Bücherladen oder im Internet?
  • Serien: Gibt es eine Serie, von der du dir wünschen würdest, sie würde es nach Deutschland schaffen? (Ob nun per DVD, im TV oder per Streams wie Netflix oder Crunchyroll)
Da ich die Serien-Frage heute nicht beantworten kann, beantworte ich nur die Bücher-Frage.

Meine Antwort


Bestellst du Bücher lieber im Bücherladen oder im Internet?
Beides. Ich bestelle meine Bücher meist online und auch am liebsten, weil ich sonst Gefahr laufe, viel zu viele Bücher zu kaufen. Manchmal fehlt mir außerdem auch die Zeit, um in der Buchhandlung zu stöbern. Aber ich bestelle die Bücher online immer bei meiner Lieblingsbuchhandlung.
Nur Bücher, die es im Handel nicht mehr gibt, weil sie zu alt sind, kaufe ich entweder antiquarisch, bei Medimops oder bei Amazon.
Amazon ist bei Büchern für mich die letzte Instanz. Es sei denn, es sind Bücher, die nur über Amazon publiziert wurden. Die kaufe ich dann natürlich auch da.
Aber in der Regel möchte ich die Buchhandlungen unterstützen, weswegen ich dann lieber online bei denen bestelle. Oder ich gehe halt hin. Das mache ich ab und an ja auch noch. Und eigentlich will ich das auch wieder öfter machen, weil ich die Atmosphäre in Buchhandlungen, gerade in meiner Lieblingsbuchhandlung, so liebe. Das ist so beruhigend!
Thalia boykottiere ich übrigens. Da kaufe ich nix mehr, wenn sich’s vermeiden lässt, weil ich deren Politik des Übernehmens kleinerer Buchhandlungen wirklich beschissen finde.

Montag, 28. August 2017

[Aktion] Montagsfrage #6

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/08/montagsfrage-wie-viele-noch.html
Und mal wieder ist eine Woche um und damit wieder Zeit für die Montagsfrage!

Heute mit einer Frage, mit der ich mich nie so richtig auseinandergesetzt habe...


Veranstaltet wird diese Aktion aktuell jeden Montag von Buchfresserchen.
Weitere Infos zur Montagsfrage findet ihr hier.
Klickt auf das Banner, um zu Buchfresserchens Antwort-Posting zu kommen.

Wie viele noch fortlaufende Reihen hast du (geschätzt) aktuell im Regal?
Das ist jetzt wirklich eine interessante Frage. Darüber hatte ich noch nie richtig nachgedacht. Immer nur darüber, dass es eigentlich viel zu viele sind, weswegen ich eigentlich keine Lust mehr dazu habe, neue Reihen anzufangen. (Trotzdem tappe ich immer wieder in die Falle... ಠ_ಠ)
Geschätzt habe ich jetzt, dass es so ca. 10 bis maximal 15 Reihen sein müssten, die ich unvollständig im Regal habe.
Natürlich musste ich jetzt aber auch mal genau nachzählen. Wenn ich mich schon damit beschäftige, will ich auch wissen, ob ich richtig geschätzt habe und wie viele Reihen es nun tatsächlich sind.
Ich komme auf sage und schreibe 21 Buchreihen.
Das ist definitiv zu viel! Ich bin jetzt echt erschrocken, wie viele das sind. oO
Ich glaube, ich muss das Ablesen dieser Reihen echt mal in Angriff nehmen.
Das heißt aber auch, dass ich ganz viele Bücher kaufen muss. 🙈
Vielleicht sollte ich künftig nur noch hauptsächlich Bücher kaufen, die zu irgendeiner der Reihen gehören, bis ich die alle zusammen habe... 🤔
Ohje, mal schauen, ob ich das durchhalte. 🙈